Meint ihr es wäre besser, wenn Deutschland wieder in zwei Hälften geteilt wäre?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter. 91%
Ja, eine Teilung Deutschlands ist besser. 8%

21 Antworten

Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Zunächst mal, die damals herrschenden Bedingungen gibt es nicht mehr. Die Sowjetunion und der Warschauer Pakt sind Geschichte. Die ehemaligen Sowjetrepubliken und die Mitglieder des Warschauer Paktes sind heute weitestgehend souveräne Staaten, manche sind sogar Mitglieder der Nato geworden. Ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist, denn im Fall der Fälle wäre Deutschland das Aufmarschgebiet für beide Seiten gewesen.

Deutschland bezieht sowohl seine politische, als auch seine wirtschaftliche Stärke aus seiner Einheit.

Schau dir einfach die Länder an, die sich in der jüngeren Vergangenheit geteilt haben bzw. die zerfallen sind. Bei allen ging es abwärts.

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Nicht die Wiedervereinigung war schlecht, sondern das Überrumpeln mit den vielen sich ergebenden Änderungen.

Die meisten wurde nicht die erforderliche Zeit eingeräumt, sich verträglich anpassen zu können. Dadurch machten auch viele Menschen Fehler, und andere nutzten diese Fehler zu ihrem Vorteil aus.

Das Ergebnis sind bis heute gebliebene fehlerhafte Strukturen, die sich sogar noch festigen, weil zwecks Erhaltung von Strukturen enthaltene Fehler lieber von einer Schublade in eine andere verschoben werden, anstatt sie zu entsorgen.

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Ich bin froh, das die Teilung vorbei ist. Wir haben sehr viele Verwandte im ehemaligen Osten. Kontakt war nur schwer, teilweise gar nicht möglich, weil es von Ostseite her nicht erwünscht war. Also jetzt nicht von der Verwandschäft her, die hätte schon geren, aber hätte dann große Nachteile wegen Westkontakt gehabt.

Außerdem hat der Osten auch reisemäßig einiges zu bieten.

Die Unterdrückung dort war für die meisten doch recht schlimm.

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Meint ihr es wäre besser, wenn Deutschland wieder in zwei Hälften geteilt wäre?

Die Frage ist zu hypothetisch, als dass sie klar beantwortet werden könnte. Meine Antwort würde "Tendenziell nein" lauten.

Man hätte damals, als man eine historisch einmalige Chance bekam, besser agieren und viele schwere Fehler, die noch lange nachwirken werden, vermeiden müssen. Doch jetzt das Rad der Geschichte zurückzudrehen würde nur wenig verbessern, aber vieles verschlimmern. Für beide Seiten: Ost UND West...

Undzwar unter den damals herrschenden Bedingungen.

Die "damals herrschenden Bedingungen" waren "Umbruchs-Bedingungen" in der DDR. Das Volk hatte sich zunehmend dazu entschieden, sein System reformieren zu wollen ("Wir sind das Volk!"). Und niemand - wirklich NIEMAND - kann vorhersagen, wie es ausgegangen wäre, hätte man es das in Ruhe durchziehen lassen.

Vielleicht wäre es - wenn die damaligen Bürgerrechtler sich zusammengerauft hätten - das erste wirklich demokratische System dieses Planeten geworden? Vielleicht wäre es aber auch an der Machtgier von Menschen, wie Gauck, deMaiziere (ja, ein Cousin des heutigen Innenministers war im Osten aktiv) & Co. gescheitert und auf endgültiges gesellschaftliches und politisches Chaos hinausgelaufen, wie es in vielen ungefestigten Ländern dieses Planeten zu beobachten ist...

Gute Ansätze gab es damals ebenso häufig, wie dumme, naive oder einfach nur egozentrische...

Oder vielleicht sogar unter den heutigen?



Das wäre noch schwieriger zu beantworten. Im Osten hat sich eine politische Lethargie - fast schon eine politische Agonie - ausgebreitet und ist äußerst sattelfest geworden.

