Menschenrechte in China?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Nein 67%
Ja 33%

6 Antworten

Nein

Hi.

Menschenrechte sind ne feine Sache. Auf der Bedürfnispyramide kommen aber andere Dinge vorher. N voller Bauch z.B.. Und die Chinesen hatten das lange lange nicht. Deren oberflächlicher Gruß war nicht "Wie geht's Dir?" sondern "hast Du heute schon gegessen?". Sagt denke ich Alles.

Gut, lt. Peter Scholl-Latour haben die Chinesen jetzt einen nicht ausgesprochenen Deal mit der Regierung: "Ihr sorgt dafür, dass es uns immer besser geht, und wir verzichten auf n paar individuelle Rechte". In ner Gesellschaft, die viel mehr Wert auf die Population als auf das Individuum legt, ist das sogar noch nachvollziehbarer als in der Unseren.

China-bashing mag jetzt in sein, aber wie gesagt, nach Maslow will man erst mal physiologische Bedürfnisse (Essen), Sicherheitsbedürfnisse (morgen essen) und soziale Bedürfnisse (Gruppenzugehörigkeit - eigene Kultur, auf die die Han sehr stolz sind) erfüllt wissen, bevor man in die Selbstverwirklichung geht (freie Meinungsäußerung z.B.). Dank des "Deals" konnten die basalen 3 in allerkürzester Zeit und beispiellos für die 2. und 3. Welt realisiert werden.

Da man eh schon so viele Menschenrechte hat, wie wäre es mit dem "nach seiner Façon selig zu werden"? Also andere scheins funktionierende Modelle zu benutzen und nicht das westliche der vom Kapitalismus befeuerten repräsentativen Demokratie.

Weiterhin würden wir uns ins eigene Fleisch schneiden, weil uns, besonders in Deutschland, sinkende Exporte hart treffen mögen. Der wirkliche Kern der Menschenrechtler würde das natürlich hinnehmen, die Mitläufer einer Modeerscheinung nicht. Damit ist es zum Scheitern verurteilt.

Außerdem, man könnte jetzt konstruieren, dass Embargos Leben kosten. Medizin z.B.. Und das Recht auf Leben sollte doch über das Recht gehen, sich den Wertvorstellungen einer völlig anderen Kultur anpassen zu müssen.

Versteh mich nicht falsch, Menschenrechte sind n schöner Traum. Aber global auf unserem Standart ungefähr genauso zu realisieren wie funktionierender Kommunismus auf ner Ebene jenseits von 50 Leuten. Auch n schöner Traum.

Nein

also mein Herz sagt, ja eher ja
das Problem ist nur:

Wenn das der maßstab wäre , (menschenrechte)
würden wir ganz schon sitzen belieben udn Dreck fressen hier mit unserem tollen Gelumpe
im Moment geht es in beziehung auf Menschen / Bürgerrechte fast nur noch berab
Überall.
und wir gucken zu

Zudem:
vom Nichthandeln, werden die Menschenrechte dort auch nicht besser .
ganz im Gegenteil:
wenn man überhaupt einen Einfluß nehmen kann,
dann mit jemandem , mit dem man in Beziehung steht
udn wenn es nur eine Handelsbeziehung ist

Ja

Es ist unglaubwürdig, wenn wir dauernd von Menschenrechten reden, letztlich aber unsere Wirtschaftsinteressen immer Vorrang haben.

Nein

Menschenrechte in China?

Wer bestimmt was die Verletzung von Menschenrechte sind, sicherlich muss die UN dazu eine Expertise erstellen, denn frei nach Wilhelm Hauff darf es doch wohl nicht gehen?

Mit der Einstellung des Handels, wird gewissermassen eine Kettenreaktion ausgeloest, die schwerwiegende Folgen fuer den Welthandel bedeuten koennen und letztlich den Ausloeser solcher Sanktionen selber treffen wird.

Diese Situation haben wir doch schon hier und da, somit ist das ablesbar was passieren koennte, wenn alles auf die Goldwaage gelegt wird?

Beispiel ist ja die Sabotage der USA unserer Baustelle Nordstream 2, hier muesste ja, nach deiner Forderung, sofort ein Abbruch der Beziehungen von der BRD zu den USA erfolgen und was passsiert, nichts.

DE sanktioniert Russland mit, bezieht allerdings weiterhin kontinuierlich Erdgas von dort. Das schreibe ich nur, das zu sehen ist, die Politik ist fassettenreich und nicht nur Schwarz oder Weiss.

Nein

Weil du dann kein Handy mehr kaufen kannst.

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