Menschen haben immer ein falsches Bild vom Islam?

28 Antworten

Nur weil dumme Menschen im Namen des Islams schlimme Sachen begehen kann man nicht direkt alle in ein Topf werfen...

Sicher nicht, aber es lässt einen doch vorsichtiger werden allenthalben.

Und es sind nicht nur die wirklich schlimmen Dinge, es sind auch die kleinen Dinge, das sich daneben benehmende, missionierende Volk, das sich nicht benehmen kann, die fallen noch viel mehr auf als die paar Knaller, die meinen, mit Lkw über Menschentrauben blockern zu müssen.

ich versteh manchmal diese Intolleranz nicht,

Das kommt daher, dass man das Wort Toleranz nicht mehr exakt verwendet, sondern weitergehende Dinge damit verbindet.

Toleranz kommt von tolerare, was so viel wie ertragen bedeutet, mehr halt nicht. Von Kritiklosigkeit über Anerkennung bis Respekt gar ist dabei nichts gefordert.

Man sollte es ertragen, mehr nicht.

wobei im Grundgesetz die Religionsfreiheit verankert ist,

Du machst leider einen kleinen Fehler. Das Grundgesetz ist ein Gesetz, das gilt für den Staat, nicht für den Einzelnen. Niemand, kein Büger, muss sich an das Grundgesetz halten. Die Religionsfreiheit, der Staat hat diese zu gewähren, der Einzelne nicht.

wieso schalten einfach mal hier manche nicht ihr Hirn ein

Das tun viele, nur kommen die eher auf die Kritikpunkte des Werkes, die faschistische Ideologie dahinter, die unterdrückerische Ideologie auch, die Abwertung von Nichtanhängern, die frauenfeindlichen Inhalte, die brutalen Inhalte, die Nichtvereinbarkeit der in diesem Werk beschriebenen Anweisungen mit freiheitlichen Werten über den reinen Behauptungscharakter ohne jeglichen explizit faktischen Beleg für auch nur einen Inhaltspunkt bis hin zu den schädlichen Einflüssen.

Diese auszublenden, das würde bedeuten, man hätte sein Hirn nicht eingeschaltet.

Diese nicht anzusprechen würde darüber hinaus bedeuten, zu kuschen, feigheit zu zeigen, ja die eigenen Werte zu negieren.

bevor sie dumme und faschistische Kommentare von sich geben

Die sind nie gut - nur faktische Kritik ist nicht faschistisch, auch nicht inhaltliche Kritik, wird jedoch sogleich als solche dargstellt.

Neben der Religionsfreiheit hast Du noch eine noch höherwertige Freiheit vergessen, die Meinungsfreiheit. Diese kommt noch vor der Religionsfreiheit und es ist das Recht aller, sich kritisch über Inhalte jeder Religion in jeglicher Form zu äußern.

Und ach ja, auch das ist zu tolerieren, zu ertragen, diesmal jedoch andersrum, von den Anhängern dieser Religion.

obwohl sie nicht in die Realität geblickt haben?

In der Realität gibts halt die Herrschaften, die sich daneben benehmen, so leid mir das tur und ja, man sieht diese mehr als die, die sich benehmen.

Und es gibt in der Realität kaum Menschen islamischen Glaubens, die sich in Friedensbewegungen engagieren, wie die Veranstaltung vor nur wenigen Tagen zeigte, als man 10000 Moslems marschierend gegen Gewalt und Extremismus erwartete, aber nur ein paar Handvoll kamen.

Auch das wird gesehen und auch das spricht Bände.

Das sieht man. Sollte es Dir nicht behagen, geh das nächste mal auch hin und nimm so viel als möglich andere noch mit da hin.

Sondern nur dass was sie hören und sehen in den Medien

Auch, aber dann sieht man doch auch die Typen, die in der selben Schule hocken wie das eigene Kind und dort eine art muslimischen Mobbingverband aufziehen und nichtmuslimische Kinder drangsalieren.

Und glaub mir, diese sind in der Wirkung in Sachen Ablehnung von Islamanhängern viel schlimmer als ein paar Handvoll komplett abgedrehte Typen mit Sprengstoffgürteln irgendwo, denn die betreffen das eigene Kind in dessen Umgebung.

und dass ist nicht die Realität.

Ähm... hä? Willst Du damit sagen, die engagieren Schauspieler und Komparsen und drehen Fakefilme von Anschlägen?

Ich hoffe inständig .....

Ich auch. Dazu wird es "nur" notwendig, dass Religion reine Privatsache wird, sich einige Herrschaften lernen, zivilisiert zu benehmen und der Große Rest der muslimischen Gemeinschaft, welcher sich zu benehmen weiß,  diesen Benehmen beibiegt.

