Meinung zu israel?

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Nahostkonflikt

6 Antworten

Ich war 1998 für neun Tage in Beit Jala im Schulzentrum Talitha Kumi. T. K. heisst "Mädchen, steh auf". Das steht in der Bibel.

Mittlerweile geht an der Schule die von Israeliten gebaute Mauer vorbei.

Es gibt drei Sektoren: A für Palästinensische Verwaltung, B für beide, C für israelitische. Betlehem liegt in C. In B. ist das Caritas Babyhospital, das ich unterstütze wie auch Talitha. Wollen schwangere Palästinenserinnen zum Hospital und der Checkpoint ist geschlossen, können sie am Point gebären. Das ist weniger nett.

Das Hospital habe ich auch von aussen besucht.

Als ich damals für amnesty international ehrenamtlich gearbeitet hatte, habe ich einen Brief zugunsten eines inhaftierten palästinensischen Gefangenen geschrieben, der von der israelischen Justiz immerhin beantwortet wurde. Den Brief leitete ich über ai Deutschland an das Internationale Büro in London weiter. Oft werden unsere Briefe nicht beantwortet.

In Tansania habe ich ein Hospital besichtigt, das mithilfe von Israel gebaut wurde.

Ich war also eigentlich in Palästina, aber umgeben von Israel.

Mit einer anderen Gruppe in T. machte ich eine wunderschöne Busrundreise durch s Land zum Beispiel nach Jericho und durchs Kildron Tal. Wir waren auch am Toten Meer und an verbotener Stelle gingen einige auch hinein - und nicht unter. Das salzige Wasser hat getragen.

In Jerusalem war ich nur für vier Stunden. Ich bin nicht der Besichtigungstyp, lähmungsbedingt, schlecht zu Fuss. Im Bus bei der Rückfahrt sagte mir mein Sitznachbar am Checkpoint, dass ich zu Fuss nach Betlehem gehen sollte, weil die Palästinenser warten und sich ausweisen müssen. Sozusagen: Ich winkte mit dem deutschen Pass und konnte durch, während Palästinenser warten mussten. Ich nahm dann weiter ein Taxi.

In Betlehem war ich oft, dass waren 1500 Meter weit.

Israel existiert in dieser sich ändernden Form seit der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Vorher war dort Palästina.

Abraham - ob friedlich oder nicht - wurde von Gott dorthingeleitet. Lang, lang ist es her! Und so nahmen die Juden dieses Land wieder. Die, die vorher dort waren, wurden vertrieben.

Darüber las ich einiges und sah einiges. 1966 mußte ich in der 6. Klasse einen Aufsatz über Israel schreiben. Immerhin gab es ne 2.

Wie im Tourismus gab es auch damals nur Informationen über Israel. Palästina "existierte" nicht.

Israel ist eine Demokratie und wird stark von der USA unterstützt, auch weil dort viele Juden wohnen. Die Knessez ist der dortige Bundestag, passt ja zum heutigen Wahltag. Wie die Politik gemacht wird, kann den Medien entnommen werden.

Ich fühlte mich dort wohl - ein Pass ist wichtig.

Als ich am letzten Tag zurückfliegen wollte, drohte Saddam Hussein, Israel mit eine Bombe anzugreifen. Zum Glück passierte das nicht. Ich wurde am Fluzghafen noch einmal vom Zoll gefilzt und unnötig befragt - und dann ging es heim.

Meine Meinung über Israel. Israel muss weiter bestehen, aber die Politik Palästina gegenüber ändern.

Ein Israelit sagte:"Da führte uns Moses 40 Jahre durch die Wüste in das einzige Land, das kein Öl hat."

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@kwon56

Jetzt hat es jedoch Gas. Und offensichtlich sind die Juden auch ohne Bodenschätze so pfiffig, dass wir ihnen nicht nur zahllose Erfindungen verdanken, sondern dass sie im Vergleich zu ihrer geringen Bevölkerungszahl die meisten Nobelpreisträger der Welt haben.

