menschen die sich ihre probleme einreden egal ob alltägliche dinge oder zum teil auch krankheiten. ursache elternhaus objektive meinungen?

5 Antworten

Hat nichts mit der Erziehung zu tun. Meine Eltern sind hart in nehmen und stellten sich bei nichts an. Sie spucken noch auf die Wunde und machen weiter. Meine Schwester hingegen hat nichts und bildet sich bei jeder Kleinigkeit einen Mist ein, macht von einer Mücke zum Elefanten. Ich glaube einfach, dass es der Drang nach Aufmerksamkeit ist. Dass man zum Thema wird und im Mittelpunkt steht. Denn sie ist so ein Mensch.

Eine Bekannte von meiner Mutter ist genau so. Jedes kleinste 'Problem' bauscht sie übertrieben groß auf und kotzt sich dann bei den Leuten aus, die es im Leben wirklich schwerer hatten/haben. z.B. hat die Frau eine riesen Wohnung mit Terasse, Garten, Whirpool usw. und behauptet, sie sei 'arm'. Und viele andere Geschichten, die einfach nur pille palle sind. Dabei redet die Bekannte auch nur über sich, kennt nur sich als Thema und meckert gern über alles Mögliche. Wundert sich aber dann, warum kaum einer was mit ihr zu tun haben will.

Das ist alles der Drang nach Aufmerksamkeit und Egoismus. Das Leben dreht sich um diese Leute und sie wissen nicht einmal, was wirkliche Schmerzen und Probleme sind, weil sie sich nicht mit der Welt, ihren Mitmenschen um sie herum befassen. Es gibt ja nur sie. Sie schätzen nicht das wert, was sie schon haben, sondern jammern nur rum. Sie wollen besonders auffallen und herausstechen und bilden sich ein, sie hätten nachher ganz schlimme Krankheiten.

Ein anderer Fall wäre Hypochondrie, aber ich glaube kaum, dass jeder 3. Mensch in der heutigen Gesellschaft genau das aufweist.

ja daran hatte ich auch schon gedacht. ein drang nach aufmerksamkeit. im keim gereift über die gesamte kindheit. vll zurecht vll auch nicht... jedenfalls haben die eltern bei dem spielchen mitgespielt und wussten gar nicht was sie ihrem kind damit antun. irgenwann kommt der punkt im leben eines jeden mensche wo mami und papi nicht immer zur seite stehen nur wird es dann schwer von den über jahre antrainierten aufmerksamkeitsstörungen abzulassen... und siehe da wir haben einen gestanden wutbürger der sich über alles und jeden aufregen kann. in erster linie nur an sich und seine "probleme" denkt unabhängig davon wie mitmenschen darunter leiden können. denn es geht ja nur um einen selbst. und wenn nicht muss halt schnell etwas her bauch kopf ohren hals schmerzen...

nur zum kern meiner frage: das hat ein mensch doch nicht von geburt an. so ein verhalten wird anerzogen wie auch immer. meiner meinung ist es ein klarer fall von schlechter erziehung. falsches handeln der eltern im laufe der kindheit. vll habe die eltern auch falsches vorgelebt wie zb. so aussagen wie: ja das hast du von mama oder papa oder oma oder deinem onkel der hatte das auch so... sowas verstehen kinder doch gar nicht und finden sich damit ab. und bleiben in dem glaube das ihr verhalten normal sei

0
@isso88

Der Grund muss nicht immer eine schlechte Erziehung sein. Jeder Mensch besitzt einen eigenen Charakter. Und man erbt auch Charaktereigenschaften von den Eltern oder anderen Familienmitgliedern, ohne, dass man es selbst mitbekommt, bis jemand es einem sagt. Das ist der Charakter eines Menschen, der sich dann auch entsprechend verhält. Ich kann es bei meiner Familie nur bestens belegen.

Meine Schwester und ich haben die genau gleiche Erziehung genossen und wir sind charakterlich zwei völlig verschiedene Menschen. Die Erziehung hat hierbei nicht versagt, sie hat einfach einen ganz anderen Charakter als ich. Und man kann sich in einer Erziehung noch so sehr anstrengen, wenn das Kind von Grund auf egoistisch und eigensinnig ist, wirst du es auch nicht ändern können. Menschen kann man von Grund auf nicht verändern. Man kann ihnen gute Werte mitgeben, doch wie das Kind damit in Zukunft umgehen wird, liegt nicht in deiner Hand.

