Meldeverfahren Familienversicherung geeigneter Einkommensnachweis

3 Antworten

In diesem Fall ist es der Steuerbescheid, der benötigt wird, das ist leider so. Immer den aktuellsten vorlegen.

Hallo,

die Krankenkasse benötigt den Steuerbescheid, weil auch Miet- und Zinseinnahmen und Urlaubs-und Weihnachtsgeld zu den Einkünften gehören. Andererseits können aber Werbungskosten von den Einnahmen abgezogen werden.

Wenn das Ausfüllen nervig sein sollte, ggf. den Fragebogen mit den Daten, die sich nicht ändern, ausfüllen und kopieren. Dann jeweils jährlich Datum und Unterschrift ergänzen und den aktuellen Steuerbescheid beifügen.

Wenn man den Fragebogen immer sofort abschickt, wenn man den Steuerbescheid erhalten hat, gibt es keine rückwirkenden Probleme mit der Krankenkasse. Wenn sich das Einkommen der Ehefrau wesentlich ändert (z.B. höher Stundenzahl, Beförderung etc.) am besten sofort die Krankenkasse informieren.

Einzelheiten: § 10 Absatz 3 SGB V

Gruß

RHW

Ja jedes Jahr erneut! Es wird der Steuerbescheid benötigt. Wenn du den neuen noch nicht hast legst du den letzten bei

Rückwirkende Mitgliedschaft bei gesetzlicher Krankenkasse als Student

Hallo, ich würde mich über eine zuverlässige Antwort zu folgendem Sachverhalt freuen:

Seit 1.4.2012 studiere ich in Vollzeit. Mein Studium endet zum 31.3.2016. Nebenbei verdiene ich als Werkstudent ein kleines Zubrot gem. den gesetzlichen Regeln max. 20h pro Woche. In 2012 habe ich damit ca. 8.000 Euro, in 2013 ca. 11.000 Euro und in 2014 ca. 4.000 Euro verdient.

Während dieser Zeit hat mein Arbeitgeber keine Krankenkassenbeiträge abgeführt, da ich mich über meine Mutter der Familienversicherung angeschlossen habe. Die betreffende Krankenkasse hat mich jedes Jahr einen Fragebogen ausfüllen lassen betreffend meiner Einkommenssituation. Darin habe ich stets angegeben, zwischen 700 und 1.000 Euro monatlich zu verdienen.

Vor 2 Wochen erhielt ich einen Anruf der Krankenkasse meiner Mutter. Eine Prüfung hätte ergeben, dass ich keinerlei Recht auf die Familienversicherung seit 2012 hätte haben dürfen, da ich zu viel verdient habe. Ich müsste nun der Krankenkasse beitreten und die Beiträge rückwirkend seit 1.4.2012 nachzahlen. Dies summiert sich auf ca. 1.500 Euro. Freundlicherweise wurde mir eine Ratenzahlung angeboten. Ansonsten möge ich doch bitte innerhalb der nächsten 14 Tage überweisen.

Meine eigenen Recherchen haben ergeben, dass die Familienversicherung nur bis zu einem bestimmten jährlichen Einkommen genehmigt wird. Dieses Einkommen hätte ich zumindest in 2012 und 2013 überschritten.

  1. Ist dieses Verhalten der Krankenkasse rechtmäßig und darf diese von mir verlangen, rückwirkend eine Mitgliedschaft einzugehen und dann auch die Beträge zu zahlen?

  2. Gibt es eine Möglichkeit die Zahlung / Mitgliedschaft zu umgehen oder eine Art "Deal" mit der KK abzuschließen? Ich war im besagten Zeitraum nicht einmal bei einem Arzt (außer Zahnarzt) und hab auch sonst keine versicherungspflichtigen Ausgaben verursacht. Der Betrag, den ich nun zahlen müsste, wäre also wirklich zum Fenster rausgeschmissen...

  3. Seit 2015 bin ich neben dem Studium selbständig. Es ist absehbar, dass ich die Selbständigkeit auch nach meinem Studium weiter ausführe. Dann müsste ich mich doch sowieso privat versichern, richtig? Ergibt sich daraus eine Möglichkeit, rückwirkend einer privaten Versicherung beizutreten? Dann sollte der Betrag doch nicht so hoch ausfallen?

Habt ihr andere Tipps für mich, wie ich die Situation wenn auch nur entschärfen kann?

Besten Dank schon einmal vorab!

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Schwangerschaftsabbruch - Wie weise ich bei der Krankenkasse nach, dass ich kein Einkommen habe?

Ich weiß, dass es schon einige Fragen zu dem Thema gibt, aber auch nach längerer Suche konnte ich keine Antwort finden, die mir weiterhilft.