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Interessante Bücher. Die Autobiografien von Golda Meir und Jane el Sadat. Zwei gegensättzliche Betrachtungen vor allem zum Sechs-Tage Krieg.

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Israel ist ein willkommener Prügelknabe und Sündenbock für undemokratische Staaten geworden. Sie lenken dadurch von ihren eigenen groben und systematischen Menschenrechtsverletzungen ab. Die Anschuldigungen von Ländern wie Syrien, Saudi-Arabien etc. sind also mehr als Absurd. Nur schon aus dem Grund, da diese Länder selbst nicht mal eine Religionsfreiheit vertreten. Es sind immer die genau selben Anschuldigungen, welche man systematisch widerlegen kann.

Mehr als 20% der israelischen Bevölkerung sind Araber . Muslimische oder christliche Araber die in Israel wohnen geniessen die gleichen Rechte wie ihre jüdischen Mitbürger . Sie haben volle Religions- und Meinungsfreiheit, können alle Berufe ausüben die sie gewählt haben als Ärzte , Anwälte , Architekte … Arabische Professoren lehren an israelischen Universitäten und mehrere hochrangige Offiziere in der israelischen Armee sind Araber. Arabische politische Parteien sind in der Knesset vertreten und Araber wurden Mitglieder des höchsten israelischen Gerichtshof. All diese Dinge wirst du kaum in irgendeinem arabischen/muslimischen Staat finden.

Schlussendlich ist Israel das einzige demokratische Land im Nahen Osten, umzingelt von lauter fundamentalistischen Gottesstaaten. Israel hat es hinbekommen, jegliche noch Kriege/Angriffe gegen sie abzuwehren und haben trotzdem mit den sogenannten Angreifern versucht Friedensverträge auszuhandeln. Daher vertrete ich eine gute Meinung über Israel.

Im Grunde ist die Situation in Israel ganz einfach: 

Israel wollte endlich wieder einen eigenen Staat, um der mörderischen Willkür in der Zerstreuung unter den Völkern zu entgehen. Und sie bekamen ein winziges Stück am Ostrand des Mittelmeeres, das meist aus Sumpf und Wüste bestand von der UNO zugesprochen. Am Tag nach der Staatsgründung 1948 fiele alle umgebenden muslimischen Staaten über das jämmerliche Gebilde Israel her, um es ins Meer zu treiben. Doch Israel blieb Sieger. Dasselbe geschah sieben Mal - und immer blieb Israel Sieger und gewann Gebiete hinzu, bis die ursprünglichen Grenzen Israels wieder erreicht waren. Doch während der ganzen Zeit bekämpften die Araber Israel, weil sie es nicht ertragen wollen, dass ein jüdischer Staat mitten unter muslimischen Staaten existiert. Das ist eine "Glaubensfrage" der Muslime. 

Und es wird so lange Kämpfe zwischen Israel und den Palästinensern geben, bis eine Seite so besiegt ist, dass sie ihre Unterlegenheit akzeptiert. In Europa wäre das denkbar, aber nicht für Muslime, die vom Koran inspiriert sind - und nicht bei der UNO, die von islamischen Staaten dominiert werden.

.... Wobei dieser feindliche Schwebezustand von Juden und Muslimen durch die immer wieder erzwungenen Waffenstillstände der Weltpolitiker verursacht werden.

„... die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk des zukünftigen Fürsten zerstören (Titus 70 nach Christus), und sie geht unter in der überströmenden Flut; und 

bis ans Ende wird es Krieg geben, fest beschlossene Verwüstungen.“  Daniel‬ ‭9:26

‬ ‭https://www.bible.com/157/dan.9.26.sch2000

Israel, ein an das Mittelmeer angrenzendes Land im Nahen Osten, wird von Juden, Christen und Muslimen als das Heilige Land der Bibel angesehen. Die heiligsten Stätten liegen in Jerusalem. In der Altstadt befindet sich der Tempelberg mit dem Schrein des Felsendoms, der historischen Klagemauer, der Al-Aqsa-Moschee und der Grabeskirche. 

Wunderbares, schönes Land, super nette Menschen, egal ob jüdische oder muslimische Bewohner.

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