Dann würden nichtmal einige Anschläge hier und da noch was bewirken, weil Durchgeknallte hat es auf der Welt, mit deren Dummheit muss man leben, die sind nichtmal das Problem.

Der Mobbingverband in der Schule ist das Problem. Der respektlose Umgang mit z.B. der Polizei ist das Problem. Die Nichtanerkennung hiesiger Werte sind das Problem. Die Nichtunterordnung unter hiesige Gepflogenheiten ist das Problem. Die Negierung hiesiger staatlicher Gewalt ist das Problem. Das sofortige Beleidigtsein bereits bei nur minimaler Kritik ist das Problem.Diese emotionsgeladene Aufgebäume ist das Problem.

Kurzum, die Nichtanerkennung hiesiger Umgangsformen sind das Problem - und komm jetzt bitte mit Deiner Vita und Deinem Hintergrund nicht auf die Idee, zu erklären, die wären Dir noch nie aufgefallen.

Auf einem Gymnasium ist die Mobbingruppe zumeist nicht vorhanden, aber es gibt Hauptschulen, über deren Schulhöfe die bereits die Oberhand gewonnen haben.

Dazu musst Du mal aus Deiner Relaität raus und Dich wo anders umschauen, wo Du Dichmit Deinem Hintergrund normalerweise nicht herumtreibst.

Ich hoffe inständig, das sind die, für welche Du dich auch schämst wenn Du sie siehst, was die mit den Worten Deiner Religion auf den Lippen anfangen und wie wenig die sich um Umgangsformen scheren.

Die sind das eigentliche Problem.

Menschen haben immer ein falsches Bild vom Islam

.... finde ich schon sehr treffend formuliert. Du, liebe Schwester, kannst jedoch etwas dagegen tun.

  1. Du könntest mal den GANZEN Quran lesen.
  2. Du könntest ihn in der Reihenfolge der Herabsendung lesen (siehe Anhang).
  3. Du könntest Dich vorab schlau gemacht haben zum Stichwort "Abrogation im Islam". Dabei wirst Du feststellen müssen, dass der gemäßigte und einigermaßen tolerante Islam der frühen Suren späterhin einem kompromisslosen und kriegerischen Islam weichen muss.
  4. Du könntest Dir mal den beigefügten Cartoon anschauen, in dem die Türkische Religionsbehörde türkischen KINDERN den Märtyrertod schmackhaft macht. Wie kann das sein, wenn der Islam eine Religion der Liebe ist?!

Stichwort Religionsfreiheit: Das bedeutet nicht, dass alle Menschen den Islam gut finden müssen oder ihm gegenüber tolerant sein müssten. Es bedeutet lediglich, dass JEDER hier glauben darf, was er möchte. Es bedeutet nicht, dass jeder hier machen kann, was er möchte.

Stichwort Medien: Die Medien in Deutschland äussern sich äusserst vorsichtig über den Islam. Sie tun das auch deshalb, um bürgerkriegsähnliche Zustände zu vermeiden. Ich kenne keine Medien hier, die über den Islam hetzen - im Gegenteil; ganz viel wird abgemildert. ich reise beinahe wöchtentlich über die grüne Grenze in die Türkei und kann Dir sagen: Es ist noch viel schlimmer. Es erinnert massiv an HitlerDeutschland. Einzig ein Putsch könnte die Türkei jetzt noch retten.

Stichwort Integration: Gerne glaube ich Dir, dass Du das, was Du hier vorbringst, genau so meinst und das alles die Wahrheit ist, was Du über Dich und Deine Familie schreibst. Und sicherlich gibt es viele Familien, bei denen das ganz ähnlich aussieht. Diese Familien sind jedoch nicht in der Mehrzahl. Sollte das aus Deinem Blickwinkel so aussehen, dann liegt das daran, dass der Mensch sich naturgemäß mit seinesgleichen umgibt, d.h. es ist nur natürlich, dass moderate Familien mehrheitlich auch moderate Familien kennen.

Ich bin jetzt 50 Jahre alt und lebe fast mein ganzes Leben lang schon in Deutschland. Ich habe hier studiert, eine Familie mit 4 Kindern mit einer  christlichen Frau gegründet, ich arbeite an einer Hochschule und nebenbei noch als Therapeut und fühle mich mehr als nur integriert. Auch mein Umfeld nimmt mich so wahr. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass die muslimische Ecke in Deutschland ganz gewaltig stinkt - und zwar vornehmlich aus der sunnitischen Ecke (was natürlich auch an den Mehrheitsverhältnissen liegt):

  • Da gibt es Menschen wie Dich, die an das Gute glauben, aber vieles nicht wissen.
  • Da gibt es Muslime, die offen für den Djihad sprechen und sich eine muslimische Weltherrschaft wünschen
  • Da gibt es - und das dürfte die Mehrheit sein - Muslime, die INSGEHEIM den Djihad befürworten, weil sie glauben, dass der Djihad ihre islamische Pflicht sei. Gleichzeitig sehen sie sich ausserstande, ihre Pflicht selbst zu erfüllen oder sie sind schlicht zu feige oder zu bequem dazu. Und sie lügen sich selbst und ihren Deutschen Nachbarn in die Tasche. Wehe aber, sie wären in der Überzahl; dann gäbe es keine Zurückhaltung mehr.

