Meinungen und Erfahrungen zu Bangievs Felderstrategie und Methode

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3 Antworten

Wer ein wenig von Pädagogik, Didaktik, Lernpsychologie … kennt, sollte wissen, dass Lernen eine sehr individuelle Angelegenheit ist. Jeder Mensch lernt in seinem Tempo und auf seine Art. Es gibt daher keine einzig richtige Methode.

Bezüglich Schach gibt es wirklich gute Schachbücher beispielsweise von den Weltmeistern Aljechin, Euwe, Lasker, Botwinnik … Deren hervorragend kommentierte Partien und Turnierbücher lehren deutlich mehr und besser, was schachliches Wissen angeht als viele andere Autoren …

Weitere gute Autoren und Trainer sind Keres, Kurt Richter, Nunn, Taimanow, Kotow, Boleslawsky, Koblenz, Jussupow, Dworetzky, Awerbach …

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Wenn Du damit gut klarkommst dann ist es doch (für Dich) gut.

Eine Patentlösung gibt es im Schach nicht. Bangiev stellt ein Repertoire zusammen, dass gut aufeinander abgestimmt ist und mit dem Du Stellungstypen erreichst, die sich ähnlich sind. Du wirst Dich zu Hause fühlen und oft besser vorbereitet sein, als Dein Gegner. Wenn sich jemand ernsthaft mit Dir befasst, wird er allerdings merken, wo der Hase lang läuft und sich die Schwachstellen raussuchen. Das ist bei jedem Repertoire so. Weltmeister wird man mit sowas nicht, aber dafür ist es auch nicht da.

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Wenn du dir mal den Wikipedia-Artikel ansiehst wirst du sehen, dass viele namhafte Spieler ihre Zweifel an Bangievs Methode geäußert haben. Ich denke, an dieser Kritik wird schon was dran sein.

Lies dir z.B. auch mal dieses Review von FM Guido Rothe durch. http://www.computerschach.de/index.php?option=com_content&task=view&id=329&Itemid=198

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Kommentar von OlavH
25.10.2012, 08:50

Hallo Superanonym, vielen Dank für deine Antwort. Die Artikel kenne ich schon. Ich habe mir Bangievs Buch über seine Denkmethode vor ziemlich einem Jahr gekauft. Klar, das Buch hat seine Fehler. Aber ich muss sagen, dass ich immer besser mit der Methode zurecht komme und ich besser verstehe warum ein Zug in bestimmten Stellungen gemacht wurde. Und erst nach wichtigen Feldern zu suchen und danach die Züge auszurichten, finde ich sinnvoll. Meine DWZ beträgt 1736. Ich habe sogar Anfang des Jahres gegen einen internationalen Meister (Elo über 2300) Remis in einer ernsthaften Partie gespielt.

Die meisten Rezensionen betreffen die Chessbase-DVDs von Bangiev. Besonders die erste CD ist voller Fehler. Das ist natürlich ärgerlich. Das Buch ist wesentlich ausgereifter, obwohl doch einige Fehler drin sind. Wenn man sich erstmal reingelesen hat, kann man die Fehler leicht für sich selbst korrigieren. Für echte Anfänger ist das Buch leider noch nicht geeignet. Ich denke die Methode hat eine Chance verdient.

Du hast recht. Es gibt viele gute Autoren und Bücher.

Gruß Olav

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