Meldepflicht Privatunfall?Lohnfortzahlungssperre?

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4 Antworten

Der Arbeitgeber hat ein berechtigtes Interesse daran, im Falle eines Unfalls nachzufragen ob der Schaden durch eine andere Person verursacht wurde.

Der Arbeitgeber ist berechtigt von dem Verursacher des Unfalls Schadensersatz für die Entgeltfortzahlung zu fordern.

Gemäß §3 Absatz 1 Entgeltfortzahlungsgesetz, haben Sie Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, wenn Sie ohne eigenes Verschulden arbeitsunfähig wurden.

Der Nasenbeinbruch ist durch eigenes Verschulden entstanden, insofern droht Ihnen tatsächlich der Verlust der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, wenn dieser erfährt dass Sie nicht angeschnallt waren.

Arbeitsrechtliche Konsequenzen haben Sie nur dann zu erwarten, wenn Sie die Entgeltfortzahlung in Anspruch nehmen und der Arbeitgeber im Nachhinein von dem tatsächlichen Unfallhergang erfährt.

Ich gehe davon aus dass Sie dem Arbeitgeber mitgeteilt haben dass Sie einen Unfall hatten, insofern würde ich Ihnen dringend dazu raten mit offenen Karten zu spielen und wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

Peter Kleinsorge

Danke das war die Hilfreichste Antwort und hört sich wirklich logisch für mich an.Nur habe ich jetzt wirklich Ärger dann denke ich !Kann ich statt Krankenscchein Urlaub einsetzen?

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@Scheka

Ein AU-Attest bedeutet nicht, dass Sie nicht arbeiten gehen dürfen.

Wenn Sie sich arbeitsfähig fühlen können Sie arbeiten gehen.

Wenn Sie nicht arbeitsfähig sind, können Sie dem Arbeitgeber anbieten die Zeit später nachzuarbeiten (falls Sie Zeitkonten haben) oder auch Urlaub zu nehmen.

Ich empfehle Ihnen dem Arbeitgeber die Wahrheit zu sagen und obiges Verhandlungsangebot zu machen.

Manchmal hilft es ein wenig Reue zu zeigen, denn es gibt keinen Menschen, der noch keinen Fehler gemacht hat...

Peter Kleinsorge

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@Kleinsorge

Danke,er kann also eine Schadensmeldung verlangen daraufhin oder?

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@Kleinsorge

Im Krankenhaus habe ih es nicht erwähnt.Es war ja auch kein autounfall mit Sachschaden der htte gemeldet werden müssen.Krankschreiben wollte ich mich ja nicht.Erst als ich am Montag eine Nachbehandlung bekam war der Schmerz da.

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@Scheka

Wenn der Arbeitgeber von dem Unfall weiss, kann er verlangen dass Sie Auskunft geben.

Meine Empfehlung:

Bleiben Sie bei der Wahrheit und bieten Sie an die Zeit in der Sie nicht arbeiten können, mit Urlaub oder Gutzeit abzudecken.

Peter Kleinsorge

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Du brauchst nichts zu befürchten. Die Krankenkasse wird allerdings auf dich zu kommen und wissen wollen, wie und wo der Unfall passiert ist. Normalerweise ist die Haftpflichtversicherung des Fz-Halters zuständig. Die KK und auch der AG wollen sich ihr Geld von der Versicherung zurück holen.

Ich habe ja nichts gesagt von einem Unfall.Das ich versehentlich eine drauf bekommen habe.

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@Scheka

Wie kommt dann dein AG darauf von dir eine Schadensnummer der Versicherung zu verlangen. Hättest du gesagt, du bist im dunkeln gegen die Laterne gelaufen.

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@amigo06

Beim Arbeitgeber habe ih das ja gesagt,nur im krankenhaus nicht

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Im Krankenhaus habe ih es nicht erwähnt.Es war ja auch kein autounfall mit Sachschaden der htte gemeldet werden müssen.Krankschreiben wollte ich mich ja nicht.Erst als ich am Montag eine Nachbehandlung bekam war der Schmerz da.

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Wenn du krank geschrieben bist geht es deinen Arbeitgeber gar nix an warum du krank bist

Eben doch weil wenn es Eigenverschulden ist kann er die Lohnfortzahlung verweigern oder bei Verschulden eines dritten dort die Ansprüche einfordern.Das dumme ist, ich war so blöd das zu sagen aus Angst vor Kündigung.

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@Scheka

Warum machst du sowas? Und vor allem warum hast du in der Klinik was anderes erzählt als vorgefallen ist? Jetzt hast du den Salat

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warum fragst du, wenn du schon alle (falschen) antworten kennst?

sei einfach ehrlich zu ihm, es kommt eh raus.

er weiss es doch schon oder vermutet es, sonst hätte er nicht bei einer krankheit so nachgehakt.

hab mal etwas mut! wahrheit ist immer gut! ...auch wenn sie weh tut.

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