Meinungsumfrage zum Thema kirchliche Feiertage?

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

Gut so, Gleichberechtigung 67%
Schlecht, ergibt keinen Sinn 22%
Gut und schlecht 11%

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Gut so, Gleichberechtigung

Ich finde, es könnte ruhig noch ein paar mehr Feiertage geben, egal ob kirchlich oder weltlich. Die sollten aber grundsätzlich in der Woche und nicht am Wochenende stattfinden.

Ich finde es gut, wenn immer häufiger einmal das ganze Land (ausnahmslos) zur Ruhe kommt und

Danke für das Sternchen!

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Ostern und Weihnachten sind schon lange keine rein christlichen Feiertage mehr und von ihrem Bezug waren sie es eigentlich auch nicht.

Ostern ist das jüdische Pessachfest, Weihnachten kommt aus den heidnischen Bräuchen zur Wintersonnenwende.

Sie sind aber gesetzliche Feiertage.

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@marylinjackson

Eben. Auch deswegen sollten "Atheisten" keine unnötigen Gedanken an religiöse Querverbindungen verschwenden und lustig ihre völlig weltlichen Feiertage begehen!

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Sofern man religiöse Feiserlichkeiten weiterhin im Feiertagskalender drinn behalten will, geht es organistaorisch nicht anders.

Andernfalls müsste man jedem eben dann frei geben, wenn die eigenen Feierlichkeiten gerade anstehen, was, wenn man bedenkt, wie viele Religionen und Konfessionen mit eigenen Feierlichkeiten es mittlerweile im Land hat, zu reinem Chaos führen würde.

Die einzige andere Alternative wäre die Religiösen Festlichkeiten ganz aus dem Feiertagskalender zu streichen und diesen dafür um einige Anlässe zu ergänzen, die mit religion nichts zu tun haben.

Dann allerdings würde man sehr wahrscheinlich auch einen ziemlich erbitterten Streit darüber lostreten, welcher Anlass nun konkret einen Feiertag wert ist und welcher nicht.

Gut so, Gleichberechtigung

Sowohl Ostern (Frühlingsanfang) als auch Weihnachten (Wintersonnenwende) waren schon bei unseren heidnischen Vorfahren Festtage. Die Katholiken haben die lediglich bei ihren Missionierungen "geklaut" und mit christlichen Inhalten überlagert. Insofern gibt es da ganz bestimmt kein christliches Monopol auf diese Feiertage. In der Regel verzichten Atheisten an diesen Feiertagen auch auf das ganze christliche Brimborium. Insofern gibts auch keinen Grund, dass sich Gläubige irgendwie beschweren könnten.

Allein, dass die Feiertage wegen der christlichen Prägung eines Landes auch staatliche Feiertage und mithin arbeitsfrei geworden sind, das vergisst du zu erwähnen.

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@omikron

Diese Feiertage waren auch schon bei unseren heidnischen Vorfahren arbeitsfrei und sie kamen auch zusammen, um ausgiebig zu feiern. Ebenso waren sie schon immer, auchschon bevor sie der Form halber zu gesetzlichen Feiertagen erklärt wurde, im christlichen Einflussbereich arbeitsfreie Feiertage.

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@Hamburger02

"Frühlingsanfang" war also arbeitsfrei? Aha. Das ist mir neu.
Ist das Volkswissen oder hast du da Hinweise, die dich darauf schließen lassen?

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@omikron

Frühlingsanfang wurde als Lenzing 3 Tage lang gefeiert. Es wurde die Göttin Ostara, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit allerlei Opferritualen verehrt, wobei auch Eier und Kaninchen als Symbole der Fruchtbarkeit eine entscheidende Rolle spielten. Schon alleine am Namen und den Ritualen kann man erkennen, dass die christlichen Missionare die ursprünglich heidnischen Feste lediglich überlagert haben. Auch bei Atheisten ist es noch üblich, Osterhasen und Ostereier zu verwenden. Hardcor-Christen lehnen diese Rituale allerdings als unbiblisch ab.

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@Hamburger02

Danke für die Informationen. Dass Rituale überlagert wurden, ist bekannt. Sicher hatten bereits die heidnischen Vorfahren von deren Vorfahren Rituale übernommen.
Das ist allerdings nicht die Antwort auf meine Frage. Es ging um den Schutz religiöser Feiertage.

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Es gibt keine "kirchlichen" Feiertage!

Es gibt nur "gesetzliche" Feiertage, welche teils religiösen Ursprungs sind, traditionellen Hintergrund haben oder aber staatliche/nationale Gedenktage sind.

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