Menschenwürde im Christentum?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

In der ersten Schöpfungsgeschichte im Alten Testament ist die Rede davon, dass Gott den Menschen als sein Ebenbild/Abbild als Mann und Frau geschaffen hat. Der Mensch hat also seine Würde dadurch, dass er ein Bild für Gott ist, und die Gleichheit der Geschlechter ist hier gleich mit inbegriffen.

(In der zweiten Schöpfungsgeschichte - die mit Adam und Eva - wird letzterer Punkt etwas anders dargestellt)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Laut Augustinus und (Pseudo) Dionysius Areopagita (= Kirchenvater, Syrien um 500 n. Chr.) ist das, was aus Gott ist immer das Gute schlecht hin. Wollte ich also Christus (Gott) nacheifern, sollte ich nach dem Guten für alle streben.

Dass der "alte Mensch" ein Recht hat auf Würde hat, ist meines Erachtens eher eine Erfindung der Aufklärung siehe John Locke und das Recht auf Leben.

Eine Ansicht im Christentum ist, dass der Mensch dermaßen sündig ist, dass er überhaupt nichts für sich selbst verdient. Alles was er hat, hat er aus Gott und soll sich nicht anmaßen etwas aus sich selber heraus zu besitzen oder fordern zu dürfen. Siehe hierzu z.B. "Die Theologia deutsch":

http://www.evangelischer-glaube.de/theologia-deutsch/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Na erst einmal die 10 Gebote. Da sind ein Haufen gute Beispiele für "Menschenwürde" dabei. ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Im Christentum wird die Nächstenliebe gepredigt. Man soll den anderen mit Respekt gegenüber stehen und ihn nicht verurteilen, wenn er unschuldig ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?