menschen die sich ihre probleme einreden egal ob alltägliche dinge oder zum teil auch krankheiten. ursache elternhaus objektive meinungen?

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5 Antworten

Hat nichts mit der Erziehung zu tun. Meine Eltern sind hart in nehmen und stellten sich bei nichts an. Sie spucken noch auf die Wunde und machen weiter. Meine Schwester hingegen hat nichts und bildet sich bei jeder Kleinigkeit einen Mist ein, macht von einer Mücke zum Elefanten. Ich glaube einfach, dass es der Drang nach Aufmerksamkeit ist. Dass man zum Thema wird und im Mittelpunkt steht. Denn sie ist so ein Mensch.

Eine Bekannte von meiner Mutter ist genau so. Jedes kleinste 'Problem' bauscht sie übertrieben groß auf und kotzt sich dann bei den Leuten aus, die es im Leben wirklich schwerer hatten/haben. z.B. hat die Frau eine riesen Wohnung mit Terasse, Garten, Whirpool usw. und behauptet, sie sei 'arm'. Und viele andere Geschichten, die einfach nur pille palle sind. Dabei redet die Bekannte auch nur über sich, kennt nur sich als Thema und meckert gern über alles Mögliche. Wundert sich aber dann, warum kaum einer was mit ihr zu tun haben will.

Das ist alles der Drang nach Aufmerksamkeit und Egoismus. Das Leben dreht sich um diese Leute und sie wissen nicht einmal, was wirkliche Schmerzen und Probleme sind, weil sie sich nicht mit der Welt, ihren Mitmenschen um sie herum befassen. Es gibt ja nur sie. Sie schätzen nicht das wert, was sie schon haben, sondern jammern nur rum. Sie wollen besonders auffallen und herausstechen und bilden sich ein, sie hätten nachher ganz schlimme Krankheiten.

Ein anderer Fall wäre Hypochondrie, aber ich glaube kaum, dass jeder 3. Mensch in der heutigen Gesellschaft genau das aufweist.

isso88 18.07.2017, 09:49

ja daran hatte ich auch schon gedacht. ein drang nach aufmerksamkeit. im keim gereift über die gesamte kindheit. vll zurecht vll auch nicht... jedenfalls haben die eltern bei dem spielchen mitgespielt und wussten gar nicht was sie ihrem kind damit antun. irgenwann kommt der punkt im leben eines jeden mensche wo mami und papi nicht immer zur seite stehen nur wird es dann schwer von den über jahre antrainierten aufmerksamkeitsstörungen abzulassen... und siehe da wir haben einen gestanden wutbürger der sich über alles und jeden aufregen kann. in erster linie nur an sich und seine "probleme" denkt unabhängig davon wie mitmenschen darunter leiden können. denn es geht ja nur um einen selbst. und wenn nicht muss halt schnell etwas her bauch kopf ohren hals schmerzen...

nur zum kern meiner frage: das hat ein mensch doch nicht von geburt an. so ein verhalten wird anerzogen wie auch immer. meiner meinung ist es ein klarer fall von schlechter erziehung. falsches handeln der eltern im laufe der kindheit. vll habe die eltern auch falsches vorgelebt wie zb. so aussagen wie: ja das hast du von mama oder papa oder oma oder deinem onkel der hatte das auch so... sowas verstehen kinder doch gar nicht und finden sich damit ab. und bleiben in dem glaube das ihr verhalten normal sei

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Yuurie 18.07.2017, 16:35
@isso88

Der Grund muss nicht immer eine schlechte Erziehung sein. Jeder Mensch besitzt einen eigenen Charakter. Und man erbt auch Charaktereigenschaften von den Eltern oder anderen Familienmitgliedern, ohne, dass man es selbst mitbekommt, bis jemand es einem sagt. Das ist der Charakter eines Menschen, der sich dann auch entsprechend verhält. Ich kann es bei meiner Familie nur bestens belegen.

