Menschen mit der Behinderungen in der Antike

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2 Antworten

Der Dichter Homer soll blind gewesen sein.

Gaius Iulius Caesar soll Epileptiker gewesen sein, wobei das in der Antike aber recht positiv gesehen wurde.

Der Kaiser Claudius hatte mehrere dauerhafte Schäden: "Claudius litt an einer Lähmung, möglicherweise Folge eines Geburtstraumas, und einem auffälligen Maß an Unkontrolliertheit der Bewegungen sowie Stottern. Der Biograf Sueton beschreibt dabei sehr ausführlich die körperlichen Leiden des Claudius. Seine Knie waren schwach, gaben unter ihm nach, und sein Kopf zitterte. Er stammelte und seine Reden waren konfus. Wenn er aufgeregt war, lief seine Nase und er sabberte. Allerdings bemerkte Sueton wiederum, dass er körperlich nicht missgebildet sei und es ihm nicht an Würde fehle, wenn er still stehe oder sitze. Der Stoiker Seneca äußerte in seiner Apocolocyntosis, dass Gestalt und Gang des Claudius nicht an ein Lebewesen erinnerten. Bei Verärgerung oder Stress verschlimmerten sich seine Symptome; sie verbesserten sich jedoch nach seiner Thronbesteigung. Claudius selbst behauptete, dass er seine Leiden übertrieben habe, um sich selbst zu schützen."

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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Anton96 27.03.2014, 18:03

Die Frage könnte sich aber auch auf normal sterbliche mit Behinderung beziehen und da sieht die Sache dann etwas anders aus.

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romanus00I 27.03.2014, 20:23
@Anton96

Nun ja

ein Römischer Vater hatte sehr lange die Macht (und das Recht), sein Kind bei der Geburt auszusetzen/jederzeit später zu töten. Wenn das Kind also von Geburt ein Krüppel war...

In Sparta hat man die einen Felsen heruntergestürzt.

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In der Filmreihe "Die Deutschen" im 4.Teil "Luther und die Nation" tritt ein gelämtes Mädchen auf. Mehr fällt mir nicht ein, allerding weiß ich, das manchen Leuten die heute als behindert gelten früher magische Kräfte nachgesagt wurden.

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