Mensch Tier Verhältnis Tod?

7 Antworten

Ja, das ist annehmbar.

Tiere separieren sich einfach zum Sterben und scheiden aus dem Leben, wohingegen Menschen ein fürchterliches Gewese rund um den Tod zelebrieren.

Weder Erbschaft, Gedenkstätte, Nachlass noch irgendein Sterbedatum interessiert ein Tier nachhaltig, nicht mal Primaten.

Ich würde sagen, dass dies ein Urproblem des Menschen ist, der sich nicht mal mit den Grundsätzen seiner Wesenheit bekannt gemacht hat, oder sie willentlich aus Angst ignorierte. CDU halt. Sorry — es sollte heißen: Konservativismus. Wie jede Attidüde, die sich selbst überlebte.

Menschen haben mehr Phantasie als alle anderen Tiere. Zusätzlich verfügen sie auch noch über eine Kommunikation mit der sie jede andere Phantasie übernehmen können. Sie können dadurch Gefühle und vor allem Ängste mit anderen Menschen teilen. All das ist den Tieren nicht möglich. Sie können keine Phantasien teilen und sich auch nicht gegenseitig Angst machen. Sie können alle in einer Panik davon stürmen. Doch wenn die Panik vorbei ist, sind alle wieder ruhig. Menschen können ihr ganzes Leben lang Angst vor einer Phantasie wie der Hölle haben und diese Angst treibt sie um die seltsamsten Dinge zu tun. Sie rennen in die Kirche und beten eine weitere Phantasie an, um sich selbst von der ersten Phantasie zu befreien. Tiere sind da deutlich im Vorteil. Sie leben nicht ständig in Angst, sie leben im Augenblick. Sie genießen das Leben und verschwenden keinen Gedanken an den Tod, während die Menschen in ihren Phantasien und ihrer Angst gefangen sind. Aus diesem Grund überwinden Tiere auch Trauer sehr viel besser als Menschen. Sie gehen "natürlicher" damit um. Aber es gibt Hoffnung für die Menschen. Denn so bald sie erkennen, dass sie nur Angst vor ihrer eigenen Phantasie haben, wird diese Angst sehr viel kleiner.

Das ist Unsinn,denn in diesem Fall wird den Tieren Gefühle abgesprochen :-(

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Hallo SweetiCat,

nun unsere kognitiven Fähigkeiten sorgen sicherlich dafür, dass wir das Thema anders wahrnehmen, als andere Spezies. Wir können stärker abstrahieren und somit auf einer ganz anderen Ebene über den Tod nachdenken.

Trotzdem ist auch vielen Tieren der Tod bewusst. Dabei sind natürlich auch wieder die kognitiven Fähigkeiten entscheidend.

Ich würde den Menschen da nicht als besonders sehen, er tut es eben am höchsten entwickelt. Wer das "besonders" nennen möchte, dann bitte.

Gruß

Ich glaube auch, dass viele Tiere Kenntnis vom Tod haben.
Vor längerer Zeit habe ich eine Tierarztsendung gesehen. Ein Tierarzt machte einen Hausbesuch, um einen todkranken Kater zu erlösen.
Zuerst versteckte sich die zweite Katze unter dem Bett, er gruselte sich.
Später kam er hervor und legte sich dicht neben seinen verstorbenen Kumpel, um Abschied zu nehmen.   
Ich glaube, der Kater verstand sehr gut, was da geschah.
Dass sein langjähriger Gefährte jetzt am Ende seines Lebens angelangt ist und dass es Zeit ist, Abschied zu nehmen.  

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@wachteli

Wenn man sieht was Elefanten so machen.

Sicherlich haben Tiere ein Konzept vom Tod, aber eben auch nicht so wie ein Mensch.

Es ist wie bei vielen anderen Themen auch. Die Grundlagen sind quer durchs Tierreicht unterschiedlich gut entwickelt zu beobachten. Der Mensch mit seinem super Gehirn steht dann oft an der Spitze.

Gruß

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Ein Verhältnis kannst zum Tod kannst Du nur als Mensch haben, Tiere können nicht über sich selbst nachdenken bzw. reflektieren. Jedenfalls wissen wir es nicht genau. Wir können uns auch mit Tieren nicht darüber unterhalten.

Der Mensch weiß, dass er sterblich ist. Dem Tier ist die Gnade vergönnt, das nicht zu wissen.

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