Meine Schwester und ich haben die genau gleiche Erziehung genossen und wir sind charakterlich zwei völlig verschiedene Menschen. Die Erziehung hat hierbei nicht versagt, sie hat einfach einen ganz anderen Charakter als ich. Und man kann sich in einer Erziehung noch so sehr anstrengen, wenn das Kind von Grund auf egoistisch und eigensinnig ist, wirst du es auch nicht ändern können. Menschen kann man von Grund auf nicht verändern. Man kann ihnen gute Werte mitgeben, doch wie das Kind damit in Zukunft umgehen wird, liegt nicht in deiner Hand.

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Solche Verhaltensweisen wurden irgendwann einmal in der Kindheit erlernt und als Lösungsstrategie übernommen.

Aufmerksamkeit dann,wenn mir etwas fehlt-ich weine und alle rennen......

Sowas nennt man dann sekundärer Krankheitsgewinn.Er beschreibt exogene Vorteile,die der "Patient" von aussen wegen seiner Krankheit bekommt. Z.B. Rente,Zuneigung,Krankschreibung etc.

Sagt man dies einem Betroffenen,ist dieser meist tödlich beleidigt und streitet alles vehement ab. Auch wenn da Etliches davon im Unterbewusstsein abläuft.....

Wir leben im Zeitalter der Sensibelchen und der Hypochonder. Keiner will seine Probleme mehr selbst lösen, sondern braucht dringend einen Therapeuten oder flüchtet in eine Krankheit, wie Ritzen, Magersucht, Phobien, Panikattacken, usw.

isso88 18.07.2017, 08:25

ja man kommt doch aber so nicht zur welt. man wird doch so "gemacht" erzogen etc.

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sonnenperlchen 18.07.2017, 08:46
@isso88

Du hast recht , unsere heutige  Gesellschaft bringt diese Verhaltensweisen hervor. Viele sind kaum noch in der Lage, auf Probleme angemessen zu reagieren. Das liegt zum einen  am Umgang im Elternhaus,  hier stellen viele ihren Nachwuchs auf einen Sockel und wehe,  die Kita oder die Schule blasen nicht ins selbe Horn! Kindern wird heute kaum Zeit gegeben, mal wirklich sie selbst sein zu können.  Frühkindlicher Sprachunterricht und ähnliches engen die Zeit für einfaches Spielen mit Gleichaltrigen und die gegenseitige Sozialisierung sehr ein. Das Ergebnis davon ist auch hier bei GF zu bestaunen. Wieviele Fragen es zu völlig alltäglichen Problemen gibt, deren Lösung für viele unbegreiflich scheint. Es werden Therapeuten ins Spiel gebracht, man ritzt sich oder es wird immer und ständig alles mit " Mobbing" zu erklären versucht. Mir tun viele Jugendliche und Kinder von heute leid, aber wir ringsherum haben sie so lebensuntüchtig gemacht. 

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das sind hypochonter und ich glaube nicht, daß ds unbedingt mit der Erziehung zu tun hat

Akka2323 18.07.2017, 08:18

Hypochonder

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rafaelmitoma 18.07.2017, 08:21
@Akka2323

danke für die Belehrung, hat aber mit der Beantwortung der frage nichts zu tun, man weiß ja, weiß gemeint ist

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isso88 18.07.2017, 08:21

meinst du, dass entwickelt sich einfach im laufe der jahre oder kann ggf von einem elternteil weiter gegeben werden?

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herzilein35 18.07.2017, 09:51

Doch hat es weil deine Antwort Unsinn ist. Nicht jeder der so was aufweist hat einen Drang zur Hypochondrie.

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Für mich hört sich das irgendwie nach Hypochondrie an.

isso88 18.07.2017, 08:20

meinst du, dass entwickelt sich einfach im laufe der jahre oder kann ggf von einem elternteil weiter gegeben werden?

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UdoGZ 18.07.2017, 11:37
@isso88

Ich bin da jetzt natürlich kein Fachmann, aber ich hätte jetzt nichts gelesen, dass es vererbbar ist. Dass sich sowas im Laufe der Jahre oder durch ein einschneidendes Erlebnis entwickelt, mag durchaus so sein.

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