Meinung zu Gendersprache?

15 Antworten

Ich finde man kann es auch Übertreiben.

Vorallem sind gerade die Personen denen es betreffen würde bei den Änderungen der Militärtiteln, gar nicht davon begeistert. Sie sind damit zufrieden wie es ist und wollen auch das so es bleibt. Wenn diese Idee von den Personen die es Betreffen würde käme, könnte man das verstehen das man darüber redet aber es wurde von jemand gemacht der nichts damit zu tun hat.

Finde es besser, wenn es bleibt wie es ist.

Bevor Namen/Begriffen geändern werden, sollten man erstmal dafür sorgen das man überall gleichberechtigt ist, denn das ist es bis heute in vielen Bereichen immer noch nicht, das würde viel mehr ändern/helfen anstatt nur Namen zu ändern. Denn nur eine Namesänderung sogar noch lange nicht dafür das man Gleichberechtigt ist!

Und vorallem sehe ich dann schon das nächste Problem wie es denn ist, wenn das 3. Geschlecht zur Sprache kommt. Soll dann alles wieder Neubenannt/Erfunden werden?

Die gesamte Genstersprache ist eine gewaltige Zeitverschwendung, die nirgendswo mehr Gleichberechtigung oder Gleichheit in Berufen oder der Gesellschaft bringt.

Menschen die sich durch die derzeitige Art zu sprechen diskriminiert fühlen, haben oftmals ganz andere Probleme als wirkliche Diskriminierung und wollen ihre Unzufriedenheit und ihr eigenes Versagen der Gesellschaft aufzwingen.

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Die Spezies Mensch teilt sich in 2 Geschlechter auf und die Sprache hat sich auf natürliche Art so entwickelt, dass man zwischen beiden Geschlechtern unterscheiden kann.

Das man jetzt versucht diese Entwicklung mit etwas so umständlichen und widernatürlichem umzukehren entbehrt absolut jeder Logik.

Oftmals werden dann auf irgendwelche Stämme aus dem letzten Hinterland verwiesen welche keine geschlechterspezifische Sprache haben, sich aber auch nie weiter als bis zum Stand des Mittelalter entwickelt haben, was nicht für den Erfolg dieser Herangehensweise spricht.

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Ich halte ergo absolut gar nichts von diesem Trend.

Sehr schön, genau meine Gedanken zu dem Thema

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die Sprache hat sich auf natürliche Art so entwickelt, dass man zwischen beiden Geschlechtern unterscheiden kann

Solche Aussagen machen mich als Linguisten sehr traurig. Es gibt tausende Sprachen, viele kommen gut ohne Genus aus; andere haben sich ohne "generisches" Genus entwickelt, und funktionieren damit ebenso gut.

Oftmals werden dann auf irgendwelche Stämme aus dem letzten Hinterland verwiesen welche keine geschlechterspezifische Sprache haben

Englisch zeigt fast keine Genus-Anzeichen, und hat sich doch ganz gut durchgesetzt, nicht?

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Naja ich würde wohl nichts ändern was daran liegt, dass es früher auch so war und so bin ich nunmal in viellen dingen im Leben eingestellt. Anderswegs eine Frau mit kommandant anzusprechen ist schon irgendwie komisch aber naja. Für mich wärs nicht wichtig zu ändern.

Du sprichst die Frau ja nicht nur als "Kommandant" an sondern als "Frau Kommandant", betrachtet man den Titel/Rang also schlicht als solchen wird bereits aus der Anrede ersichtlich welches Geschlecht angesprochen wird.

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Mir wäre es deutlich lieber, wenn versucht werden würde, die Realität zu ändern statt die Sprache.

Auch in Sprachen, die nicht so stark geschlechtsbetont sind wie das Deutsche, gibt es das Problem, dass die Leute mit bestimmten Berufen automatisch Männer verbinden und mit anderen Frauen: "doctor" = Mann, "nurse" = Frau, "CEO" = Mann, " "secretary" = Frau. Dabei steckt in den Wörtern ja nichts, was das so nahelegt.

Ich würde mir also wünschen, dass wir in der Zukunft in bestimmten Positionen mehr Frauen und in anderen mehr Männer haben, damit sich dieses Bild ändert. Dann würde es mich auch nicht stören, wenn man von "Ärzten", "Piloten" und "Bäckern" spricht.

[Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass das grammatische Geschlecht nicht unbedingt immer dem tatsächlichen, sozialen Geschlecht entspricht! Wenn wir uns als Sprachgemeinschaft also darauf einigen, gibt es keinen Grund, warum ein "Feldwebel" nicht auch eine Frau bezeichnen kann. Es sind ja auch nicht alle Hunde männlich und alle Katzen weiblich.]

Diese Umänderung fühlt sich sehr performativ an. Es gibt genug tatsächliche Probleme, die angegangen werden sollten und ich habe das Gefühl wir werden mit den Worten "Aber wir haben euch doch schon eine weibliche Berufsbezeichnung gegeben, was wollt ihr denn noch???" abgespeist werden.

Der einzige Punkt (, der mir gerade einfällt), an dem ich diverse Sprache für gut und wichtig halte, ist bei der ganzen (m/w/d)-Sache, da das Deutsche dafür vorher wirklich noch keine Ausdrucksmöglichkeit geboten hat.

Ich halte das für absolut überflüssig und unsinnig.

Zumal gerade in der Bundeswehr die Betroffenen das selber gar nicht wollen.

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