Meinung zu Psychotherapie?

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9 Antworten

Psychotherapie ist für Panikstörungen eine gute Empfehlung!
Natürlich ist jeder ein Einzelfall und es ist auch wichtig, eine(n) Psychotherapeuten/-in zu haben, wo ein Grundvertrauen besteht - aber das klappt meist ganz gut.
Die Wartezeiten für ein Erstgespräch haben sich verkürzt; da sollte es innerhalb von vier bis sechs Wochen einen Termin geben können.
Probier es, sofern du magst, bei mehreren Therapeuten. Du kannst dich auch an die Kassenärztliche Vereinigung wenden und dort nach freien Plätzen fragen.
Es steht dir eine Anzahl (max. 6) von Probesitzungen bei einem Psychotherapeuten zu. Du kannst das auch erneut bei weiteren Therapeuten machen, wenn es für dich nicht zu passen scheint.
Du kaufst also keine 'Katze im Sack'.
Gute Wünsche für dich!

Tamtamy 16.08.2017, 08:35

Einige Zeit später:
Ein 'Danke' für meine Bemühungen nehme ich immer noch gerne entgegen. (:-)

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Ja, es ist schwer Termine zu  bekommen u. die Wartezeiten sind lange!

Wenn es dringend ist, kann man über den Arzt versuchen, einen früheren zu bekommen.

Ob positiv, oder negativ muß jeder für sich selber heraus finden!

Ich war mal in einer Therapie die mir sehr gut getan hat... Ich hab einfach von meinem Alltag erzählt - von dem was ich so erlebt habe und wie ich darüber dachte... und ich habe mich oft gut verstanden gefühlt... das war es wohl was mir gut getan hat... mir alles mal von der Seele reden zu können.

Jedoch denke ich mir, dass so gut wie alle meine Probleme durch eine Therapie nicht behoben werden können - sondern das nur ein Systemwechsel wirklich effektiv wäre...

Ich finde den Kapitalismus eher asozial und unfair und dadurch kann ich es verstehen, warum sich viele Menschen in diesem System öfter mal schwierig verhalten...

Hätten wir eine faire soziale global ausgerichtet Win-Win-Gemeinwohl-Ökonomie glaube ich aber dass sich dadurch mehr Menschen wohl/sicher fühlen könnten und das die Basis/der Boden für die Entstehung von wohltuenden Beziehung ist. 

Fazit: Kann sein, dass dir eine Therapie gut tut... aber ob sie deine alltäglichen Probleme im Alltag zu lösen vermag bezweifle ich... 

Hallo NovaLP,

generell gesehen finde ich eine Psychotherapie in jedem Bereich sehr hilfreich. Mann muss dich darauf einlassen und daran glauben, dass es wieder gut wird. Das ist das schwerste daran. Man muss sich immer denken: "Mein komplettes 'Ich' gegen meine Psyche". Wenn du dich darauf einlässt über längere Zeit, dann hast du es schon fast geschafft (Kleiner Tipp)

Die Wartezeit kommt sowohl auf das Krankheitsbild (in deinem Fall die Angststörung) an. Außerdem auf den Wohnort, das Alter und die Therapieform (stationär etc.) an.

Für einen Therapeutentermin ist die Wartezeit meiner Meinung nach uferlos. Ohne Psychiatriehintergrund sind die Wartezeiten bei einem guten Therapeuten schonmal bei einem Jahr aufwärts. Dazu muss man bedenken, dass Deutsche durchschnittlich drei Mal ihren Therpeuten wechseln bis sie den richtigen gefunden haben.

Ein Klinikaufenthalt bietet eine sichere und intensive Therapie, wobei die Wartezeiten jedoch stark variieren und die Aufnahme nach dem Informantionsgespräch auch nicht garantiert ist.

Du solltest im Internet forschen und zu einer Klinik in deiner Nähe fahren, dort mit einem Arzt sprechen, was die richtige Therapieform wäre. Dies kannst du innerhalb eines Monats erledigen.

