meiner Oma den Atheismus gestehen

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8 Antworten

Wie alt ist Deine Oma?

Und jetzt, es tut weh das so zu betrachten, als Atheist und damit zumeist faktisch denkender Mensch sollte Dir das allerdings möglich sein, wie lange lebt sie noch? So ca. Ein paar Jährchen.

Sie geht sehr emotional mit dem Thema um, das bedeutet zudem, es wird ihr sehr leid tun, weh vielleicht, sie wird sich aufregen, eventuell schlecht schlafen denn für sie ist das ein Riesenproblem.

Mein Rat, erspare es ihr.

Begründung.

Man mag seine Meinung haben. Das heißt jedoch noch nicht, jedem seine Meinung unbedingt auf die Nase binden zu müssen, diese auf einem Plakat herumzutragen, damit sie alle sehen.

Manchmal ist es vielleicht auch an der Zeit, sich einfach mal zurück zu nehmen, sich einzugliedern, selbst jemandem Recht zu geben entgegen seiner eigenen Überzeugung - nein, nicht jedem dahergelaufenen Piesepampel - sondern einem lieben Menschen gegenüber, um diesen nicht vor den Kopf zu stoßen.

Deine Oma wird das mit sich herumschleppen, es wird ihr vielleicht seelische Qualen bereiten. Lass sie die paar Jährchen noch in Ruhe und Frieden.

Andersherum, was bringt es Dir, ihr das zu sagen? Eigentlich doch nur, dass Du es gesagt hast, mehr nicht.

Nimm Rücksicht.

Ich würde jedes einzelne Wort davon unterschreiben! Christen glauben an die Hölle und das wäre ein unvorstellbares Leiden für sie!

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Meine Großmutter ist so, aber ich habe nie mit ihr stören, gibt es ein Glaube ist immer gut. So werden sie nicht einsam fühlen. In der Tat, jeder weiß, dass die Welt keinen Gott gibt, wollen einfach nur eine Sache, die Sie vertrauen können

Hi. Meine Oma ist streng katholisch, aber sie weiss, dass ich Atheistin bin. (Ich habe meine Firmung sausen lassen.) Sie hat deswegen aber nichts gesagt und ich dachte davor sie würde mich enterben oder so. :-) Wenn ich du wäre würde ich sie nicht anlügen, sondern ihr erklären warum du nicht an Gott glaubst.

Wieso "gestehen"? - Atheismus ist doch kein Verbrechen...

Andererseits ist Religion auch keine Volksbelustigung, sondern bei ihr geht es darum, aus der Sicherheit "mit dem Tod ist alles aus" herauszukommen. Wer an Christus glaubt, bei dem ist mit dem Tod nämlich nicht alles aus. Sicher hat deine Oma vor deiner Zukunft mehr Angst als vor ihrer eigenen. Deshalb kann es gut sein, dass sie es nur schwer verkraften würde. Schließlich möchte sie dich im Himmel wieder bei sich haben.

Und du selber, wenn du ehrlich bist, willst auch nicht einfach irgendwann tot sein. Deswegen wäre meine Empfehlung an dieser Stelle, dass du (vielleicht auch mit Hilfe deiner Oma) zum Glauben findest.

Versuche es vielleicht auf unehrliche Weise etwas geschonter bei zubringen, nehme ihr die Angst vor der Hölle, sag ihr einfach, dass der Gott so lieb ist, dass er ungläubige bestimmt nie bestrafen würde usw :D

Dann kann es ihr egal sein ob du glaubst oder nicht.

Meine Oma ist streng katholisch und betet wahrscheinlich jeden Tag, dass wir alle nicht in die Hölle kommen.

als jugendlicher Erwachsener übe Dich in Aufrichtigkeit, im Gespräch könntest Du erwähnen, Du bist zum - selbstständiges Denken und zu unabhängige Ansichten - gelangt. Auf Nachrage erläutere es, aber ohne sie zu verurteilen

m.l.G. ;)h

Hallo - sage deiner Oma ... wenn es Gott wiriklich gibt, dann wird er so großzügig sein und den zweifelnden Menschen ihre Bedenken vergeben.

Es wird schwierig werden, deine Oma davon zu überzeugen, dass es Gott nicht gibt oder das Christentum falsch liegt. Das brauchst du auch nicht. Wie gesagt, versuche deine Oma mit den "Waffen der Christen" zu schlagen: Sollte ein Gott wirklich so unbarmherzig sein, dass er einer/m denkenden 17jährigen Jugendlichen nicht verzeihen kann, dass sie oder er nicht an ihn glaubt? ;))

Ich habe übrigens meinem alten Vater (schon lange ein Opa) vor kurzem erst "gestanden", dass ich nicht mehr an Gott und Himmel und Hölle usw. glaube ... und ihm gute Gründe genannt. Er hat es mit Tränen aufgenommen - im Sinne von: Ei, das wusste ich ja gar nicht - und nur gesagt, dass ich ihm seinen Glauben bitte lassen möge. Klar, habe ich gesagt. Es schadet ihm ja nicht, noch zu glauben ....

Kann er sicher verzeihen. Aber wird er auch verzeihen, dass ein 17jähriger Jugendlicher sich einfach mit dem Atheismus anfreundet und sich gar nicht groß bemüht, zu diesem barmherzigen Gott zu finden?

Jeder ist doch seines eigenen Glückes Schmied.

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@omikron

Das sehe ich auch so. Jahwe ist ja ein jähzorniger, eifernder Gott, der schon mal die Babys seiner Feinde an Felsen zerschmettern lässt, die Feinde unter eisernen Sägen zerteil oder in Feueröfen verbrennt.

Von Kinder erwartet er absoluten Gehorsam ihren Eltern gegenüber. Söhne, die ungehorsam sind, sollen nach seinem Willen gesteinigt werden.

Wie kann man bei einem solchen Gott auf den Gedanken kommen, der würde einem ungehorsamen Kind verzeihen?

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@omikron

Barmherziger Gott?

Na dann sollte er schnellstmöglich den alten JHWHZausel vergessen und sich dem FSM zuwenden. Das ist ein barmherziges Gott.

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@Spaghettus

Ein neugieriges Kind, das nicht auf die Eltern hören will, wird die heiße Herdplatte anfassen. Dass es sich da die Finger verbrennt, ist nicht die Schuld Gottes.

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Du brauchst doch Deiner Oma nicht zu erzählen, dass Du nicht an Gott glaubst. Außerdem glaube ich, dass dies mit 17 Jahren vollkommen normal ist, gewisse Dinge in Frage zu tsellen. Das gehört zum Vorrecht der Jugend.

Vermutlich wird auch Deine Oma, wie sie so alt war wie Du jetzt, vielleicht paarmal an Gott gezweifelt haben.Du kannst ja Deine Oma bei einer günstigen Gelegenheit einmal fragen, ob sie mit 17 Jahren auch so gläubig war wie jetzt.

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