Das kannst du an den Wahlbeteiligungen, aber auch an den "Frust-&-Trotz-Abstimmungen" bei den Wahlergebnissen ablesen. 

(Entgegen anders lautender Hetze in der Propaganda-Maschinerie sind die Ossis keineswegs "alle rechtsradikal". Nicht einmal die Mehrheit von ihnen. Vielmehr sind sie nur sehr viel direkter von existenziellen Sorgen und Nöten betroffen. Und das macht sie im Hinblick auf die über Jahrzehnte gewohnte - aber keinesfalls fundierte - moderate Haltung ihrer "West-Verwandten" deutlich radikaler. Doch sie sind es nicht "von Natur aus", sondern weil sie von der Politik ebenso verlassen wurden, wie die Leute im Ruhrgebiet und in anderen Brennpunkten im Westen.)

Was also passieren würde, wenn der Osten abgetrennt würde, lässt sich überhaupt nicht sagen: Wahlweise würde das Land sehr schnell sehr weit nach rechts rutschen (was eine typische Reaktion auf "Frust & Angst" wäre); oder es würde sich konsolidieren können (was der Westen bisher erfolgreich verhindert hat).

Da es aber nach der langen Zeit des "Ostens" und der zwar versprochenen, aber nie eingetretenen Verbesserung zu Zeiten des "Westens" industriell völlig ausgeblutet ist, wäre das Land jedoch in jedem Fall stark vom Westen abhängig.

Die damaligen Vorteile für den Westen, und insbesondere deren Arbeitnehmer, wären also drastisch zusammengeschmolzen und würden bei Weitem nicht mehr den damaligen Hebel erzeugen.

Mit anderen Worten: Es entstünde in jedem Fall auf absehbare Zeit eine "Lose-Lose-Situation"... und was danach käme, stünde in den Sternen...

Ich stamme aus einer Zeit die es nicht erlaubt, darüber mit großen Worten zu urteilen.

Das mag sein, doch das befreit dich nicht davon, dir eine Meinung zu bilden. 

Es ist Teil der Geschichte Deutschlands; und damit ist es auch Teil deiner Geschichte. Irgendwann wird man dir endgültig den Staffelstab übergeben und dann musst du (mit-)entscheiden, wie es weitergehen soll.

Und dann ist es sehr viel besser, wenn du auf echtes Wissen und nicht nur auf die Propaganda vertrauen kannst...

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Wenn ich mir die damaligen Bedingungen in der DDR angesehen hatte, würde ich eine Teilung nicht umbedingt befürworten.

Es gab Lebensmittel, wie Bananen nicht mal, man konnte schwer einreisen und ausreisen ging legal nicht mal.

Im Endeffekt waren viele froh, dass die Teilung vorbei war, es hatte jeder zwar einen Arbeitsplatz, aber Leben in der DDR würde ich nicht umbedingt.

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Ja, eine Teilung Deutschlands ist besser.

Ich war schon 1989 gegen eine frühzeitige Wiedervereinigung Deutschlands, zu verschieden waren die beiden Staaten aufgebaut. Es hätten zunächst schrittweise Reformen in beiden Staaten stattfinden müssen, so daß sich beide annähern. Jeder Staat hatte gute und schlechte Seiten, so hätte man vorher das negative beider Seiten beseitigen sollen, positives in ein neues Deutschland übernehmen. Es hätten zunächst sämtliche Gesetze und Verordnungen, aber auch die Verfassung neu formuliert werden müssen, so daß sich jede Seite darin wiederfindet. Erst danach, was viele Jahre gedauert hätte, wäre eine Vereinigung denkbar gewesen.

