Meiner Mutter geht es wirklich schlecht. Was kann ich tun?:-(

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5 Antworten

Hallo!

Ich hoffe, deine Mutter ist regelmäßig bei einem Rheumatologen in Behandlung. Sollte das nicht der Fall sein, dann muss sie das unbedingt tun. Nur ein Rheumatologe hat genug Erfahrung um eine gut wirksame Behandlung einzuleiten.

Es gibt eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, abhängig von der Rheumaart, die deine Mutter hat. Das beginnt bei Tabletten und Spritzen in die Gelenke, geht weiter mit Infusionen und auch physikalische Therapien können sehr viel Erleichterung bringen. Manchmal hilft auch ein operativer Eingriff die Schmerzen dann im Endeffekt zu erleichtern.

Ich habe vor einigen Jahren auch kaum mehr gehen können und erst nach einem Arztwechsel - mit einem neuen Medikament - Erleichterung gefunden. Heute kann ich wieder fast normal gehen und meine Schmerzen sind viel leichter geworden.

Wenn deine Mutter bei einem Rheumatologen in Behandlung ist, dann bekommt sie sicherlich auch eine Pflegestufe und damit Hilfe im Haushalt. Sie sollte wirklich jede Hilfe annehmen, die sie bekommt!

Da du deiner Mutter schon im Haushalt hilfst, kannst du nur noch dafür sorgen, dass sie sich genügend ausruht und zwischendurch immer wieder Pausen einlegt.

Mir helfen bei großen Schmerzen Entspannungsübungen. Ich mache immer wieder autogenes Training, da man es immer und in jeder Situation anwenden kann und sehr schnell entspannt.

Auch ein Eisbeutel auf ein besonders schmerzendes Gelenk hilft mir sehr. Es gibt eigene Coolpacks und das ist bei mir immer im Tiefkühler. Wenn das Coolpack lange im Tiefkühler war, dann lege es für zwei oder drei Minuten heraus. Danach kommt es in einen kleinen Kopfpolsterüberzug, damit es nicht zu kalt ist und dann für 20-30 Minuten, je nach größe des Gelenks, auf das Gelenk legen. Danach eine Pause und nochmal auflegen.

Wenn sie sich für diese Eispackungen ein wenig hinlegt und entspannt, dann wird ihr das sicherlich helfen. Vielleicht freut sie sich, wenn du ihr eine Tasse Tee oder Kaffee bringst. Auch Musik hilft beim Entspannen.

Ich denke, deine Mutter ist sicherlich sehr stolz auf dich und freut sich über jede Hilfe!

Ich wünsche deiner Mutter baldige Besserung und noch viele schmerzfreie Tage!

Gruß Lirin

Hey, ich kenne auch jemanden im Bekanntenkreis mit Rheuma. Diese Person hatte auch sehr starke schmerzen und ist schließlich damit zur Rheumatologin gegangen. Dort wurde der Person dann eine Infusionstherapie angeboten gegen das Rheuma. Man geht dort alle 4 Wochen hin und lässt sich eine Infusion geben. Seitdem geht es der Person bestens, keine angeschwollenen Gelenke mehr usw. Vielleicht wäre ein Besuch beim Rheumatologen sinnvoll? Es wurde alles von der Krankenkasse bezahlt. Man muss dafür einen Antrag stellen.

Ich schließ mich der Meinung von Kimberley an. Aus deiner Frage ist leider auch nicht ersichtlich ob deine Mutter mit einer sog. Basistherapie behandelt wird. Das ist die billigste Variante. Es gibt noch die sog. biologischen Rhemamedikamente und Infusionen mit z.B. Rituximab. Wenns nicht richtig wirkt, kann man auch ein anderes Medikament einsetzen. Nicht der Patient, sondern der Arzt muß dafür eine Genehmigung bei der Kasse einholen, weil diese Medikamente sehr teuer sind und deine Mutter sollte auch regelmäßig zum internistischen Rehummatologen gehen. Auch die Möglichkeit einer Reha sollte deine Mutter nicht außer Acht lassen.

Hallo igyrather,

in meiner Familie haben wir einen ebensolchen Fall. - Du musst wirklich zur Krankenkasse und einen Antrag auf Pflegestufe holen. - Ausfüllen und abgeben. -

Dann wird der Medizinische Dienst beauftragt, um die Pflegestufe festzustellen. - Der MDK meldet sich vorher bei euch an. - Es ist durchaus möglich, einen ablehnenden Bescheid zu bekommen. -

Dann bitte Widerspruch einlegen. - Manchmal braucht man auch für so etwas "starke" Nerven. -

Lass Dich bei der Ausfüllung des Antrages auf Pflegestufe bitte beraten. -

http://www.rheumazentrale.de/index.php/rheuma-im-alltag/15-haushaltshilfe

Eins noch - gehe zum Hausarzt und lass Dir für Deine Mutti einen Rollator verschreiben, damit sie sich etwas besser fortbewegen kann. - Desweiteren würde ich Dir/Euch zu einer Toilettensitzerhöhung sowie zu einem Badewannlift (oder falls nur Dusche vorhanden ist, einen Duschhocker) raten. -

Wie schon gesagt - dieses Rezept vom Hausarzt holen.

Ich wünsche Dir Glück, starke Nerven und natürlich Erfolg.

liebe Grüssle Natalie

stell bei der krankenkasse einen antrag auf eine pflegestufe,und erkundige dich ob ein Rollator gut wäre,das besprichste mit dem Hausarzt,es gibt da viele möglichkeiten

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