Meinung- Organspende, Blutspende, Knochmarkspende?

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8 Antworten

Ich habe ein paar Mal Blut gespendet, es aber sehr schlecht vertragen. (trotz ausreichend Nahrung und Flüssigkeit und keine großen Belastungen, ich schätze es liegt zum Teil auch an meiner Größe). Blutspenden halte ich für eine gute Sache, hätte auch kein Problem damit es irgendwann nochmal zu probieren, der Arzt meinte nämlich, dass sich das über die Jahre auch noch verändern kann und man es dann möglicherweise besser verträgt.

Knochenmarkspende trau ich mich nicht ran. Das gehört zu den Dingen die ich für einen Angehörigen machen würde.

Das selbe gilt für Organspenden. Eine Niere, bzw. das was ich lebend hergeben kann, würde ich einem Angehörigen spenden, wenn es passt.

Ich bin nicht gläubig, aber mir ist absolut nicht wohl dabei, dass mir lebend etwas aus dem Körper entfernt wird und/oder, dass ein fremder Mensch mit meinen Organen durch die Gegend läuft. Deshalb habe ich einen Organspendeazusweis auf dem vermerkt ist, dass ich keine Organe oder Gewebe spenden möchte.
Umgekehrt heißt das allerdings ebenso, dass ich keine Organe von anderen haben willl.

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Kommentar von Tragosso
22.11.2015, 16:31

Achja Blutdruck und Hämoglobinwert war auch alles super.

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Ich bin auch Blutspender, Organspender und habe auch schon bei der DKMS mein Knochenmark (und Stammzellen) für eine Frau aus den USA gespendet, leider hat es ihr nicht geholfen, aber es war ihre einzige Chance und mehr kann man leider nicht machen. 

Wenn jemand Fragen zu der Stammzellenspende hat, bin ich gerne bereit alles zu beantworten.

 Bei der Organspende kann ich zwar verstehen, wenn man den Organhandel nicht unterstützen will, aber wenn man sich nicht als Organspender zur Verfügung stellt ändert es auch nichts daran, dass es diesen Handel gibt und vermutlich verstärkt es das ganze sogar noch, weil es dann nur noch weniger Organe gibt und diese noch höhere Bedeutung bekommen. Für mich zählt dabei nur, DASS jemand ein Organ bekommt und nicht wer. Denn verdient zu leben hat meiner Meinung nach jeder.

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Kommentar von Tinchen970210
14.11.2015, 11:40

Hallo lauracon, ich sehe es genauso wie du ;) Ich denke mir immer, wenn immer mehr Menschen auf Grund von Angst vor dem Organhandel aufhören Organe zu spenden nimmt man auch sooo vielen Unschuldigen die Chance auf ein Leben. Danke und VG Martina

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Blutspenden hat bei mir nicht funktioniert, ich hatte zu niedrigen Blutdruck und wurde heim geschickt.

Für DKMS bin ich zu alt

Organe spende ich nicht und möchte auch keine Spenderorgane empfangen

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Kommentar von Tinchen970210
13.11.2015, 12:24

Bei mir hat es bei der 1. Spende auch nicht geklappt, weil ich mir einen Piercing stechen hab lassen und man muss 5 Monate warten. Bei der 2. Spende jetzt im Spetember war soweit alles okay :)

Was ich dir eigentlich sagen will ist vlt. hat sich dein Blutdruck wieder normalisiert (Ich hoffe es für dich) und du kanns es nochmal probieren.

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Der Knochenmarkspende stehe ich absolut positiv gegenüber, da sie für eine ganz bestimmte Person ist, und aller Wahrscheinlichkeit auch bei ihr ankommt.

Bei der Blutspende ist mein Gefühl eher zwiespältig, da dabei sehr viel Geld im Spiel ist, was zu illegalen Geschäftspraktiken im Umgang mit den Spenden verleitet.

Die Organspende ist für mich indiskutabel, weil die Organe an reiche Leute höchstbietend verschachert werden und die anderen in die Röhre gucken, wenn z.B. ein reicher Saufsack durch Einsatz von Schmiermitteln auf der Lebertransplantationsliste 100 Plätze vorrückt. Was von solchen "Geschäften" ans Licht kommt ist bestenfalls die Spitze des Eisbergs, und die Täter werden noch nicht mal angemessen bestraft.

:-(

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Kommentar von zersteut
13.11.2015, 15:01

Da kann man nur den Kopfschütteln.... Wenn es nicht an allem Mangel würde, dann gibt es keine Illegalen und unfairen Praktiken! Durch dein Verhalten unterstützt du das Ganze auch noch und bewirkst genau das Gegenteil was du sagst!

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Ich finds gut!

Respekt, madame  :-)

ich hab mich frühger nie getraut, ich dusseliger Spritzenphobiker.

Heute würde ich gerne und darf nicht mehr- da ich eine chron. Krankheit habe, dauermedikamentiert werde.

Immer mal wieder frag ich meine Docs wegen Blutspende.. nein.

Und den Organspende-Ausweis habe ich trotzdem immer dabeio, mit passendem Vermerk, einfach weil ich denke, vielleicht nutzt es ja doch mal wem, so a la: lieber was von nem Kranken als direkt tot/ keine Chance.

Wie gesagt: klasse, dass Du das machst  :-))

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Kommentar von SiViHa72
13.11.2015, 12:25

PS: und natürlich ist das absolut eigene Entscheidung, das soll hier nicht versteckte Kritik sein!

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Kommentar von Tinchen970210
13.11.2015, 12:30

Ich wollte eigentlich kein Lob einhamstern, aber Danke :)

Das mit deiner Krankheit tut mir leid, aber ich glaube du bist der Typ Mensch der sowas gar nicht hören will ! :D
Das du tortzdem einen Organspendeausweis hast finde ich super und auch deine Einstellung ist genau die selbe wie meine ! 

Viel Glück für dein Zukunft und Danke für deine Meinung :)

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Hi, ich fiinde das lobenswert. Ich habe auch einen Organspenderausweis und bin beim DKMS registriert. Bin noch Blutspender.

Meine Meinung: Wenn ich erwarte, dass mir mit einem lebensrettendem Organ geholfen wird, dann denke ich, dass ich auch bereit sein sollte, selbst zum Spender zu werden. Geben und Nehmen.

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Kommentar von Tinchen970210
13.11.2015, 12:42

Ich finde deine Haltung auch lobenswert :) und ich hab die gleiche Einstellung wie du . Wenn man erwartet gerettet zu werden (Bluttransfusion usw.), dann sollte man auch bereit sein dafür etwas zu geben.

Danke dir :D

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Ja da stimm ich dir zu! Alles andere ist selbstsüchtig....

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Kommentar von cyracus
14.11.2015, 01:29

Alles andere ist selbstsüchtig....

Das meinst Du hoffentlich nur für Dich persönlich ...

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Blutspende: okay

Knochenmarkspende: okay

Organspende: AUF KEINEN FALL

Zur Begründung lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=answer-listing#answer-179834205

Klick darin auch den Link zu meiner Antwort an BossMoss an.

Gerade beim Thema O-spende ist es wichtig, dass wir umfassend informiert sind, nicht nur einseitig von der Transplantationsmedizin.

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