menschen wieder reanimiert was bringt das?

21 Antworten

der arzt ist durch den hippokratischen eid verpflichtet, leben zu retten. vor allen dingen, wenn der patient nicht selbst entscheiden kann. für solche fälle gibt es eine patientenverfügung, in der festgelegt ist, ob man das will. nur hat man die nicht um den hals hängen. so ist ein einem unfall z. b. der arzt in der pflicht. außerdem gibt es ja auch fälle, wo eine organspende möglich ist, die aber nur stattfinden kann, wenn der blutkreislauf am leben erhalten wird, auch wenn das hirn eine nulllinie anzeigt.

paperlapap... der arzt schwört nicht mehr auf den hippokratischen eid ! neuerdings wird Die Genfer Deklaration verwendet, auch genannt Genfer Gelöbnis !

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@hilfesucheneu

Verpflichtend ist beides nicht, sagt zumindest Wikipedia. Ist aber auch egal, denn es gibt ja den §323c.

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Eine Reanimation ist nichts schönes. Wenn ich eine Schicht mit Reanimation habe, bin ich danach meist sehr erschöpft und nachdenklich. Die kommen ja dann auf die Intensivstation. Jeder Mensch wird von mir reanimiert, denn jeder hat das Recht auf Leben. Wenn jemand bei uns liegt, 97 Jahre alt ist und nur noch an Schläuchen hängt, künstlich ernährt wird,multimorbid ist, dann denken bestimmt viele andere:" Mhhh... wenn die jetzt nicht mehr atmet. Soll ich da noch mit Herzdruckmassage anfangen? Oder wäre es eine Erleichterung, wenn sie von uns gehen darf. ". Ob man das möchte oder nicht kann man ja bereits in jungen Jahren mittels Patientenverfügung selbst entscheiden und dann ist es auch okay...Aber ich selbst werde immer reanimieren. Macht zwar keinen Spaß und ist auch echt anstrengend aber jeder hat das Recht auf Leben

In dem Moment, wo Du reanimierst, ist das doch noch gar nicht klar.. erinnert mich fatal an "ach ich leiste mal keine 1. Hilfe" und das ist dann unterlassene Hilfeleistung und zum K*

keine antwort ...

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