Meinung über Amerika nach dem wahlsieg von Trump?

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15 Antworten

Was halte ich von Anerika nach wie vor? Ein verlogenes Land was nur aus Lügen und Krieg heraus entstand. Die Gründung des Amerika wie wir es heute kennen ist auf die Ausrottung der Mayas und Indianer zurückzuführen. Und das feiern wir, ein Holocaust das noch viel schlimmer ist als alles was wir geschichtlich kennen. Es ist schön anzusehen wie das alles dargestellt wird. Die coolen Cowboys jagen die zurückgebliebenen Indianer. Hitler war nix dagegen und doch ist es nicht witzig wenn man nazi und jude spielt. Und heute? Extrem Patriotisch jeder zweite US-Bürger hat eine Flagge im Garten hängen und jeder ist stolz auf sein Land. Hier spricht man von Nationalismus und Rassismus.

Das denke ich von Amerika und so wird es immer bleiben. Deshalb ist Trump der bessere Präsident, weil er ein waschechter Amerikaner ist

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Kommentar von earnest
11.11.2016, 07:29

Was die Maya betrifft: Du scheinst "Amerika" und "USA" zu verwechseln.

Und der Hitler-Vergleich kann ja wohl nicht dein Ernst sein.

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Kommentar von ascivit
12.11.2016, 11:06

Danke für deine ausführliche Aussage. Ich habe sie ausgezeichnet, nicht weil sie sich mit meiner Meinung deckt, sondern weil du dein Amerikabild bzw einen Aspekt davon sehr deutlich beschreibst, und auch klar auf die Frage eingegangen bist,dass sich dein Bild nicht ändert, das Wahlergebnis in dein Bild passt.  

An alle anderen: vielen Dank für eure Meinungen. ich finde die Vielfalt sehr interessant. Ich hätte einige weitere ebenso auszeichnen können, weil es ja keine richtige oder falsche Meinung gibt.   

Meine eigene Meinung: mein Bild hat sich so geändert, dass ich bestürzt bin, wie viele Leute es gibt, die sich so zurückgesetzt oder veräppelt fühlen, dass sie den wählen, der ihnen das Gefühl gibt, groß zu sein. Und dass das Vertrauen in die Fähigkeit der Regierenden so stark fehlt. Ich bedaure das Land und die Entwicklung. warum? weil ich die Menschen dort mag.weil speziell  Viele Einzelne  mirsehr sympathisch und auch die bisher weit verbreitete Macher-Mentalität. Mein Bild ist nun durch die Wahl, dass sich dies hin zu einer Schimpfermentalität verschiebt, was ich schade finde. Mir scheint, der Gedanke "ich als einzelner habe kaum Chancen dann will ich wenigstens in einem starken selbstbewussten Land leben" weit verbreitet, ein Gedanke, der mich befremdet. Ob Trump was gutes erreicht, wird sich zeigen. 

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Ich liefere mal ein paar Stichworte, die man nachschauen sollte (in seriösen Quellen): Stephen Bannon und "Breitbart News" (Bannon ist Wahlkampf Manager von Trump). Er ist z.B. offen gegen Gleichberechtigung von Frauen.

"Daily stormer" - ebenfalls ein Teil der alternativen Rechten.

Die (jüdische) Journalistin Julia Joffe hat nach einem (nicht mal sehr kritischen) Artikel über Melania Trump viele offen antisemitische Meldungen bekommen. Trump hat sie nicht verteidigt, nur gemeint, der Artikel sei "nicht nett" gewesen.

Menschen demonstrieren, und Trump ist wieder beleidigt. Das Demonstrationsrecht ist Teil der amerikanischen Verfassung.

 

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Der Wahlsieg von Trump hat mich erstaunt, weil die Meinungsforscher sicher schienen, dass Clinton gewinnen würde, aber er ändert meine Meinung über Amerika oder die Amerikaner nicht fundamental.

Das gehört zur Demokratie, und ich bin sicher, dass Trump sich bei seiner Präsidentschaft im Rahmen der Demokratie und Verfassung bewegen wird. Und nach 4 oder 8 Jahren wird jemand anders kommen. Es gab auch schon Reagan, den Schauspieler oder Carter, den Erdnussfarmer oder auch Noldi als Gouverneur von Kalifornien. 

Ich vermute aber, dass sich unter Trump die Staatsverschuldung erhöhen wird, wie damals unter Reagan, obwohl sie jetzt schon viel zu hoch ist.