So wurde stattdessen einem ganzen Volk von fast 17 Millionen Bürgern ein fremdes System und dessen Gesetze aufgezwungen. Damit wurde die DDR praktisch zur Kolonie der BRD. Anstatt das man die Volkseigenen Kombinate und Betriebe sich selbst überlassen hätte, den Betriebsleitungen lediglich qualifizierte Berater an die Seite gestellt würden um sie marktwirtschaftlich auszurichten, wurden die meisten - auch die modernen profitablen - reihenweise "plattgemacht", Vermögen in krimineller Weise verramscht. Genauso bei Immobilien, Grundstücken, Gewässern, in Land- und Forstwirtschaft. Die Polizei war nicht mehr zum zuverlässigen Schutz der Menschen in der Lage.

40 Jahre DDR, das war die längste Friedensperiode, die es bisher in Europa gab. Wieviel Millionen Menschen sind in Europa auf Grund der Übernahme der DDR durch die BRD seit 1990 auf nicht natürliche Weise ums Leben gekommen, als Opfer von Bürgerkriegen auf dem Balkan und in der Ost-Ukraine, als Opfer Krimineller, als Opfer der kapitalistischen Arbeitsbedingungen und durch Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Drogen, Alkohol als auch Freitod, weil sie dem täglichen Druck nicht mehr standhielten oder alles verloren, woran sie geglaubt und wofür sie gelebt haben.

Heute werden wieder die Kriegstrommeln geschlagen, namentlich von der NATO und hauptsächlich gegen Russland. Waren 2 Weltkriege nicht genug? Können sich die Menschen nicht mit dem zufrieden geben was sie haben, können sie nicht in Frieden zusammen leben?

Nach 26 Jahren Einheit oder auch Kolonialismus, denn so empfinden sehr viele ehemalige DDR-Bürger, fühlen sich z.B. die Mecklenburger den Sachsen immer noch mehr den Sachsen verbunden, als etwa den Niedersachsen. Zu verschieden haben sich die Kulturen, Wertevorstellungen, Moral und Ethik entwickelt. Im täglichen Leben zeigt sich das u.a. im Zuspruch zu politischen Gruppierungen: Die Linke, NPD, PEGIDA, AfD sind auf dem Gebiet der alten DDR sehr stark, während sie im Alt-Bundesgebiet kaum eine Rolle spielen. Auch die Verbundenheit mit Russland und mit Präsident Putin ist im Osten deutlich anders als im Westen. Und aus dem täglichen Leben weiß ich, nicht nur ehemalige DDR-Bürger empfinden so, es sind auch sehr, sehr viele junge Menschen, die die DDR nicht mehr oder nur als Kind erlebt haben.

Im übrigen ist Deutschland ja bis heute nicht wiedervereinigt, Ostpommern, Westpreußen, Ostpreußen, Posen und Schlesien sind bis heute Polnisch bzw. Russisch völkerrechtswidrig besetzt. Natürlich kann man Ostdeutschland nicht zurückerobern, man muß es aber als solches einstufen und sich um diplomatische Lösungen bemühen. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß auch Teile Polens bis heute völkerrechtswidrig durch die Sowjetunion besetzt wurden.

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Ich empfinde,daß sich schon 2 Gebiete entwickelt haben,wenn man neue und alte Bundesländer betrachtet,vor allem mit der gesamten Zuwanderungs-,und Ausländerfrage wird das sehr deutlich. Nach dem Ende der DDR sahen sich viele im Osten als Verlierer,es wurden damals auch haufenweise Fehler gemacht,so hätte man z. B.die Nationalhymnen ergänzen/vereinen sollen,Dinge aus der DDR flächendeckend auch im Westen übernehmen,so sah es irgendwie doch wie ein Sieg der einen Seite über die andere aus. Die Regierung Kohl strich nach der überraschenden Entdeckung des Horst Köhler'schen 15 Milliardenlochs die Jugendförderung und vieles mehr zusammen,ich erinnere mich noch,wie Berliner Polizisten  ihren Jugendtreff für schwierige Kinder aus "Mein Block" schließen mussten. Im Osten gab es die von höchster Stelle angeordnete Völkerfreundschaft mit entsprechenden Systemen,so z. B. Kuba oder Vietnam,was dann zum abfälligen Ausdruck "Fidschis" für (asiatische) Ausländer führte. Ohne Vorbereitung und Hilfe konnte in der Nachwendezeit kein Verständnis für Ausländer oder ein Zusammenleben mit anderen Kulturen entstehen.
Eine Trennung ist nicht mehr möglich,machbar,aber ich glaube,eine gewisse innere Teilung existiert,viele Im Osten sehen sich wohl als "wahre Deutsche",z. T.mit ordentlichem Aggressionspotential.
Meine Mutter floh 2x aus der DDR,wir hatten Stasi-Akten,das Thema war unser ganzes Leben lang präsent. Ich habe als Kind Besuchs-Grenzübergangs"Rituale" miterlebt,die Arroganz und Feindseligkeit der DDR-Beamten,hab damals mit hohem Fieber reagiert. Nicht wieder Grenze/Trennung,aber unsere gewaltigen Probleme führen zu Separationsgedanken,das ist leider klar. Und traurig,daß z. B. Sachsen-Anhalt in einer Pisa-Studie ziemlich weit vorne war,der Grund-sehr geringer Ausländeranteil..
Besser wäre,wir kriegen gemeinsam die Kurve.

