Menschehandel; Schleuserbanden

2 Antworten

Würdest Du nicht auch flüchten, wenn Du hättest mit ansehen müssen, wie den Nachbarkindern die Kehle durchgeschnitten wurde, und Deine vielleicht die nächsten sind? Wenn Dein Baby vor Hunger schreit und nur einen abgelutschten Hühnerknochen hat, um dran zu nuckeln? Wenn Dein Mann einmal irgend etwas geäußert hätte, was irgendwelchen Leuten nicht in den Kram gepasst hat und daraufhin öffentlich an einem Kran aufgehängt worden wäre? Wenn Deine Mutter vergewaltigt worden wäre und daraufhin von einem entfesselten Mob wegen verlorener Ehre gesteinigt worden wäre? Wenn Du mit dem Abendessen auf Deine Töchter gewartet hättest und sie dann in irgendeinem Waldstück geschändet und aufgehängt wiedergefunden hättest?

Wenn solche Leute sich einfach aufmachen und in eine Richtung flüchten, in der sie eine halbwegs humane Gesellschaftsordnung vermuten, ist doch nachvollziehbar.

Und dass dort für ihre Verhältnisse steinreiche Leute wohnen, die fürs Faulenzen einen Hartz IV Betrag abräumen, der in ihrem Land ein Jahr lang für die ganze Familie reichen würde und dass diese Leute, statt ihnen ein Stück Brot zu reichen ein Plakat hochhalten auf dem "Alle Flüchtinge ins Gas!" steht, das konnten sie in diesem Ausmaß vielleicht gar nicht wissen. Denn in diesen Kulturen ist es nicht üblich, dass man seinen Nachbarn gar nicht kennt, sondern dass man sich – soweit irgend möglich – gegenseitig hilft.

Klar sind da auch mal arbeitsscheue Betrüger dabei, aber bei PEGIDA marschieren ja auch nicht hauptsächlich lupenreine Demokraten mit. Und viele angeblichen "Untaten" von Asylanten werden von rechtsgestrickten Hetzern einfach erfunden und über die asozialen Netzwerke verbreitet und von anderen Idioten einfach erst mal geglaubt.

Vorurteile machen das Leben ja soooo einfach!

Ach ja die Schleuserbanden? Klar sind die in höchstem Maße kriminell! Aber oft ist es gar nicht so leicht, in diesen Fällen gerecht zu entscheiden. Vor kurzem wurde ein ahnungsloser Mann wegen Schleuserei angeklagt, weil er zwei Tramper in Österreich im Auto bis zur deutschen Grenze mitgenommen hatte. Es waren, was er nicht wissen konnte, perfekt deutsch sprechende syrische Flüchtlinge.

Aber solche Fälle fließen in die Schleuser-Statistik auch mit ein.

Natürlich bedeutet das nicht, dass es irgend eine Entschuldigung für kriminelle Banden gibt, die überfüllte Boote im Mittelmeer versenken oder über 70 Menschen in zugeschweißten Kleintransportern ersticken lassen.

Übrigens: Erdogan, unser "demokratischer Freund", den wir neuerdings an unsere Wirtschaftswunderbrust drücken, lässt von der Armee gezielt auf Flüchtlingsboote schießen, vornehmlich auf die Motoren, so dass sie manövrierunfähig werden und ihre Passagier auf dem offenen Meer irgendwann verdursten. Hauptsache, sie kommen nicht in sein Land. Und wenn aus der Türkei dann weniger Flüchtlinge ins gelobte teutsche Vaterland kommen, drücken wir ihn noch mal an die Brust.

Ich könnte kotz*n!

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Was sie veranlasst: Menschen, die aus ihrem eigenen Land fliehen, leben meist in Armut . Sie erhoffen sich in anderen Ländern eine bessere Lebensqualität, bessere Berufschancen etc. Auf den Punkt gebracht: Eine bessere Zukunft.

War es möglich über die Ostsee aus der DDR zu flüchten mit einem Boot?

Mal eine Frage zur Flucht aus der DDR. Die Grenzen der DDR waren ja gesichert aber nur auf dem Land zur BRD und zu West Berlin und da war eine Flucht kaum möglich und viele sind daher ja über andere Länder also zb über Polen, CSSR, und über Ungarn nach Österreich oder über Bulgarien usw

Aber es gab da noch eine Möglichkeit und zwar wie war es über die Ostsee im Norden, weil die DDR hatte ja eine Küste die des heutigen Mecklenburg Vorpommern und diese Küste ist nicht so gerade wie die von Polen sondern sehr gewunden also es gibt dort viele Buchten und Inseln und die Küste der DDR war also ideal um dort eine Flucht zu machen.

zb hätte man ja zb als Familie oder Gruppe ein Boot zb ein Segelboot nehmen können oder einen Kutter gab es sicher und das zur Tarnung schwarz streichen und etwas Proviant kaufen und dann bei Nacht wenn es dunkel war mit dem Boot los und Richtung Dänemark oder Schweden und dann dort an Land und dort Asyl bekommen oder dann weiter in die BRD oder gleich in die BRD. Oder es hätte ein Boot vom Westen auch kommen können und die abholen.

Aber war das möglich und wurde die auch die Küste und die Ostsee überwacht zb gab es Soldaten am Strand und gab es eine Küstenwache und hat die Marine kontrolliert? Und wäre ein Boot mit Flüchtlingen bei Nacht entkommen bis es in Dänemark war weil die Hoheitsgewässer der DDR endeten ja mal oder wären sie schon davor an Land beobachtet und festgenommen worden oder hätte sie ein Kriegsschiff gleich abgefangen?

Also weil auch heute kommen ja viele Flüchtlinge in Booten über das Meer aber gab es das auch mal in der DDR und war ihnen das bekannt und hätte die DDR es bemerkt wenn viele ihrer Bürger mit Booten und Schiffen über die Ostsee entkommen wären und sie so heimlich verlassen hätten? An der Grenze durfte man nicht an den Strand aber sonst schon und da war sicher bei Nacht nicht immer eine Wache und ein kleines Boot sieht man im dunkeln auch nicht und hätte eine Chance mit Ruder, Segel oder Motor wenn sie weit genug weg sind und wie weit ist es denn von der DDR Küste bis Dänemark oder von Rügen bis Schweden nur etwa 100 km und kann man das schaffen und ist es gefährlich und braucht man einen Kompass und Kenntnisse auf See und viel Proviant zb Essen und Trinken falls man länger auf See ist und bis man gerettet wird von einem anderen Schiff und war es wichtig ob Sommer oder Winter war?

Also kann das jemand erklären aus der DDR wie das damals war mit dieser Idee?

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In der Talkshow-Runde "Maybrit Illner" vom 21.01.2016, kam ein 2014 eingereister Flüchtling aus Syrien zu Wort, der momentan als Flüchtlingshelfer tätig ist. Er sagte, dass es sehr viele Syrer gäbe ( als Beispiel nannte er eine 5köpfige Familie, die sich 1 Zimmer teilen sollte), die angesichts, der hier in Deutschland bereitgestellten Flüchtlingsunterkünfte, wieder zurück in ihre Heimat wollen. Dies sei aber nicht möglich, da es unter Umständen bis zu 6 Monaten dauere, bis sie ihre Pässe, von den deutschen Behörden zurück erhielten ( wenn sie nicht gar verloren gegangen sind).

Das veranlasst mich zu 2 Fragen:

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Hi Leute.

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