Meldung von Delikten bei der Polizei

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6 Antworten

Also, grundsätzlich ist das Über-Rotlicht-Fahren eine mit Bußgeld und Punkten in Flensburg bewährte Ordnungswidrigkeit. Generell besteht da kein Verfolgungszwang. Aber jeder, der eine Ordnungswidrigkeit wahrnimmt, hat das Recht, sie anzuzeigen. Wenn die Polizei davon erfährt, offiziell meine ich, also durch eine Anzeige, dann leitet die Behörde in der Regel die weiteren Maßnahmen ein... Bußgeldverfahren über die Bußgeldstelle... Wenn du also so etwas anzeigen möchtest, solltest du dir bewusst sein, dass DU als Zeuge geführt wirst und, weil die Polizei ja selbst nicht Zeuge des Vorfalles war, sondern die Anzeige nur entgegen nimmt, DU im Falle eines Gerichtsverfahrens als Zeuge geladen werden würdest und eine Aussage machen müsstest. Ansonsten brauchst du lediglich Tatort, Tatzeit, Kennzeichen und den Fahrer/die Fahrerin gesehen haben und diese/n am Besten noch beschreiben können, weil ohne Fahrerbeweis ist eine Verfolgung in diesem Fall nicht möglich.

Hoffe, das war hilfreich.

Du brauchst nicht nur das Kennzeichen, du musst auch den Fahrer im Falle einer Gegenüberstellung identifizieren können. Aber die Polizei kann dich trotz deiner Anzeige nicht besser leiden ... Wer mag schon Petzen?

Wenn du es beweisen kannst, dann ja. Warum du das möchtest weiß ich nicht. Jedenfalls steht im Zqweifel Aussage gegen Aussage also wird und kann die Polizei nichts machen. und DAS IST GUT SO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Denn ansonsten könnte jeder seinen Nachbarn, Exmann/Frau, Chef und alle die ernicht mag auf diese Weise denunzieren. Und mal sorra......DAS hatten wir ja schon mal.....Wenn also nichts passiert ist, dann reg dich nicht auf und lass es auf sich beruhen!!!!!

Ich habe bloß von der theoretischen Möglichkeit gesprochen.

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@RedStar88

und ich habe dir theoretisch einen Rat und eine Antwort gegeben.....;-)))))

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@tapri

Ne, du hast mir vorschreiben wollen, dass ich das auf sich beruhen lassen soll.

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Beweisen muss er dar nicht, Es reicht die Anzeige und die Zeugenaussage.

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Jedenfalls steht im Zqweifel Aussage gegen Aussage also wird und kann die Polizei nichts machen. ... und DAS IST GUT SO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nein, DAS IST FALSCH SO!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-)

Es steht nicht Aussage gegen Aussage sondern Betroffeneneinlassung gegen Zeugenaussage. Und das ist ein gehöriger Unterschied! Während nämlich der Betroffene straflos lügen darf, dass sich die Balken biegen oder auch schweigen darf, wenn ihm das lieber ist, muss ein Zeuge aussagen und er muss auch die Wahrheit sagen, sonst droht ihm Freiheitsstrafe!

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Aufgrund dieser Situation hat ein Zeuge grundsätzlich einen gewissen Glaubwürdigkeitsvorsprung gegenüber dem Betroffenen. Und nur die Glaubwürdigkeit (nicht etwa die Anzahl) der Zeugen ist entscheidend!

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Klar ist es möglich, aber du soltest auch beweise haben, aber wer macht sowas?

Ja, jedes gemeldetes Delikt, und sei es noch so klein, muss verfolgt werden. Die grün weißen Männchen dürfen sich das leider nicht aussuchen.

Doch, das dürfen sie. Bei Ordnungswidrigkeiten gilt das Opportunitätsprinzip, das heißt, es liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Verfolgungsbehörde, ob sie eine Ordnungswidrigkeit verfolgen will oder nicht.

Anders ist das bei den meisten Straftaten. Für diese gilt das Legalitätsprinzip, das bedeutet, dass eine Straftat verfolgt werden muss, sobald sie der Behörde bekannt wird.

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@JotEs

Ok, streiten werde ich mich in diesem Punkt nicht (mangels Fachwissen), jedoch sagte man mit neulich, dass man jeder Anzeige "leider" nachgehen müsse..

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Zum Glück macht die Polizei bei solchen Blödsinnsanzeigen nichts.

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