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Kommentar von Unsinkable2
29.08.2016, 14:11

In vielem gehe ich mit deiner Einlassung konform, ... doch das hier:

Ohne Vorbereitung und Hilfe konnte in der Nachwendezeit kein Verständnis für Ausländer oder ein Zusammenleben mit anderen Kulturen entstehen.

... zeigt nur, dass du die Verfassungsschutz-Berichte aus der Zeit nicht gelesen hast:

  • Die ostdeutsche Polizei wurde vom Westen gezwungen, "ultimative Meinungsfreiheit" zuzulassen; ohne dass man sich die Mühe machte, es überhaupt auch nur ansatzweise abzugrenzen. Selbst bei offen verfassungsfeindlichen Aktionen wurden die ostdeutschen Polizisten auf "Seht hin! Das ist heute erlaubt, ihr diktatorischen Totalversager!" (O-Ton eines lokal sehr mächtigen Ex-West-Politikers gegenüber einem damals als Einsatzleiter tätigen Polizisten, der bis heute zu meinem Bekanntenkreis gehört) getrimmt.
  • Sie sah sich der Ausbreitung der Rechten im Osten hilflos ausgeliefert, vor allem auch, weil westdeutsche Politiker, die im Westen wegen nachgewiesener Unfähigkeit in Richtung Osten "strafversetzt" wurden, sich im Osten wie Könige aufspielten und willkürliche Strafexpeditionen gegen Ost-Polizisten, die ihre Interpretation von "ultimativer Meinungsfreiheit" nicht teilten, durchführten. (Entlassungen, Strafversetzungen, Denunziation, Lügen, Verleumdungen, ... die ganze Palette der Willkür der neuen Herrscher)
  • Es gab auch schon vor der Wende "Rechte" in der DDR. Doch die hatte die Polizei fest im Griff. Allerdings war sie völlig überfordert, als hervorragend organisierte und finanziell sehr gut ausgestattete Horden von Rechten sich im Osten ausbreiteten, Büros eröffneten und durch die Straßen liefen; während sie sich auf "Meinungsfreiheit" und "bürgerliche Rechte im Rechtsstaat" beriefen...
  • Die Rechten wurden beim Aufbau der Partei- & Unterstützungs-Strukturen nicht nur von der westdeutschen Politik, sondern auch vom westdeutschen Verfassungsschutz und der Treuhand massiv unterstützt und gefördert.
  • Insbesondere der "Kampf gegen alles Linke" wurde in dieser Zeit MASSIV ausgetragen; und die Rechten waren willige Handlanger, die dafür - beispielsweise auch mit politischem Schutz vor der Justiz - gut entlohnt wurden.

... all das kannst du in den Verfassungsschutz-Berichten nachlesen.

Beispielhaft sei nur "Rostock - Lichtenhagen" genannt...

Ein Fanal, das bis heute in den Medien nachklingt. 

