Meldet der Truppenarzt meinem Vorgesetzten den Grund meiner Erkrankung ?

1 Antwort

Hallo,

also der Truppenarzt wird deinem Vorgesetzen nicht sagen was du hast, weil ihn das schlicht weg nichts angeht. Er wird ihn aber unterrichten das du bei ihm warst und er dich event KZH oder jenachdem was er entscheidet, geschrieben hat. Desweiteren wird er sein Befund deinem eig. zuständigen SanBereich zukommen lassen, dass die Ärzte dort wissen was du hattest.

Aufhebung der Betreuung gegen meinen Willen. Wer weiß Rat?

Hallo,

ich teile meine Frage auf in zwei Posts, weil sie sonst zu lang wird.

Ich bin weiblich, 52 Jahre, und habe eine chronische psychische Erkrankung. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt habe ich im Dezember 2016 eine Betreuung für rechtliche Angelegenheiten beantragt und zwar als Eilantrag, weil ich damals eine Kündigung des Mietverhältnisses erhalten hatte (Eigenbedarf). Dem Antrag legten wir zwei ärztliche Bescheinigungen bei. In einer hieß es "Depressionen", in der zweiten "Depressionen, innere Leere, Gewichtsverlust, 48 kg bei 1,61 m Größe".

Die Betreuung wurde vorläufig eingerichtet für 6 Monate. Sie soll nun nicht verlängert werden.Der Beschluss fiel sehr rasch, nach zwei Wochen. Ich gebe ihn wörtlich wieder:

In der Betreuungssache betreffend Solarstern hat das Amtsgericht XXX im Wege der einstweiligen Anordnung beschlossen:

Rechtsanwältin Y wird zur vorläufigen Betreuerin bestellt. Sie übt das Amt berufsmäßig aus.

Der Aufgabenkreis der vorläufigen Betreuerin umfasst: * Wohnangelegenheiten

* Rechts- / Antrags- und Behördenangelegenheiten einschließlich Vertretung vor Gericht

Die vorläufige Bestellung endet nach Ablauf von sechs Monaten

Gründe:

Es bestehen dringende Gründe für die Annahme, dass es erforderlich ist, für Solarstern eine vorläufige Betreuerin mit dem oben beschriebenen Aufgabenkreis zu bestellen, weil sie aufgrund einer Krankheit bzw. Behinderung im Sinne von § 1896 Abs. 1 BGB nicht in der Lage ist, die Angelegenheiten selbst zu besorgen. Da mit einem Aufschub Gefahr für die Betroffene verbunden ist, ist die Betreuerbestellung für den oben beschriebenen Aufgabenkreis bereits jetzt erforderlich.

Das folgt aus dem ärztlichen Zeugnis des Sachverständigen Herrn Dr. ZZZ. Daraus ergibt sich die Diagnose: depressive Erkrankung (von meinem Hausarzt)

Die Notwendigkeit der vorläufigen Betreuerbestellung wird durch die Anhörung der Betroffenen und den unmittelbaren Eindruck des Gerichts, den es sich in der üblichen Umgebung der Betroffenen verschafft hat, bestätigt.

Es besteht ein dringendes Bedürfnis für den Erlass dieser einstweiligen Anordnung.

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Die neue Betreuerin war leider chaotisch und ich stellte einen Antrag auf Betreuerwechsel.

Die Antwort vom Gericht kam nach zwei Monaten, obwohl das ein Eilverfahren war. Sie war ein Schock für mich:

"Inzwischen liegt mir die Stellungnahme ihres Betreuers zu Ihrem Antrag auf Betreuerwechsel vor. Sinn der Einrichtung einer Betreuung ist nicht, dem Betroffenen eine kostenlose und umfassende anwaltliche Vertretung, die den eigenen Wünschen entspricht, zu ermöglichen. Es ist daher beabsichtigt, die Betreuung insgesamt aufzuheben."

Ich antwortete darauf. Dazu legte ich ein aktuelles neurologisch-psychiatrisches Gutachten, in Auftrag gegeben von der Deutschen Rentenversicherung. Das Gutachten weist mich als fast arbeitsunfähig aus mit einer Belastbarkeit von unter drei Stunden pro Woche.

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