Menschen welche sich asozial Verhalten müssten doch als positives Gegenstück eine hohe soziale Kompetenz aufweisen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Muss nicht sein, ich glaub dass die, die immer asozial sind und damit auch die berechtigte Reaktion der anderen mitbekommen (welche natürlich auch verletzend sein können) wirklich mehr darauß lernen kann, also sozialer als die wird die normalerweise nur manchmal asozial sind. Hoffe das meintest du

Hab selbst eine antisoziale Persönlichkeitsstörung diagnostiziert bekommen und möchte einfach die positiven Komponenten herausziehen und konstruktiv nutzen. Hab den Sinn hinter den negativen Reaktion meiner Mitmenschen erkannt und möchte ernsthaft an mir arbeiten und gut werden. Deshalb beschäftigt mich dieses Thema auch so. Hab grad niemanden zum Reden, außer die Community hier. Ich denke, dass bin ich der Gesellschaft schuldig.

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dann bist du ja im Moment auf einem sehr guten weg :) freut mich

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Ich verstehe die Frage leider nicht. Wenn sich jemand asozial verhält, dann ist das doch das Gegenteil von "soziale Kompetenz".

Was meinst du mit "Gegenstück"?

Wenn du ernsthaftes Interesse hast, lies dir bitte meine anderen Kommentare durch. Es ist sehr mühsam, mich ständig zu wiederholen zu müssen. Danke, für dein Verständnis. 

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Was genau verstehst Du unter "asozial". -Antisozial- bedeutet, dass derjenige sich gegen die Gesellschaft stellt und sich eben nicht sozial gibt. Unter "asozial" verstehen viele das -Pack-, welches sich nicht benehmen kann.

Was ich darunter verstehe ist unwichtig, was wirklich zählt ist doch die allgemein gültige Definition. 

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@AtlantisCity

Du stellst also die These auf: Wer pöbelt, hat aber wenigstens soziale Kompetenz? Hmh. Wirklich?

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@AriZona04

Klar, wer im Augenblick pöbelt kann nicht im selben Atemzug sozial kompetent sein. Meine These: Der Pöbeler kann sich täglich/minütlich neu erfinden, sich für soziales oder asoziales Verhalten entscheiden.  

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@AtlantisCity

Ok, er kann schon. Er muss aber nicht.

Wenn man jetzt 2 Leute vergleicht:
A ist manches Mal asozial
B ist nie asozial

Wer hat jetzt die höhere soziale Kompetenz?

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@OlliBjoern

Würde es anders formulieren:

A ist manches mal asozial

B ist immer asozial

B hätte aus meiner sich ein das Potenzial, höhere soziale Kompetent aufzuweisen, wenn er denn will. A wäre gesellschaftlich tragbar.  

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@AtlantisCity

Kann er NUR dann,wenn er seine falschen Verhaltensmuster erkennen,durchschauen und ersetzen kann. 

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Wie schaffe ich es, meine Schüchternheit loszuwerden und charismatisch und attraktiv/anziehend zu wirken, um neue Leute kennenzulernen?

Ich rede wenig und bin schlecht im Smalltalk, ich habe sehr viele soziale Schwächen und bin schlecht darin, Leute kennenzulernen (ich habe keine Ahnung, wie es geht), ich sage nicht oft, was ich denke und inzwischen habr ich sehr große Angst, verurteilt zu werden und habe großen Druck und Angst, etwas falsches zu machen, weswegen ich wahrscheinlich viele Gelegenheiten verpasse.

Ich bin momentan 20 und habe keine Freunde, mit denen ich regelmäßig etwas unternehme, obwohl ich solche Freunde haben möchte.

Ich habe außerdem noch nie eine Frau/ein Mädchen geküsst, geschweige denn eine Beziehung gehabt oder mehr. Bisher bin ich mein Leben lang nur unglücklich verliebt.

Ich denke mir sehr oft, was hätte passieren können, wenn bestimmte Situationen etwas anders abliefen/abgelaufen wären, aber dann ist es meistens schon zu spät. Ich traue mich vieles nicht, aus Angst etwas falsch zu machen, das ich dann natürlich nicht rückgangig machen kann. (Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann wäre diese Angst nicht unbedingt da, da ich Sachen ungeschehen machen und alles ausprobieren könnte)

Natürlich habe ich das meiste meines Lebens noch vor mir, aber einige der jungen Jahre sind schon vorbei... und wenn man sich mal ansieht, wo ich stehe, bemerkt man, dass wenn es so weitergeht, dann werden alle meine jungen Jahre irgendwann vorbei sein, ohne dass ich sie überhaupt nutzen konnte, wie ich es gerne wollte...

Ich bin leider Einzelkind. Keine gleichaltrigen, blutsverwandten, lebenslangen Freunde.

Ich habe nie wirklich soziale Stärken entwickelt und war die letzten Jahre größtenteils im Haus, habe die Zeit mit Videospielen vertrieben und ging selten raus, obwohl ich es wollte, weil ich niemanden zum zusammen rausgehen hatte. Wenn mich jemand nach meinen Hobbies fragt, dann weiß ich nicht, was ich antworten soll, weil ich es eigentlich nicht wirklich weiß. Videospiele sind eher schon mehr eine Gewohnheit, die ich mir aber abgewöhnen möchte, da es mir im Endeffekt größtenteils nur die Zeit stiehlt. Ich würde viele Sachen glaube ich gerne machen und viel neues ausprobieren, aber ich weiß nicht was.

Ich habe keinen regelmäßigen Kontakt zu irgendwelchen alten Schulfreunden. Die meisten schönen Erinnerungen aus der Schulzeit sind von der Grundschule, zumal ich mir dort noch nicht soviele Gedanken über alles gemacht habe, und noch ein Kind war, sorglos gespielt habe, Freunde hatte (die ich alle nach der Grundschule verlor) und draußen war.

Die letzten 5 Jahre bin ich außerdem aufgrund einer scheinbar hoffnungslosen Verliebtheit verschlossen für irgendwelche anderen möglichen Beziehungen gewesen, was ich nun endlich loswerden und ablegen möchte.

Ich habe also keine aufrechten, alten Bekanntschaften und zusätzlich nicht die geringste Ahnung, wie ich jetzt Leute, geschweige denn Frauen kennenlernen könnte und keinen Plan, wie ich mich verhalten sollte und große Angst, etwas falsches zu tun.

Ich halte es nicht mehr aus und möchte endlich nicht mehr alleine sein...

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