Meisterschule Fehlentscheidung?

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3 Antworten

Der Meister in dem Bereich eröffnet einem grundsätzlich ja schon viele Möglichkeiten. Ich habe so halbwegs verstanden welche Aufgaben du nicht wahrnehmen möchtest aber relevanter wäre ja, welchen Aufgaben du nachgehen möchtest? Willst du selber z.B. weiter handwerklich arbeiten?

habnefrage2017 23.01.2017, 00:47

Schwierige Frage... die handwerkliche Arbeit macht mir prinzipiell schon Spass. Bei meiner Arbeit als Betriebselektriker beschränkt sich das dann aber leider oft nur auf Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3, Lampenwechsel und kleinere Reparaturen.

Daher überlege ich ja, ob ich nicht was ganz anderes machen soll...

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DerJoergi 23.01.2017, 08:03
@habnefrage2017

O.k., dann würde mir spontan die Beamtenlaufbahn im Werkdienst der Justizvollzugsanstalten einfallen, ein Meister ist da Voraussetzung, dennoch wäre es was komplett anderes und betriebswirtschaftliche Tätigkeiten bilden da zumindest keinen Schwerpunkt.

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habnefrage2017 24.02.2017, 09:41
@DerJoergi

Da bin ich leider schon zu alt - diese und andere technischen Beamtenlaufbahnen scheiden damit für mich aus.

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Würde staatlich geprüfter Techniker Elektrotechnik nicht helfen?

habnefrage2017 23.01.2017, 00:40

Dafür hatte ich mich ursprünglich interessiert. Ein Freund von mir hat das gemacht und ich konnte da einen Einblick bekommen. Ich weiß ich, dass ich das elektrotechnische Level dafür nicht habe.

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Marbuel 23.01.2017, 13:31

Aber das lernt man da doch. Diese Schulen sollten doch so gemacht sein, dass sie Gesellen der Elektrotechnik auf einem Stand abholen, der eben für Gesellen normal ist und nicht irgendwo zwischen Geselle und Elektroingenieur anfangen.

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habnefrage2017 24.02.2017, 10:00
@Marbuel

Ja, das stimmt schon. Mit Level meinte ich etwas anderes:

Der Freund, der Techniker ist, lebt das auch, er kniet sich voll in die elektrotechnischen Problemstellungen rein. Er ist mit ganzem Herzblut dabei. Bei mir ist es eher so, dass ich bei elektrischen Arbeiten es eben mit meinem Fachwissen und handwerklichen Fertigkeiten erledige, sodass es hinterher funktioniert, sicher ist, den Normen entspricht, ordentlich aussieht usw.

Mich interessiert dabei aber nicht wirklich in der Tiefe, wieviele Elektronen da fließen, welche Phasenverschiebungswinkel bei ungleicher Belastung auftreten, wie bei der Blindleistungskompensation die Wirk-, Blind- und Schienleistung grafisch zueinander verhalten oder auch nur wie ein Thyristor funktioniert.

Deswegen ist Techniker nichts für mich.

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Lass dich doch mal in der örtlichen Handwerkskammer beraten, die haben vielleicht Alternativen.

habnefrage2017 23.01.2017, 00:41

Sowohl bei IHK und HWK läuft es nach dem Meister meist auf was betriebswirtschaftliches raus.

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