Meinung zum Film Interstellar?

24 Antworten

Meine Meinung ist nach wie vor diese:

Was den Film "Interstellar" angeht, so hat er mit seinen gestalterischen Mitteln, wissenschaftlich haltbar oder nicht, die Zuschauer leider mehr beeindruckt, als er verdient. Ich lehne den Film wegen seiner tief reaktionären, eskapistischen Botschaft, was unseren Umgang mit unserem Planeten angeht, ab.

https://www.gutefrage.net/frage/wie-geht-es-dass-auf-einem-planeten-die-zeit-lngsamer-vergeht-als-bei-uns#comment-167833197

Der Film versucht noch nicht einmal, wissenschaftlich die Ursachen dessen zu ergründen, was seiner Handlung als Ausgangspunkt dient: Den Zusammenbruch der Ökosphäre und der Landwirtschaft auf der Erde.
Alles, was der Film hierzu und zu den ungenutzt verstrichenen oder sich noch bietenden Handlungsoptionen zu sagen hat, ist sinngemäß dies: daß die Erde eben ein Wegwerfobjekt sei, den die Menschheit hinter sich lassen müsse, um sich einen neuen Platz zu suchen.
Mit dieser ideologischen Grundlage ist "Interstellar" ‒ ganz egal, ob er die astrophysikalischen Phänomene korrekt porträtiert oder nicht ‒ ein von Grund reaktionärer und bildungsferner Film.

https://www.gutefrage.net/frage/ist-der-film-interstellar-wissenschaftlich-eine-lachnummer-oder-eher-ein-erfolgreiches-wissensfilm#answer-170605004

Man muss einfach wissen, worauf man sich einlässt. Es dürfte keinen sogenannten Blockbuster geben, der einen Wissenschaftlichen Anspruch verfolgt.

Es gibt es auch deutlich schlechtere Filme (Geostorm zum Beispiel).

Das ist klassisches Popcorn-Kino (Nolan halt...).

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Wissenschaftliche Logik? OK, den Anspruch muss er sich ja auch nicht nehmen. Is halt Unterhaltung.

Aber, hab ich was verpasst? Wer sagt n wo was von "Wegwerfobjekt" Erde? Habs dann doch eher so verstanden: Wir hams halt hier gründlich verka..., äh, an die Wand gefahren. Oder wie´s der Avatar so schön sagte: "Sie haben ihre Mutter getötet!"

Oder?

LG 

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Auch wenn Christopher Nolan ursprünglich Brite ist, so sind seine Filme doch sehr amerikanisch, mir persönlich deutlich zu amerikanisch. Optisch ist der Film natürlich Hammer, aber die Story fand ich ziemlich flach und das Ende fand ich auch nicht gut inszeniert.

Werde ihn vielleicht irgendwann noch mal sehen, habe aber kein größeres Bedürfnis dazu.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Theoretische Physik und Mathematik

Beeindruckend wegen der Tochter-Vater-Beziehung und wegen der für mich besonders verstörenden Gefahr (Pflanzenkrankheiten (Mehltau)), die die Nahrung auf der Erde zerstört . Weil so realistisch . ( mal kein Virus , menschengemacht )

Sehr beängstigend fand ich den. Wirkt bei mir lange nach. Fast so wie damals "The day after" (Bei soviel Schrott Wiederholungen im TV frag ich mich manchmal, ob sich bei dem keiner ne Wiederholung traut? Oder is der aufm Index gelandet? Gleich ma gucken.). 

Beim Thema Logik betreffend der Gravitation vielleicht mal den Albert fragen, was er dazu sagen würde, aber ansonsten...

Auch die Optik fand ich ganz cool.

Optisch beeindruckend, die Handlung ist aber durchweg vorhersehbar. Der Film stellt sich auch selbst ein Bein, weil er den Anspruch hat, "Nahe an der physikalischen Realität" zu arbeiten, womit er gründlich scheitert.

Hab Ihn jetzt 2 mal gesehen und schätze, ein drittes Mal wird es auch in 60 Jahren nicht geben, obwohl es meine Gewohnheit ist, alle Filme aus meiner Mediathek öfter zu schauen.

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