0

Solche Verhaltensweisen wurden irgendwann einmal in der Kindheit erlernt und als Lösungsstrategie übernommen.

Aufmerksamkeit dann,wenn mir etwas fehlt-ich weine und alle rennen......

Sowas nennt man dann sekundärer Krankheitsgewinn.Er beschreibt exogene Vorteile,die der "Patient" von aussen wegen seiner Krankheit bekommt. Z.B. Rente,Zuneigung,Krankschreibung etc.

Sagt man dies einem Betroffenen,ist dieser meist tödlich beleidigt und streitet alles vehement ab. Auch wenn da Etliches davon im Unterbewusstsein abläuft.....

Wir leben im Zeitalter der Sensibelchen und der Hypochonder. Keiner will seine Probleme mehr selbst lösen, sondern braucht dringend einen Therapeuten oder flüchtet in eine Krankheit, wie Ritzen, Magersucht, Phobien, Panikattacken, usw.

ja man kommt doch aber so nicht zur welt. man wird doch so "gemacht" erzogen etc.

0
@isso88

Du hast recht , unsere heutige  Gesellschaft bringt diese Verhaltensweisen hervor. Viele sind kaum noch in der Lage, auf Probleme angemessen zu reagieren. Das liegt zum einen  am Umgang im Elternhaus,  hier stellen viele ihren Nachwuchs auf einen Sockel und wehe,  die Kita oder die Schule blasen nicht ins selbe Horn! Kindern wird heute kaum Zeit gegeben, mal wirklich sie selbst sein zu können.  Frühkindlicher Sprachunterricht und ähnliches engen die Zeit für einfaches Spielen mit Gleichaltrigen und die gegenseitige Sozialisierung sehr ein. Das Ergebnis davon ist auch hier bei GF zu bestaunen. Wieviele Fragen es zu völlig alltäglichen Problemen gibt, deren Lösung für viele unbegreiflich scheint. Es werden Therapeuten ins Spiel gebracht, man ritzt sich oder es wird immer und ständig alles mit " Mobbing" zu erklären versucht. Mir tun viele Jugendliche und Kinder von heute leid, aber wir ringsherum haben sie so lebensuntüchtig gemacht. 

0

Kann man es Erben wenn ein Eltern Teil kettenraucher war und man selber anfängt zu rauchen?

...zur Frage

Ernähren vegetarische Eltern ihr Kind vegetarisch?

Oder lasst ihr das Kind selber entscheiden? Ich frage nur so aus Neugier ;)

...zur Frage

Vorraussichtlich baldiger Tod eines geliebten Menschen. Was machen?

Hallo!

Ich habe ein sehr inniges Verhältnis zu meinem 78-jährigen Großvater. Er ist wie ein Vater für mich (da ich mit meinem eigentlichen Vater nicht zurechtkomme). Ich kann mit ihm über alles reden. Körperlich ist er scheinbar fit, aber seit dem Tod seines 85-jährigen Bruders vor 2 Jahren geht es bei ihm geistig rapide bergab. Dazu kommt, dass er seit einem halben Jahr davon spricht, es zu ahnen, nicht mehr lange zu leben. Ich befürchte das leider auch... Was kann ich machen um mir die letzten Jahre, Monate oder vielleicht auch Wochen mit ihm so schön wie möglich zu gestalten? An seinen Tod möchte ich gar nicht denken, sonst kommen mir die Tränen. Was mache ich, wenn er dennoch auf seinem Sofa einschläft? Wie kann ich es bewältigen einen so geliebten Menschen zu verlieren? Schön langsam muss ich mich darauf vorbereiten. Es kann nämlich von heute auf morgen vorbei sein. (Die Fragen nochmal zusammengefasst:) Wie kann ich die Zeit des bevorstehenden Todes meines Großvaters mit ihm, in schöner Erinnerung bleibend, verbringen? Und wie bewältige ich das, wenn mein Opa ,wie seinen Vermutungen zufolge, in kurzer Zeit stirbt?

Ich freue mich auf eure Anworten Sumsangbaumi

...zur Frage

Suizidgedanken werden von Tag sehr viel stärker?

