meniskusglättung, knorpelglättung

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Weiß ja nicht, wo Dein Physio Anatomie gelernt hat, aber ist wohl so. Der Meniskus ist ein Knorpel, dieser ist im gesunden Zustand glatt wie Kinderpopo, leicht halbkreisförmig angelegt, zur Kniemitte hin dünn, zum Außenrand hin dicker. Meistens franst er bei Überlastung im dünnen Bereich aus, und diese Fransen und kleinen Risse machen dann Beschwerden. Glätten heißt, wie mit einem kleinen Rasierer diese Fransen und Risse abzutragen, größere Risse und ab-/eingerissene Knorpelstücke werden mit einem Zängchen entfernt. Damit wird natürlich immer der Meniskus in seiner Größe/Oberfläche verändert; deshalb ist eine Arthoskopie mit Meniskus"reparatur" auch immer ein Eingriff, der nur gemacht werden sollte, wenn der Meniskus wirklich einen Schaden hat. Durch die Manipulation am Meniskus wird der "Stoßdämpfer", der der Meniskus als Knorpel ist, kleiner, aber eben auch wieder glatter. Auf der einen Seite sind dann die Beschwerden durch die abgetragenen "Fransen und Risse" weg, auf der anderen Seite fehlt natürlich was, und das kann im Laufe der Jahre wieder Beschwerden machen, so daß neue Schäden entstehen, wieder Arthroskopie etc etc, bis letztendlich eine Arthrose entsteht, was bis zur Knieprothese führen kann. Das geht aber über Jahre.Ein Meniskus nimmt kein Wasser auf!!! Er ist kein Schwamm!!! Er hat außen kleine Blutgefäße dran, die ernähren ihn an der Basis, der Rest erfolgt über DIffusion; Knorpel ist bradytrophes Gewebe.Frage bitte wg. OP und Meniskus und Folgeerscheinungen den Operateur, und wechsle bitte den Physiotherapeuten; soviel Müll habe ich schon lange nicht mehr gehört. Hat der überhaupt in der Ausbildung aufgepaßt? Weiß der überhaupt über ein Knieinnenleben und die Physiologie im Körper auch nur geringgradig Bescheid?????? Dein Operateur ist der Ansprechpartner, wenn Du Fragen hast. Der hat Ahnung, im Gegensatz zu Deinem "Physio"!

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