Doch was die Medien stets "zu berichten vergessen", war, dass die Polizei von der Landespolitik zurückgepfiffen wurde, und dass man angeforderte Unterstützung (vgl. auch "Kölner Silvesternacht") auf politischer Ebene schlicht verweigerte.

So kam es, dass zahlreiche West-Rechte im sich tagelang langsam aufbauenden Zirkus anreisen und völlig ungehindert ihrem Hass Ausdruck verleihen konnten. Erst das machte die Ossis (vornehmlich lokale Einwohner und Betrunkene) mutig genug, sich dazuzugesellen...

Das Ereignis "Rostock - Lichtenhagen" dauerte MEHR ALS ZWEI GANZE WOCHEN. Ganze 16 Tage. Jeden einzelnen Tag. Und immer mehr jeden einzelnen Abend. Doch die Medien berichten nur von den letzten Stunden, in denen bereits alle Messen gesungen waren und das Total-Versagen der (in überwältigender Zahl auf Hauptverantwortungsebene "westlich eingewanderten") Landespolitiker brennend beleuchtet wurde...

... und wessen Schuld ist es? Logisch! Die der Ossis. Politiker können nicht versagen; das ist ein westdeutsches Naturgesetz. Und westdeutsche Rechte können nicht dagewesen sein; das würde ja ein Versagen der WEST- und nicht der OST-Politik bedeuten...

Das wurde bis zum NSU-Untersuchungsausschuss unter jeder nur erdenklichen Decke gehalten. Und selbst hier starben die Zeugen bekanntlich wie die Fliegen, sobald sie vor dem Ausschuss aussagen sollten: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article152527660/Warum-sterben-so-viele-NSU-Zeugen-auf-dubiose-Art.html

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Kommentar von RheumaBaer
29.08.2016, 14:49

Ich stimme Dir da zu,mit dem Begriff der fehlenden Hilfe wollte ich im Prinzip die gesamte Problematik ansprechen,die Du mit den unsinnigen Polizei-Entscheidungen gemeint hast. Waren die Vopos in der DDR noch der Arm des Staates und gefürchtet,verloren sie nach der Wende aus vielen Gründen jede Autorität,auch wegen der Ausrüstung,ich erinnere mit noch an die vielen Witze aus der Zeit.
Die Arroganz des Westens war leider in vielen Bereichen ungebremst. Zu Rostock-Lichtenhagen,es war auch ein Fehler der Kommunen und Gemeinden,die ausländischen Menschen in ländlichen Gebieten oder Siedlungsbauten,(nur weg aus der Innenstadt..),zuhauf anzusiedeln.
Ich habe auch in meinem Lebensbereich hier Entwicklungen erlebt,die bald auf große Ablehnung der anderen Bewohner im Umkreis stießen,und wenn man merken würde,daß behördlicherseits nichts geschieht,würden wohl vielerorts Proteste entstehen. Sehr traurig ist,daß sich schon lange vor einer eventuellen Vereinigung Experten über all das -gute- Gedanken gemacht hatten,fiel alles hinten runter. Wie gesagt,Arroganz..
Und,auch in Belgien beim Dutroux-Prozess gab es ja viele Kollateralopfer.. Zeugen..

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Kommentar von 666Phoenix
29.08.2016, 16:19

Sachsen-Anhalt in einer Pisa-Studie ziemlich weit vorne war,der Grund-sehr geringer Ausländeranteil..

Ich denke eher, sehr geringer Wessi-Anteil!

