Menschenwille oder Schicksal?

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8 Antworten

Der Mensch ist solange frei in seinen Entscheidungen (pathogene Perturbationen einmal außen vor gelassen) solange er glaubt das er Agent und Akteuer seiner Akte und Entscheidungen ist udn bleiben aknn - die Wirklichkeit ist weitaus komplexer.

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An ein vorgezeichnetes Schicksal, z.B. an ein Buch, in dem schon alles, was passieren wird, drin steht, glaubt heute fast niemand mehr. Die meisten gehen aber davon aus, dass in der beobachtbaren Welt die Prinzipien der Physik von Ursache und Wirkung herrschen. So gesehen ist die Willensfreiheit eine knifflige Sache. Niemand würde aber auf die Idee kommen, nur weil man von einem Determinismus in der beobachtbaren Welt ausginge, die Menschen aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Das mag philosophisch gesehen auf wackeligen Füßen stehen, allles andere macht aber keinen Sinn.

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Eher Menschenwille. Sonst könnte man ja auch sagen ein grausamer Kindermörder ist nicht für seien Taten verantwortlich und kann  darum nicht betraft oder zur Verantwortung gezogen werden.  Der Mensch hat schon einen Willen und kann seine Taten bewusst bestimmen auch wenn Menschen manchmal nach Instinkt handelt. 

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In 9 von 10 Fällen hat jeder Mensch freie Entscheidung über sein Handeln und Verhalten.

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Das sind eigentlich drei Fragen in einer.

1. Schicksal: Müßte man zunächst genauer definieren und gegen die Forschung insoweit abgrenzen, als daß nachweislich (zumindest ein Teil) unsere Entscheidungen "gefällt" sind, bevor wir sie bewußt treffen. Hat mit der Hirnchemie und dem vegetativen Nervensystem und Unterbewußtsein sowie Instikt- bzw. Reflexverhalten zu tun.

2. Verantwortung für seine Taten trägt man immer selbst. (Wenn wir von Politikern absehen). Läßt man medizinisch bedingte Einschränkungen einmal außer Betracht, so stellt sich direkt die Frage: Was wäre gesellschaftlich gesehen die Alternative, wenn wir den ersten Teil deiner Frage bejahen und den Menschen aufgrund seines Schicksals grundsätzlich von der Verantwortung für seine Taten entbinden???

Wer trägt sie dann? Die Allgemeinheit? Eine Ultra-Haftpflichtversicherung für alle? Wer zahlt die Versicherungsprämien?

Hinzu kommt, daß dies einem Freifahrtsschein für sämtliche Vergehen und Verbrechen gleich kommt. Wahrscheinlich braucht man diese Frage daher auch nur in diesem Kontext zu erörtern, da es erst dann Tragweite entfaltet, wenn sich die Auswirkungen des Nicht-die-Verantwortung-Übernehmenmüssens nachteilig auf die Mitmenschen auswirkt.

Bsp.: Ein überführter Dieb wird nicht bestraft. Er macht unbeeindruckt weiter --> noch mehr Menschen erleiden durch ihn Schaden.

Ein Raser wird geblitzt und muß (fiktiv) nicht zahlen. Dann braucht er quasi seine Tat nicht verantworten. Es entsteht soweit kein unmittelbarer Schaden für andere (außer er rast dann dauernd und fährt irgendwann jemanden tot)

3. Der Mensch kann grundsätzlich frei entscheiden.

Allerdings werden seine Entscheidungen häufig durch (unbewußte) Zwänge/Sachzwänge beeinflußt. Das beste Beispiel ist hier die Massenmanipulation durch Werbung, Filme, Nachrichten,...

Was das betrifft ist sicher der überwiegende Großteil der Menschen in vielen Fragen ganz und garnicht frei in seinen Entscheidungen. Und ob er im ingeren Sinne dafür verantwortlich ist, ist unbedeutend, da er in jedem Fall (zumindest fast immer) die Konsequenzen tragen muß.

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das wichtigste: auch nach deinem Sterben - hier TOD, wirst du garantiert zur Rechenschaft gezogen, denn dein Geist und deine Seele werden dich nicht in Ruhe lassen! Davon darfst du getrost ausgehen. 

Wenn also Menschen Verbechen begehen und zu Lebzeiten nicht erwischt werden, dan heißt das: er konnte zwar von einem irdischen Gericht nicht mehr belangt werden, aber Gott wird ihn  richten.. Wenn jemand dann also nicht an Gott glaubt - nenn es meinetwegen auch deinen Engel oder Schutzengel - dann ist es deine Schuld und nimm es halt mit... Ganz nebenbei: Da es einen Gott gibt, gibt es auch einen Teufel, der wird dem, der Böses getan hat, dann schon `einheizen `...



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Ich glaube er kann frei entscheiden
Aber jede handlung hat Auswirkungen auf die Zukunft

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Das Schicksal gibt es nicht. Du bist immer für dein Handeln verantwortlich, alles andere ist eine faule Ausrede. 

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