Meint ihr, dass man ein Leben gegen mehrere aufwiegen kann?

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11 Antworten

Hallo Empylice!

Dieser "jemand anders" ist ein moralischer Feigling, dem sein Volk anscheind vollkommen egal ist und es lieber opfern würde als seinen  eigenen  moralischen Anschein von Gerechtigkeit  und moralischer Überlegenheit aufzugeben.  Er hat nicht die Courage das zutun was notwendig ist und versteckt sich hinter leeren moralischen Phrasen um seine eigene Feigheit zu verdecken.

Der Verräter verdient den Tod. Vollkommen egal ob er geisteskrank ist oder böse oder sonst was, er hat sein Volk verraten, seine Landsmänner und will sie dem Feind überführen, dafür verdient er ohne jeden Zweifel den Tod.

Der Clan gehört genauso ausgelöscht bis auf den letzten Mann sollten sie ihn  und seine Ansichten unterstützt haben. 

Das Szenario was du beschreibst und das Land bzw. Volk von dem du redest ist in einem  Krieg auf Leben und Tod, da ist keine Zeit für Zimperlichkeiten, moralische Spitzfindigkeiten, Gnade oder Nachsichtigkeit. Es ist eine Zeit voller Blut, Gedärme, Gemetzel, heroische  Schlachten, glorreiche Enden, große Verräter und noch größere Helden.  Es geht um das letzte Gefecht eines sterbenden Volkes. Es ist eine Zeit in der man nicht mehr redet, sondern handelt. In der Verräter das bekommen was sie verdienen, den Tod, und Feinde bis zum letzten Atemzug bekämpft werden.

Wenn da  noch einer sagt  "Wir dürfen uns nicht auf sein Niveau begeben". Dann ist er einfach nur feige, er  will nicht kämpfen und sich die Hände schmutzig machen, er will den Anschein von Zivilisiertheit waren und  überleben ohne ihn aufzugeben. Überhaupt ist alles was ihn interessiert er selbst, dass er gut dasteht, dass er sich nicht die Hände schmutzig machen muss, dass er nicht sein Leben für irgendwas risikieren muss. 

Doch die Realität ist eine andere und Helden werden erscheinen die bereit sind zu töten, zu morden und alles zutun um das überleben des eigenen Volkes zu sichern und dabei auch nicht zögern ihr eigenes Leben in die Waagschale zu werfen und sie werden diesen Feigling beiseite stoßen in das dunkel der Geschichte, denn als der Feigling der war, ist er es nicht würdig das man sich an ihn erinnert. Denn als sein Volk ihn brauchte, war er nicht bereit alles zu opfern, war er nicht bereit alles zu geben. Er stand daneben und fürchtete sich zu sterben und alles zu verlieren, während richtige Männer kämpften, starben und bereit waren alles zu geben für das  woran sie glaubten und für das was sie liebten, ihr Volk, ihre Art zu Leben, ihre Familien, ihre Götter und die Kameraden die an ihrer Seite in die letzte Schlacht für ihr Volk zogen.

MfG Müller

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Kommentar von Empylice
30.11.2016, 18:21

Danke, habe ich aus dieser Sicht noch gar nicht betrachtet.

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Es gibt niemals richtig und falsch. Und du bist Autor! Lass doch die Leute entscheiden ob sie es nun gut finden oder nicht.

Und wenn du nur einen Funken auf Realismus hälts dann lass sie ihn um die Ecke bringen, denn in einer solchen Krisensituation denkt niemand darüber nach, ob es nun ethisch ganz vertrebar ist. Es sind tausende Leute in Gefahr, es herrscht Krieg, ...

Wegen was Leute früher während Kriegen hingerichtet worden sind... Außerdem solltest du als guter Autor nicht immer versuchen alles so moralisch wie möglich zu machen. Noch dazu bei Fantasy. Zieh dir ein paar Folgen von game of thrones rein und schau mal was de Leute da machen. Nicht umsonst ist es ein Bestsller und die Serie noch erfolgreicher

Dein hauptchrarkter kann sich natürlich Gedanken dazu machen, aber es geht einfach auf die Berven wenn die Hauptperson immer so hypermoralisch und unecht und übertrieben 'gut' ist.

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Nun für die Frage gibt es keine allgemein klar Antwort. Es wird immer eine Gruppe geben die sich gegen die Meinung der Allgemeinheit auf lehnt.

In deinem Fall ist der Verräter geisteskrank - das macht die Situation nochmal spannender. Und eben moralisch kompliziert.
Man muss bedenken geisteskranke Menschen sind unberechenbar - ein Faktor den niemand eingerechnen kann. Ein Faktor der eine Kettenreaktion los stoßen kann, die ein Feuer startet das so viele Leben mit sich reißen würde das man sich davon vielleicht nicht mehr erholen kann

Ich persönlich denke daher, dass man ein leben gegen mehrere aufwiegen kann.

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Ich würde ihn bis an sein Lebensende im Kerker verrotten lassen. In strenger Einzelhaft, ohne Tageslicht, bei Wasser und Brot. Das ist eine viel grausamere Strafe als ihn zu köpfen. Da würde seine Qual nur Sekunden dauern, aber im Kerker müsste er 30-40 Jahre über seine Taten nachdenken und sich mit den Dämonen in seinem Kopf auseinandersetzen.

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Du bist der Autor und damit entscheidest du ganz allein was für deinen Fantasyroman richtig oder falsch ist. Es ist eine Geschichte, ein Roman und nicht die Wirklichkeit. Hier gibt es deshalb kein Richtig oder Falsch. Außer es gibt Fehler in den Abläufen, also Logikfehler.

Du solltest dir einfach überlegen ob das Verhalten dieser fiktiven Person Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Geschichte hat. Wenn ja, dann solltest du dir Gedanken machen, die Geschichte einfach mal zu Ende denken und dich dann für die Version entscheiden die dir besser gefällt. Wenn das Verhalten keine Auswirkung auf den weiteren Verlauf hat, dann solltest du dir darüber keine weiteren Gedanken machen.

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Ist eine philosophische Frage. Es gibt darauf den Utilitarismus.
Ich denke dass das von mehreren Faktoren abhängt, aber man kann durchaus aufwiegen

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Ja, das gibt es. Aber das muss jeder für sich entscheiden. (Da gabs doch erst vor kurzem diesen Fernsehfilm mit dem abgeschossenen Flugzeug.)

In einem Roman entscheidet einzig der Autor, was passiert. (Gut, ich schreibe gerade eine interaktive Geschichte, wo die Leser mitbestimmen dürfen, wie es weitergeht, aber das ist wieder eine andere Geschichte.)

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Das ist ein klassisches ethisches Dilemma. Googel mal danach (oder auch nach "Trolley-Problem", "Flugzeugabschuss + Ehtik" oder "Marc Hauser"), dann wirst du darauf so irre viele Antworten bekommen, dass du hier gar nicht mehr fragen musst, weil das niemand hier mal schnell runter schreiben kann.

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Vor genau diesem Problem steht die Polizei, wenn sie einen Angreifer erschießt, bevor er seine Sprengstoffweste zünden kann. Oder würdest du lieber mit explodieren?

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Es gibt kein richtig oder falsch!

Das ist ganz ansichtssache, Gewissenssache halt.

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Ich habe keine Antwort ich wollte nur sagen toll das du schreibst nicht mehr viele lesen büch (ich schon. Ich schreibe auch)

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Kommentar von Empylice
30.11.2016, 17:28

Cool, darf ich fragen, was du schreibst?

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