Ich hoffe, dass ich dir etwas zur Beantwortung deiner Frage helfen konnte. Falls du noch Fragen hast schick mir doch einfach eine Freundschaftsanfrage oder schreibe ein Kommentar. Viel Glück!

LG Vivien / LebensfrageNet

Du wirst lange warten müssen. Erfolg fraglich. Leider.

Schwer dir einen Rat zu geben. -Ich mag diese Psychotherapeuten nicht, denn nur solange Du in deren Behandlung bist verdienen die Geld.

Rufe doch ein paar Pschos an und frage nach Terminen.

Ich kannte jemand der litt an Depress. Er wurde geheilt mit Atem Training. Also Sauerstoff für die Rübe. Wie sieht es denn aus wenn Du einmal mit Auusdauersport , Schwimmen tanzen, joggen beginnst.

Oder Rede einmal mit einem asiatischen Kampfsportlehrer. Denn bei so einer Kampfart lernst Du Dich auf einen Gedanken zu konzentrieren und den Rest lässt links liegen. ThaiChi...

alles gute Dir

Meine Erfahrung war ähnlich wie die von DBKai: Es tat gut, mir mal alles von der Seele zu reden. Mehr war's auch nicht.

Wartezeit war bei mir ein halbes Jahr, weil jemand abgesprungen war. Normalerweise bei uns aufm Land zwischen sechs und zwölf Monaten.

Suche Dir auf jeden Fall einen Therapeuten, der von der Krankenkasse bezahlt wird. Da steht von vornherein fest, wie viele Sitzungen Du haben wirst. Freiberufliche Therapeuten ziehen das gerne in die Länge.

Meistens muss man etwas auf den 1. Termin warten, mir hat sie aber super geholfen.

Ich stehe positiv zu dem Angebot von Psychotherapie. Warum, weil dort in einem geschützen (verschwiegenen Raum) eine Therapeutin/ ein Therapeut sitzt, der dir zuhört, der dich nicht auslacht auch wenn es vielleicht für dich ganz komisch klingt was du sagt.

Psychotherapie bietet die Möglichkeit, wie in Deinem Fall, sich der Ursache oder Angststörung vom Kopf aber noch viel wichtiger vom Herzen oder der Seele zu nähern, sie bietet dir die Chance dass die Störungen schwächer werden, verschwinden oder (wenn sie nicht verschwinden), dass du vielleicht lernst damit besser umzugehen.

Es gibt auch in der Therapie kein Naturgesetz, dass in jedem Fall vollkommene Heilung garantiert, du hast aber gemeinsam mit dem Therapeuten die Chance einen Weg für dich zu finden, diese Möglichkeit solltest du ergreifen, allein wird sich deine Lage aller Voraussicht NICHT verbessern, zusammen könnt ihr es schaffen.

Damit lege ein Plädoyer für eine therapeutische Behandlung vor; ich sage, dass nicht nur aus Überzeugund (und vielseitiger Lektüre im Bereich von Psychologie und Psychiatrie) sondern gestehe auch, dass ich selbst schon an therapeutischen Sitzungen als Patient teilgenommen habe.

Es ist in keiner Weise dumm oder ehrenrührig oder nicht tapfer, du hast durch Therapie möglicherweise die Chance in übersichtlichem Zeitraum einen Teil der Ängste zu verlieren oder es gelernt damit umzugehen, dieses ist viel besser als sich Jahrzehnte sein Leben so schwer wie nur irgend möglich zu machen.

Die Entscheidung zur Therapie liegt bei dir, die Termine macht der Therapeut und wenn vielleicht der den du anrufst eine riesige Warteliste hat, kann er dir vielleicht einen Kollegen empfehlen, der interessiert ist und Zeit hat; aller Anfang ist beschwerlich nicht jedoch umsonst.

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