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ja populisten retten mit einfachen aussagen die welt.wenn es genügend einfache gemüter gibt die sie wählen kommen sie eben an die macht.amerikaner hatten fast noch nie eine ahnung was der rest der welt denkt und fühlt,sind meist mit sich beschäftigt und es ist ihnen gelungen dem establisment eine vor den latz zu ballern.sollte eine lehre für europa sein,damit politiker zuhören was das volk denkt und möchte und danach handeln.wer sich übergangen fühlt protestiert und wenn es nur wahlen sind.jammern ist fehl am platz,besser nachdenken was man besser machen kann

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Kommentar von ascivit
11.11.2016, 18:41

Ja das(und ein Ende der TTIP-Verhandlungen) wäre auch das einzig positive was ich an dem Wahlausgang sehe, wenn dadurch Politiker in Europa mehr auf die Menschen zugehen.

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Du kannst da so Manches an Paralellen in Deutschland und einigen anderen westeuropäischen Staaten beobachten.

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Hmmm also wenn Trump es schafft nicht der miserabelste Präsident aller Zeiten zu sein, also noch hinter Bush etc.... dann bin ich überrascht^^

Der Typ ist so unberechenbar, ich versteh garnicht wieso man den zugelassen hat.

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Im Moment hat sich meine prinzipielle Meinung noch nicht sehr geändert. Ich fliege in zwei Wochen wieder einmal hinüber und werde mich in New York, Chicago und im Bundesstaat Utah aufhalten. Wenn du möchtest, kann ich dir meine (veränderten?) Eindrücke schildern, wenn ich vor Weihnachten wieder zurück sein werde.

Liebe Grüße!

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Kommentar von ascivit
12.11.2016, 11:11

Ja gern darfst du mir berichten. Freue mich drauf:)

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Ich halte usa für noch hohler als vorher wenn sie so ein verrueckten wählen. Also meine meinung hat sich in dem sinne bissel geändert.

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Einen Rassisten zum mächtigsten Mann der Welt wählen? Ne.

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Alles, was mich an Amerika erinnert (Dollarmünzen im Schrank, eine Tasse mit dem World Trade Center, etc.) erinnert mich an Trump. Ich werde mich daher von diesen Erinnerungsstücken trennen. 

Ansonsten verkaufe ich so viel wie möglich von meinem Besitz, denn ich sehe da keine guten Zeiten auf die Welt zukommen. Übrigens auch schon vor diesem Wahl"sieg" nicht.

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Es war ist und bleibt ein aufregendes, spannendes und interessantes Land. Wildwest eben.

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Kommentar von Rotrunner2
11.11.2016, 20:04

Danke für die Bewertungen

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Es sit gut denn es gab wenig Alternative und er ist ganz lustig. Und was soll sein? So schlimm wird er nicht werden und es sind nur 4-8 Jahre.

Vermutlich wollten viele doch lieber einen Mann und er ist ein typischer Amerikaner.

Ob er Obamas Erbe zunichte macht oder es weiterentwickelt wird man sehen.

Und sie werden ihn kontrollieren und er wird sich mäßigen

denn Männer sind meist doch recht umgänglich

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Meine Meinung hat sich nicht wirklich über Amerika geändert. Ich hätte aber ehrlich gesagt nicht gedacht, dass Trump das Rennen macht. Aber wenn er gewählt wurde, werden die Wähler schon ihre Gründe haben. Ich finde, dass Trump die bessere Wahl ist.

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Ich habe, von einem ohnehin sehr niedrigen Niveau ausgehend, die politische Intelligenz der U.S.-Amerikaner bitterlich unterschätzt.

Es lebe die Oligarchie ...  Und die Plutokratie ..

Ich hoffe nur, dass es nicht ein "Ami-Faschismus" wird. Aber der durchgeknallte Donald wird schon genügend Kreide fressen.

Gruß, earnest

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Kommentar von earnest
11.11.2016, 09:09

Das Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten ist nunmehr - endgültig? - zum Land der unbegrenzt möglichen Unmöglichkeiten mutiert.

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Als Obama gewählt wurde gab es Hoffnung. Auch wenn er nicht alles zum besseren wenden konnte, hat es doch was bewirkt, dass er damals gewählt wurde.

Jetzt direkt im Anschluss ein Trump.. was soll ich sagen, das hat mir den restlichen Glauben in die Menschheit genommen.

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Kommentar von voayager
11.11.2016, 10:27

Obama hat nun wirklich nicht viel zum Wohle der breiten Masse getan, andernfalls hätte es keinen Sieg dieses Schrecken-Clowns gegeben.

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