Meinung zum Bewerbungsschreiben - Meinung zu Inhalt und Rechtschreibung?

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5 Antworten

dennoch bewerbe ich mich hiermit auf die Stellenanzeige zur Zugbegleiterin als Quereinsteiger, welche Sie auf der Internetseite „XXXX“ ausgeschrieben haben. 

Du hast doch einen sehr ausführlichen Betreff mit dem Stellenfundort. Dann brauchst du das nicht hier in der Einleitung noch mal wiederholen.

Gehe in der Einleitung auf deine besten Argumente ein, die FÜR deine Eignung sprechen.

Mein Name ist XXXX, ich bin XXXX Jahre jung und habe im Juni XXXX die Schule mit einem qualifizierten Realschulabschluss nach der 10. Klasse verlassen. Danach besuchte ich die Akademie für berufliche Bildung (Standort: XXXX) in XXXX, um mich dort zum SOA ausbilden zu lassen. Diese habe ich im Juni XXXX mit den Prüfungen und dem Abschluss als staatlich anerkannte Sozialassistentin beendet. Danach habe ich im Sommer 2016 mit der Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin begonnen, diese aber im Februar 2017 abgebrochen

Der Sinn eines Anschreibens ist es nicht, noch einmal den Lebenslauf schriftlich auszuformulieren. Dafür schickst du doch den Lebenslauf mit! 

Du bist Sozialassistentin. Das ist am Wichtigsten. Jetzt musst du eine Verbindung von diesem Beruf zum gewünschten Job herstellen.

, da ich nun noch einmal abseits der Auszubildendenrolle neue Erfahrungen in einem anderen Berufsfeld sammeln möchte, bevor ich voraussichtlich im August 2017 mein Fachabitur beginne und danach ein Studium absolvieren möchte. 

Die Aufgabe eines Unternehmens ist es aber nicht, den Bewerbern neue Erfahrungen zu ermöglichen. Es sind stattdessen klar definierte Aufgaben zu erfüllen. Darauf musst du eingehen, WIE du diese Aufgaben WARUM gut meistern wirst.

Da sehe ich schwarz, Du schreibst denen ja, dass Du das nur als Übergangslösung bis August machen willst. Da sind bestimmt noch unzählige Bewerber, die nicht von vornherein ein Limit setzen. Entweder lässt Du das ganz weg oder Du nimmst in Kauf, dass Du nicht mal vorgeladen wirst.

Davon abgesehen, schreibt man bei einer Bewerbung niemals als ersten Satz etwas Negatives. Lass das einfach weg.  Da schaltet der Leser schon mal sofort ab und überfliegt den Rest nur. Einfach weglassen.

Ich bewerbe mich als ..........................

lg Lilo

Sehr gut das du den Betreff für die wichtigsten Infos benutzt, aber dann bitte auch richtig:

Bewerbung als xxxx, Standort xxxxx

Ihre Stellenausschreibung auf xxxxx #***** vom xx.xx.xxxx

#****** = Stichwort, Referenz-nummer oder ähnliches

Da diese wichtogsten Infos bereits im Betreff stehen, ist es völlig uninteressant dieses nochmals im Haupttext zu schreiben..

Das du dich als für bewirbst steht im betreff.

Das es sich um eine Bewerbung handelt ist bereits ersichtlich...

Das Anschreiben ist keine Wiederholung des Lebenslaufs..

Im Anschreiben geht es nicht um dich, was du kannst, machst oder bereits getan hast, sondern nur noch um diese neue Firma und um diesen neuen Job..

Den Einstieg mit "leider kann ich..." würde ich komplett rauslassen.. das klingt sofort negativ.

Und ich vermute mal, dass dort Leute für eine längerfristige Tätigkeit gesucht werden.. du willst aber nur bis August dort arbeiten.

Kannst du so echt nicht lassen! Gleich am Anfang z.B. den Hinweis geben dass du ja keine Ausbildung in dem Bereich hast.....auf keinen Fall auch noch mit der Nase reinstupsen, weg mit dem Satz! Mein Name ist... etc. ist völlig belanglos, dafür gibt man zusätzlich einen Lebenslauf ab, dort steht das alles! SOA....sagt mir nix...und denen dann wahrscheinlich auch nicht, also schreib es aus. Auch danach holpert es hier und da.

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