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Kommentar von RheumaBaer
29.08.2016, 20:41

Furschbor wenns heeßt,mir Ostdeutschn hättn sou wenisch georbejtet! Mir ham gor nisch georbejtet!! Extra3.. :D

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Kommentar von RheumaBaer
01.09.2016, 21:02

Freut mich,daß ich das nicht so falsch sehe. Zunächst war ich als Nachrichtenseher nur entsetzt und voller Mitgefühl für die geflohenen Reporter und Bewohner,ärgerlich über die Polizei.. Doch je mehr man erfuhr und sah,umso komplexer wurde das Bild und die eindeutige Sicht verschwamm. Leider auch,weil ich in meinem Beruf sehr unangenehme Erfahrungen mit einigen Volksgruppen machte und erkannte,wie wenig Rückhalt auch die Polizei seitens der Entscheider hatte. Und das Signal war ja schlimm genug,das sich die Skins,Neos und Molotowcocktailwerfer von der Bevölkerung angespornt fühlten,weil der Staat völlig mies reagiert hat. Ich hoffe,Wyatt,Du hattest noch bessere Erfahrungen im Beruf!

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Ich bin bei solchen wirtschaftlich schwierigen Angelegenheiten eher un-progressiv eingestellt

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Klar, so ne ordentliche Diktatur, die ihre Bürger am Verreisen hindert und jeden, der gegen die Regierung was sagt, direkt mal in Isolationshaft steckt; sowas kann man sich ja nur zurückwünschen!

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Warum nur in zwei Teile teilen? Warum nicht gleich zurück zur Kleinstaaterei des 19. Jahrhunderts? Schaumburg-Lippe muss unbedingt wieder ein eigener Staat werden ...

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Nein.

Dass es immer noch finanzielle Unterschiede gibt, liegt meiner Meinung nach am Einheitskanzler, der sich damit ein Denkmal setzen wollte.

Sprich - alles husch husch.
Alle bereits damals bekannten "Risiken" dieser Eile wurden in den Wind geschlagen, die Bevölkerung der damaligen DDR wurde übergangen.

Damals hätte man das überlegen können. Und wenn ich mich richtig erinnnere, so gab es auch Stimmen in diese Richtung.
Immerhin sind in diesem Staat 2 Generationen aufgewachsen - ihnen einfach so ihre Identität zu nehmen... Ich weiß nicht, ob mir das so schmecken würde, wenn ich plötzlich praktisch heimatlos würde.

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Auf jeden Fall wieder teilen. Genauso wie Europa auch - in Nord und Süd.

Also Saarland , Rhein-Pfalz  , Hessen , Sachsen und Sachsen-Anhalt + BW machen den Süden. Der Rest den Norden.

Die Bayern können wir bei der Gelegenheit gleich mal an Österreich abgeben ( vlt. bekommen wir sogar nen symbolischen Euro dafür .. )

:-)

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Berlin könnte man wieder einmauern. Aus Berlin ist irgendwie noch nie was Gutes gekommen.

Aber sonst würde eine Teilung doch nur neue Probleme schaffen.

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Kommentar von dataways
31.08.2016, 15:29

Aus Berlin ist irgendwie noch nie was Gutes gekommen.

Die Litfaßsäule 1855, die elektrische Eisenbahn 1880, die Einführung der Standesämter 1874 (ja, ich weiss, hatte Napoleon schon 1802 in den linksrheinischen Gebieten eingeführt), der Fön, die Thermoskanne, das Kondom, die Taschenlampe, das Fernsehen, der Computer 1941...

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Es gibt da diese Was-wäre-wenn- oder Hätte-gewesen-sein-können-Geschichten, meist im Bereich von Literatur oder einer Art history fiction. Wäre der Kaiser am 1. Juni nun nicht so vergrätzt aufgestanden ...

Zu solcher Art Geschichten gehört die Idee von zwei Deutschlands nach 1990. Aktuell ist die Idee für'n Eimer.

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Ich sehe bei einer Teilung keinen einzigen Vorteil, aber jede Menge Nachteile.

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"Ich stamme aus einer Zeit die es nicht erlaubt, darüber mit großen Worten zu urteilen."

Ich möchte es vorsichtig formulieren: Höää???

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Besser für wen? Und wie sollte man teilen?

Ich denke, die Frage ist müßig und die Abstimmung ist albern.

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das bedarf keine Überlegung.

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

Wem soll diese Teilung irgendetwas bringen?

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Nein, eine Teilung Deutschlands ist schlechter.

ich denke es sollte so bleiben

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