Meint ihr, dass die Erde in hunderten von Jahren nicht mehr der Hauptplanet sein wird, und die Menschen auf anderen Planeten leben werden?

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11 Antworten

Tendenziell schon - die Menschheit muss irgendwann ihren Heimatplaneten verlassen um überleben zu können. Zunächst wäre eine Besiedelung des Mars denkbar, vielleicht auch wegen der Rohstoffe, des Asteroidengürtels. Der Mond könnte als Aussenposten der Erde dienen. Die Serie "The Expanse" und die Buchserie auf der sie basiert beschreibt das sehr gut. Langfristig hängt es von der Entwicklung der Technologie ab - ob irgendwann eine überlichtschnelle Antriebstechnik gefunden wird (bisher reiner SF) oder zumindest eine Antriebstechnik mit der man Raumfahrzeuge auf relativistische Geschwindigkeiten beschleunigen kann. Dann steht der Expansion der Menscheit in andere Sternensysteme eigentlich nichts im Wege. Je höher der Leidensdruck auf der Erde aufgrund von Krieg, Seuchen und Armut ist, desto mehr Menschen werden sich finden die bereit sind ihren Mutterplaneten zu verlassen. In einigen hundert Jahren könnte die Menscheit schon dutzende von anderen Sternensystemen besiedelt haben.

Oder... Die Menschen verstricken sich zu zunehmend in ihre eigenen, Affären auf diesem kleinen Planeten und verlieren den Traum von der Eroberung des Weltalls. Der eine oder andere Weltkrieg, nuklear oder nicht könnte die Entwicklung um hunderte von Jahren zurückwerfen. 

Oder... Wir erschaffen ein Utopia auf Erden, reinigen alle Flüsse und Meere und leben für immer glücklich in Harmonie zusammen. Naja, jedenfalls bis die Sonne explodiert.

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Halt ich für äußerst unwahrscheinlich.

Einfach eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Es wird in jedem Fall kostengünstiger sein, dafür zu sorgen, daß die Erde bewohnbar bleibt als den Mars bewohnbarer als die Erde zu machen.

Warum seid ihr alle so schrecklich pessimistisch, was die Zukunft dieses Planeten angeht?

Die Menschheit hat in den letzten Jahrzehnten gewaltige Fortschritte im Umweltschutz gemacht. Die Bahnen fahren seit Jahren nur noch elektrisch und das Elektro Auto steht kurz vor dem Massendurchbruch. Erneuerbare Energien sind jetzt schon fester Bestandteil des Energiemixes, Kernkraftwerke werden außer Betrieb genommen.

Es gibt wieder Fische in den Flüssen und die Bestände in den Meeren beginnen sich langsam zu erholen.

Die Weltbevölkerung wächst nicht mehr so schnell wie Mitte des letzten Jahrhunderts noch befürchtet. Das Wachstum folgt keiner exponentiellen Funktion sondern einer sogenannten "logistischen Funktion", deren Stelle des größten Gradienten bereits überschritten ist....

Sicherlich, irgendwann mal wird es Kolonien auf dem Mond und auf dem Mars geben. Und in ferner Zukunft auch welche auf dem Titan und in ganz ferner Zukunft vielleicht auch welche wer weiss wo.

Aber hier auf der Erde wird es immer noch am gemütlichsten sein.

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FelixLingelbach 16.03.2016, 10:00

Sehe ich tendenziell genauso. Wir produzieren mit immer weniger Energieeinsatz und immer sauberer. Es gibt keinen Grund zum Pessimismus, im Gegenteil. Nur dort, wo die technische Entwicklung noch nicht weit fortgeschritten ist, ist die Umwelt im Argen. 

Das Elektroauto wird sich aber nicht durchsetzen können, es bleibt ein Nischenprodukt. Gut so, denn es verbraucht per se mehr Energie. Das Deutschland seine Kompetenz in Sachen Kernforschung einfach so daher schenkt, finde ich ebenfalls mehr als grenzwertig.

Die sogenannte Energiewende in D. hat einen großen Vorteil: Sie ist eine Massenarbeitsbeschaffungsmaßnahme, die allerdings vom kleinen Stromkunden und vom Steuerzahler bezahlt werden muss. Der Umwelt schadet sie eher, als dass sie ihr nutzt. Gerade in den ländlichen Gebieten, dort wo ganze Wälder den Windrädern geopfert wurden, haben die Grünen seit der letzten Wahl keine Basis mehr. Der Nutzen in Sachen Einsparung von Rohstoffen ist gering. Zur Zeit müssen wir etwas weniger russisches Erdgas importieren, aber dafür zahlen, dass uns jemand die Überkapazitäten abnimmt, wenn der Wind mal kräftig bläst.