Schau doch mal in die muslimisch geprägten Länder: Rund um den Globus herrschen dort schlimme Zustände, die gaaanz viel mit dem Islam zu tun haben. Und dann kommen sie nach Deutschland zu den kuffar, zu den Deutschen Schlampen und feigen und ehrlosen Deutschen Männern (nicht meine Sichtweise!!!!) und wollen den Islam hierhertragen - damit alles besser wird? Ey sorry, aber wenn der Sunniten-Islam hier "an die Macht" kommt, dann wandere ich aus.

Liebe im Sunniten-Islam? Gibt es nur für Muslime. Natürlich gibt es einige Sunniten, die wahrhaftige Liebe im Herzen tragen - auch für Nicht-Muslime. Aber diese werden sich niemals mehrheitlich durchsetzen. Oder was glaubst Du, warum am WE so wenige Muslime auf der Strasse waren? 

In schā'a llāh

Quransuren Chronologie - (Politik, Menschen, Deutschland) auf Türkisch - (Politik, Menschen, Deutschland) auf Deutsch - (Politik, Menschen, Deutschland)

Klasse Antwort!

Auch der folgende Satz darin zur Religionsfreiheit, welche von islamischer Seite so oft eingefordert wird, ist merkenswert:

Es bedeutet lediglich, dass JEDER hier glauben darf, was er möchte. Es bedeutet nicht, dass jeder hier machen kann, was er möchte.

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Hervorragend! Die Muslime verstehen die Religionsfreiheit irgendwie eigenartig

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@OpaLenin

Opalenin: Weil der Islam nicht nur einfach eine Religion ist, sondern die Gesellschaftsordnung in islamischen Ländern reguliert und ein großer Teil der Türken wünschen sich das osmanische Reich zurück.

1
@katzenjunge

Dann lassen wir Islam die Gesellschaftsordnung in muslimischen Länder bestiimmen, aber nich in Europa! Hier steht das Gesetz und Menschenrecht über die Religion. über jede Religion.

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Das ist doch ein totaler Blödsinn den Medien die Schuld an dem zu geben, was in der Welt passiert.

Es mag ein paar Muslime geben die das auch nicht befürworten was im Namen des Islam in der Welt geschieht. Und die in Frieden und mit Toleranz leben möchten.

Aber die Mehrheit der Muslime ist eindeutig nicht so und setzt sich mit Ihren Gewalt-Exzessen durch.

Gestern Abend kam ein Bericht aus Indonesien. Einem Land das bisher in Sachen Islam eher als Liberal und gemäßigt galt.
Dort wurde jetzt eine Scharia Polizei eingeführt. Die achten nicht wie die "normale" Polizei" auf Recht und Ordnung sondern darauf, das alles sittsam nach den Regeln des Islam geschieht.

Ein öffentlicher Kuss hat die Strafe zur Folge, dass das Mädchen 20? Peitschenhiebe auf einen öffentlichen Platz bekommt.
Dabei sind nicht die Schmerzen das Schlimmste, sondern die Demütigung. Die Menschen die so erniedrigt werden, müssen meist nachher den Wohnort wechseln, weil sie da nicht mehr gewünscht sind.

Manno, so etwas braucht doch kein Mensch.
Sind an so was die Medien Schuld?
Ich danke den Medien für diese offene Berichterstattung die mitunter für die Reporter wahrscheinlich auch sehr gefährlich sein kann.

Ich habe nichts gegen Ausländer im Grundsatz aber der Islam macht Angst!

Wie konnte es in dieser Welt zu so einem Homo Hype kommen?

Hallo GF,

Ich verstehe irgendwie nicht, warum die Welt heutzutage nicht einen Finger rührt, wenn in Afrika immer noch Kinder an Hunger, Durst, Krankheiten sterben müssen. Wenn immer noch grausame Kriegsverbrechen von Israel an den Palästinensern verübt werden. Wenn der IS immer noch wütet und die Welt den Atem anhält bis zum nächsten Anschlag. Wenn einfach so viel schlechtes passiert, angetrieben durch Machtgier und Hass.
Aber wenn man heutzutage im Unterricht einfach nur die Meinung vertritt, dass die Homoehe unnötig ist und man das ganze nicht nachvollziehen kann, wird man direkt so behandelt, als hätte man o.g. höchstpersönlich veranlasst. Insbesondere dann, wenn die Leute wissen, dass man dem Islam angehört.

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