Menschenbilder im Vergleich

2 Antworten

Anders waren: in der Antike gab es Sklaverei, heutzutage geht es auch ohne, spätestens seit 1865 (US-Bürgerkrieg) Auch die Rolle der Frauen hat sich verbessert, sieht man mal von der Stellung der Frau in Sparta ab. Menschen werden in den modernen Zeiten nicht mehr tieren zum Fraß vorgesetzt, "dafür" gibt es jetzt anderweitige drakonische Strafen. Gemeinsam war und ist der Hang zur Wissenschaft und Technik, sowie das Bedürnis nach Hygiene. Fortschrittlicher war die antike Haltung zur Sexualität, die recht ungeniert ausgelebt wurde. In Sachen Demokratie war die Antike partiell weiter als viele Wertestaaten heutzutage.

das es keine sklaven mehr gibt stimmt nicht schau mal z.b nach Nordkorea.

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@jegor2

Beweis das erst einmal. Sklaverei bedeutet, dass ein Mensch Eigentum eines einzelnen Menschen ist und damit einhergehend dessen völlige finanzielle und rechtliche Abhängigkeit von diesem. Wio willst du das bei Nordkorea herausgewittert haben? Im erweiterten Sinne gibt es dann natürlich auch Sklaverei z.B. in Deutschland, nämlich die Lohnsklaverei sowie die mancher Frauen von ihren Ehemännern sowie Kinder von ihren Eltern.

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Die Frau wurde damals v.a. von Aristoteles als minderwertig und dem Mann untergeben betrachtet (auch Thomas von Aquin übernahm dieses Frauenbild).

Der Mann sei also immer das Subjekt gewesen, und die Frau das Objekt des Mannes. Simone de Beauvoir, die bekannte Intellektuelle Frankreichs und Lebensgefährtin vom berühmten philosophisch-existentialistischen Jean-Paul Sartre Sie versuchte also, den Existentialismus auch auf die Geschlechterrolle anzuwenden. Sie meinte, es gebe keine feste "Frauennatur" und ebenso auch keine "Männernatur". Ganz im Gegenteil: Nach ihr müssten sich insbesondere die Frauen von solchen festverwurzelten Vorurteilen befreien. (Siehe z.B.: "Das andere Geschlecht", 1948). Weiter meinte sie, nicht nur der Mann unterdrückt die Frau, sondern sie unterdrückt auch sich selbst. Dabei sind die Menschen genauso frei u. selbstständig, wie wir beschließen.

Desweiteren glaubte man in der Antike sehr stark an die menschlichte Vernunft (Rationalismus) und, dass das Göttliche in allem anwesend sei (Pantheismus, u.a. auch Marsilio Ficinco). Das "Höhlengleichnis" von Platon (kurzzeitig Lehrer des jungen Alexander, später des Großen) ist der Weg des Philosophen von unklaren Vorstellungen zu den wirklichen Ideen der Natur. (Findest du bestimmt im Internet) Ebenso wie die Höhlenbewohner haben auch die damaligen Athener Sokrates, der die Menschen zur Vernunft bringen wollte, umgebracht (= Schierlingsbecher). Auch Demokrit (460 bis 370 v. Chr.) dachte schon sehr aufgeklärt: Es gibt keinen "Geist" und keine "Kraft", nur leeren Raum und Atome (Materialismus). Der Sophist Protagoras (487 bis 429 v. Chr.) sagte: "Der Mensch ist das Maß aller Dinge". Er war ein Agnostiker.

In der Renaissance (-Humanismus) nahmen die Philosophen dann den Ausgang nicht von Gott, sondern vom Menschen selbst (vgl. Existentialismus).

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