Ich bin Studentin und habe keinerlei eigenes Einkommen. Für meine Miete und Lebenskosten kommen momentan meine Eltern auf.

Jetzt möchte ich in den kommenden Tagen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, und habe mich über die Kostenübernahme durch das Bundesland auch schon informiert. Die Kosten werden in diesem Fall übernommen, wenn ich vorher einen Antrag bei einer gesetzlichen Krankenkasse stelle. Hierfür benötige ich aber einen Einkommensnachweis.

Da ich aber kein Einkommen habe, weiß ich nicht, wie ich das nachweisen soll. Ich bekomme auch kein Arbeitslosengeld oder Bafög. Ich werde ganz einfach von meinen Eltern unterstützt, und sonst nichts. Mit welchen Dokumenten kann ich bei der Krankenkasse also nachweisen, dass ich kein eigenes Einkommen habe?

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen! :-)

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Geringer Verdienst als freier Autor - wie schaut's mit Steuern und Krankenversicherung aus?

Liebe Community, ich (w) war bis vor kurzem ohne Arbeit ohne Geld vom Staat zu bekommen, da mein Mann zu viel verdient. Kurzum: mein monatliches Einkommen betrug genau 0 EUR. Nun habe ich vor kurzem angefangen, als freier Autor für diverse Unternehmen Texte zu schreiben. Natürlich werde ich textbasiert bezahlt, das heißt, mein monatliches Einkommen variiert. Einen Monat habe ich 110 Euro, den nächsten knapp 300 Euro verdient. Es könnte perspektivisch auch mehr sein, also dass ich über 450 Euro komme, wenn ich es drauf anlege bzw. mich ins Zeug lege. Meine Fragen:

  1. Muss ich das irgendwie JETZT dem Finanzamt melden oder mich selbständig melden oder einen Gewerbeschein anmelden oder reicht das, wenn ich meinen Verdienst einfach mit der Steuererklärung meines Mann (sind zusammen veranlagt) einreiche?

  2. Wieviel darf ich verdienen, ohne dass ich Steuern zahlen muss? Bezieht sich die Grenze (da gibt es doch eine, oder?) auf das Jahreseinkommen oder auf die monatlichen Verdienste? Da ich ja mal mehr, mal weniger verdiene...

  3. Ich bin noch familienversichert. Mir wurde von einer Bekannten nun zugetragen, dass ich das der KK melden und mich ggf. selbst anmelden muss ab einem gewissen Betrag (Verdienst). Wie hoch ist dieser denn? Und wie berechnet man das, wenn man ein schwankendes Einkommen hat?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

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Wie läuft es bei der Familienversicherung ab?

  1. Wenn man 18 Jahre alt ist und eine Ausbildung abgeschlossen hat und Vollzeit arbeitet, dann ist man doch nicht mehr mit der Familie mit versichert ?Oder kann man sich das aussuchen, ob man selbst versichert sein möchte, oder mit der Familie?

  2. Was ist, wenn ich 18 Jahre alt bin, eine Ausbildung abgeschlossen haben und arbeitslos werde, aber beim Arbeitsamt gemeldet bin? Bin ich dann automatisch bei der Familie mitversichert?

  3. Wie ist es, wenn ich nach der Ausbildung Vollzeit arbeite, aber mit 20 dann arbeitslos werde und beim Arbeitsamt gemeldet bin? Bin ich dann automatisch wieder bei der Familie mitversichert oder nicht?

  4. Wie läuft es nach dem 23 Lebensjahr ab? Ab da an gilt doch die Familienversicherung nicht mehr. Wenn ich arbeitslos und bei der Arbeitsagentur gemeldet bin? Zahlen die das oder nicht?

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Frage zu Nachweis Versicherungszeiten/Krankenversicherung

Hallo zusammen,

ich habe da eine Frage.Und zwar, wenn ich als Ehefrau mit meinem Mann (er als Hauptversicherungsnehmer) mit in die Familienversicherung gehe, muss ich dann als Mitversicherter auch Nachweise über die Zeiten ehemaliger Krankenversicherungen erbringen?

und was ist, wenn ich diese nicht gegeben sind?

Danke

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freiwillige GKV - trotzdem noch Familienversicherung für Frau und Kinder?

Hallo,

meine Krankenkasse (AOK) hat mir mitgeteilt, dass mein Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, und ich mich somit bei einer PKV anmelden soll, oder mich freiwillig weiter über die AOK versichere.

Ich bin verheiratet und meine Frau hat kein eigenes Einkommen, sie und unsere zwei Kinder sind somit über mich versichert. Wenn ich das richtig verstehe, endet der (Pflicht)Versicherungsschutz ja auch für sie. Können sie weiter über mich versichert sein, und wenn ja wie sieht das mit den Kosten aus?

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