Ich habe schon länger Suizidgedanken und anfangs waren sie sehr leicht und haben sich nur langsam verstärkt. Es war nur so Gedanken wie "Ich wäre am liebsten tot" oder so. Aber seit neustem verstehe ich tatsächlich was es bedeutet wirklich suizidal zu sein. Meine Gedanken kreisen fast rund um die Uhr um Suizid und es wirkt schon eher nicht mehr wie Gedanken an den Selbstmord sondern eher wie eine Obsession. Ich muss schon zwanghaft darüber nachdenken und es wird von Tag zu Tag um einiges schlimmer. Genauere Pläne habe ich mittlerweile auch. Ich weiß nicht wie ich da rauskomme und möchte Hilfe! Andererseits will ich aber auch keine Hilfe, weil ich es schon fast für besser so halte, da ich eh keine richtige Zukunft mehr habe. Ich gehe bereits zum Psychologen und der weiß auch von meinen Suizidgedanken und hat mir Depressionen diagnostiziert, aber der hilft mir auch nicht. Habt ihr irgendwelche Ratschläge, wie ich aus diesem Teufelskreis rauskomme? Oder falls ich Suizid versuchen würde zu begehen und er fehlschlägt, wie ich dann mit meiner Familie usw. umgehen soll? (Das ist nämlich meine einzige Sorge, wenn ich Suizid begehen würde, sonst hindert mich nichts daran).

...zur Frage

Was passiert mit dem Kind in solch einer Situation, wie unten beschrieben?

Also, es steht folgende Situation im Raum:

Die Eltern eines 15-Jährigen Jungens sind beide im Krankenhaus, da sie bei einer Schießerei getroffen wurden. Der Junge, der daraufhin einen NervenZusammenbruch erlitt, ist ebenfalls im Krankenhaus und muss, weil bei ihm auch schwere Verletzungen (andere Ursache, also nicht wegen des Nervenzusammenbruchs) festgestellt worden, behandelt werden. Normalerweise müssten die Eltern bei Minderjährigen doch zustimmen, oder?

Dazu kommt, dass alle bekannten Verwandte früh verstorben sind und es somit keine weitere Familienperson gibt, die sich um den Jungen kümmern könnte.

Könnte der Lehrer, der bei der schießerei dabei war (bitte nicht hinterfragen) die Entscheidungen übernehmen? Könnte er eventuell auch das Kind zu sich nehmen falls die Eltern versterben?

Und was passiert mit dem Kind wenn die Eltern versterben?

...zur Frage

Habe das Gefühl ich bin komplett fertig mit meinen Nerven, was kann ich jetzt machen?

Ich hab das Gefühl ich schaffe garnichts mehr. Fange bei allem an zu weinen, sehe alles negativ und sinnlos. Das Gefühl hab ich zwar seit mindestens 2 Jahren schon, aber seit nem Monat ist das nicht mehr auszuhalten und viel viel schlimmer geworden. Vielleicht liegt es daran, dass in meinem Leben nichts gut läuft. (Ich bin dabei meine Beziehung zu verlieren, mein Freund hört mir nicht zu wenn er mich verletzt, meine Familie wollte mich noch nie haben und ich werde oft von meiner Mutter grundlos runter gemacht, ich hab kaum Freunde, allgemein funktioniert mein Leben nicht so wie ich das haben will) Ich kann mir nichts mehr merken, hab mega herzrasen, so grundlos, und das fühlt sich an als wäre mein Herz gleich im Hals. Die letzten Tage war mir von stundenlangen, tagelangen weinen so übel geworden dass ich auf der Arbeit ne halbe Stunde raus musste, weil ich dachte ich kipp sonst weg da. Was kann man da machen? Ich will nicht schon wieder zum Arzt, da ich letztens erst wegen meinem Gen Defekt an meinem Körper da war(weshalb ich früher auch viel fertig gemacht wurde, da ich immer die einzige war die sowas hat) und nun in Behandlung bin. Ich kann da nicht nochmal hin. Zumal ich vor nem Jahr schonmal dem Arzt erzählt habe wie fertig ich mit meinem Leben bin und er mir nicht zugehört hat und ich deswegen so eingeschüchtert bin und mich nicht mehr traue das anzusprechen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?