Trotzdem sehe ich die Zukunft sehr optimistisch. Das Ende des Bevölkerungswachstums und die gleichzeitig ständige wachsende Vernetzung durch das Internet werden unsere Lebensbedingungen, besonders die in heute noch nicht so weit entwickelten Ländern, noch über Generationen verbessern. 

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weckmannu 20.03.2016, 04:25

@FelixL. "Das Elektroauto verbraucht mehr Energie"?? als was. Es nutz Energie effektiver als Verbrennungsmotoren, da die Elektroenergie entweder aus erneuerbaren Quellen oder zumindest aus Großkraftwerken stammt, die einen besseren Wirkungsgrad haben als die kleinen Aggregate im Auto:Motor, Brennstoffzelle usw.

P.s. dir sind die Risiken der Atomkraft wohl egal? Es lohnt nicht Technologien zu bewahren, wenn sie nicht im Interesse des Gemeinwohls sind, sondern vorwiegend dem Interesse großer Konzerne dienen.

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Definitiv nein!
Auch wenn man über den Mars bereits relativ weiß, ihn bewohnbar zu machen, würde Zig Jahrtausende dauern. Vielleicht gibt es in einigen hundert Jahren ein Labor auf den Mars oder vielleicht auf einem anderen Planet/Mond. Die Menschheit wird sich zu diesem Zeitpunkt aber immernoch hauptsächlich auf der Erde aufhalten.

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FelixLingelbach 16.03.2016, 10:05

So ist es. 'Hunderte von Jahren' sind viel zu kurz gegriffen. 

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Das wird nicht der Fall sein, da in unserem Sonnensystem allenthalben nur der Mars in Frage käme, dann allerdings unter extrem ungüsntigen Bedingungen. Warum sollte sich die Menschheit ausgerechnet für solch eine unpraktische Tortur und Aufwendigkeit stark machen!

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Der hauptplanet^^ nunja, man tut ja was man kann um Menschen auf den Mars zu befördern und den Planeten falls möglich bewohnbar zu machen.. Da der Mars allerdings bedeutend kleiner ist als die erde bezweifle ich dass die Mehrheit der Menschen mal dort wohnen wird

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Könnt ich mir gut vorstellen.. Die Erde wird wahrscheinlich irgendwann von den Menschen zerstört werden oder es werden zu viele Menschen, also ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sie irgendwann zu einem anderen Planeten gehen werden..

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Wenn die Menschheit vernünftig wird und insbesondere die Reichen weniger egoistisch sind, kann man auf der Erde noch viele Millionen Jahre leben. Auch das Bevölkerungswachstum regelt sich mit zunehmender Bevölkerungsdichte.

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Das ist eine gute frage :D
Mittlerweile ist ja schon ein Flug zum Mars in Planung , also nur der hinweg ^^ . Irgendwann wird unsere Atmosphäre und die Ozon Schicht zerstört sein und spätestens dann sollten wir dort Sein . Aber ein bisschen zeit haben wir ja noch ; )

Bei NASA gibt es auch ein Team das auf der suche nach erdähnlichen Planeten ist. Es wurde , vor nicht all zu langer Zeit , ein erdähnlicher Planet gefunden , fast identisch nur größer.
https://www.tagesschau.de/ausland/keppler-103.html
Allerdings ein bisschen weit weg ; (

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NutzlosAlpha 16.03.2016, 04:53

Das Ozonloch wird mit der Zeit wieder schrumpfen, aufgrund des
weiträumigen Verbots von FCKWs. Unsere Atmosphäre wird für absehbare Zeit auch vorhanden sein, warum und wie sollte die zerstört werden?

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kinglion6200 16.03.2016, 07:22

Weil der Mensch der Natur in den Hintern tretet deshalb . und irgendwann wenn wir uns nicht schon vorher umgebracht haben wird das so sein ;)

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weckmannu 20.03.2016, 04:32

"Wir" - das sind z.zt. 7 Milliarden Menschen, die auf dem Mars noch weniger zu Essen und Trinken haben werden als auf der Erde, und für die bei Weitem nicht genügend Energie verfügbar ist, um sie alle von der Erde wegzubringen, wenn es nicht einmal genügend Energie gibt, sie ausreichend zu ernähren.

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"Hauptplanet" WOVON denn? Das Universum ist um einiges größer als das Sonnensystem! Nur weil WIR nichts anderes  wirklich kennen, ist doch die Erde NICHT Mittelpunkt allen Lebens!

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Kann durchaus sein, denn jederzeit kann ein Meteroit einschlagen und die Menschheit auslöschen.

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Nein, definitiv nicht.

Dazu sind die astronomischen Entfernung schlichtweg viel zu groß, nämlich astronomisch groß.

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