Meiner Ex geht es nicht gut - was soll ich tun?

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8 Antworten

Mal ganz pragmatisch:

Du hast sie was gefragt - und hat Dir eine Auskunft gegeben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Grüße zu Deinem Geburtstag waren sicherlich nur aus Höflichkeit/Anstand. Ebenso die Frage, wie es Dir geht. Ich glaube nicht, dass sie es (in ihrer derzeitigen Situation) wirklich interessiert, wie es Dir bzw. anderen geht.

Vielleicht hat sie erwartet, dass Du Dich dann ebenfalls nach ihrem Befinden erkundigst - vielleicht auch nicht.

Menschen in ihrer Situation möchten sich einfach nur mitteilen. Sie erwarten auf diese "Mitteilung" ihres derzeitigen Zustands auch nicht wirklich eine Reaktion. Man soll nur wissen, wie es einem (also ihr) geht.

 

Das was Deine Ex erlebt hat, ist das Schlimmste, was einer Mutter bzw. Frau passieren kann. Du hast ja selbst erlebt, wie es ihr dabei geht bzw. was das aus einem Menschen macht. Helfen kannst Du ihr dabei aber nicht. Du kannst ihr diese Last nicht abnehmen.

Auch dass sie auf der Reha mit einem Anderen was angefangen hat bzw. dann mit Dir Schluss gemacht hat, hat nicht wirklich was mit Dir oder mit fehlender Liebe was zu tun. Ich denke, dieser "Andere" hatte die selben Erfahrungen gemacht wie sie und Leid verbindet nunmal. Sie verbindet das gleiche Schicksal - und so auch mehr Verständnis für ihre Situation. Ob das "Liebe" ist, mag ich bezweifeln. Sie teilen lediglich die gleichen Erfahrungen und stützen sich so gegenseitig.

 

Du hast ihr angeboten, dass sie sich melden kann, wenn sie reden will. Wenn sie Dich braucht, wird sie sich melden - wenn nicht, dann nicht.

Überlass diese Entscheidung zu Reden aber ihr. Zwinge sie nicht.

 

Zerbricht Dir nicht den Kopf über sie. Es bringt Dir nichts und ihr auch nicht.

 

Sie muß erst mal mit sich selbst zurecht kommen - dass ihr das schwerfällt bzw. sie es nicht kann, hat sie Dir ja indirekt mitgeteilt (Krankenhaus, bzw. wieder Reha). Sie hat viel zu viel mit sich selbst und diesem Verlust bzw. mit dieser Trauer zu tun. Sie hat keinen Nerv, sich ständig zu erklären bzw. sich auch noch einen Kopf über andere zu machen. Das hat aber NICHTS mit fehlendem Anstand zu tun, sondern ist ein Zeichen tiefer Trauer und eines Traumas.

Behalte sie in Deinen Gedanken. Wenn SIE möchte, wird sie sich Dir mitteilen. Ansonsten belass es dabei. Du kannst ihr in dem Sinne nicht helfen.

 

 

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Kommentar von RegenWein
07.08.2017, 11:00

Ja, die Fragen stellte sie wahrscheinlich nur aus Höflichkeit. Sie schickte mir Geburtstagsgrüße, man tauschte sich (sehr) kurz aus und mehr wollte sie daraus nicht mehr entstehen lassen. Man hat 5 Monate nichts voneinander gehört... die Sache zwischen uns ist für sie einfach abgeschlossen. Ich habe ihr oft mitgeteilt, dass sie sich gern melden könnte, wenn sie denn wollte. Wenn sie dies eben nicht will, habe ich das auch zu akzeptieren. Und mehr, als ihr Glück zu wünschen, was ich auch schon zu genüge getan habe, bleibt mir nun nicht mehr.          


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Es ist völlig normal, dass du dir Sorgen um deine EX machst. Schließlich habt ihr euch mal geliebt, Gefühle sind niemals ganz weg, sie war ein Teil deines Lebens und hat nun wirklich einiges mitmachen müssen.

Nun seid ihr allerdings getrennt, was nicht heißt, dass alle Gefühle dahin wären und man irgendwie immer noch ein gewisses Gefühl der Verantwortung in sich trägt.

Allerdings kannst du nun nur noch reagieren und nicht von dir aus aktiv werden.

Du kannst ihr dein Ohr leihen, kannst ihr unterstützend zu Seite stehen, wenn sie nach Hilfe fragt, dabei allerdings nicht dich und dein Leben dabei vergessen und zwar das Leben ohne sie.

Es ist ganz klar, dass sie immer wieder einen Rettungsanker irgendwo suchen wird und du bist einer dieser Rettungsanker, außerhalb ihrer Familie und Freundeskreis.

Du kannst aber nicht mehr die Hauptverantwortung tragen, dich mit Sorgen zumüllen lassen und dir Gedanken über IHR Leben machen, dieser Ball liegt nunmal nun wo anders.

Also, es ist ein schöner Wesenszug von dir, dass du sie auch nach der Trennnung nicht einfach neben bei liegen lässt, aber du kannst nicht mehr als da sein, wenn es DEINE Zeit erlaubt, da du nun ein Leben ohne sie führst und dich nun mit Gedanken zu löchern, was nun mit ihr passieren wird, das ist nicht deine Aufgabe und dient keinem.

Am Ende trägst du (selbst wenn du noch mit ihr zusammen wärst) niemals die Verantwortung für das Leben eines Anderen, du kannst nur im Rahmen deiner Möglichkeiten unterstützen, aufhalten kannst du nichts.

Jeder Mensch trägt für sich selbt Verantwortung, es ist "nur" ein Teil des menschlichen Zusammenlebens, dass man hilft, wo man helfen kann oder bereit ist seine Zeit zu opfern.

In der Partnerschaft gibt man sehr viel mehr von seiner eigenen Zeit und Kraft, ist man getrennt, dann ist es Nebensache und wie zu Anfang gesagt, eine nette Geste, aber alles andere als Verantwortlichkeit.

Alles Gute.

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Kommentar von RegenWein
07.08.2017, 19:02

"dieser Ball liegt nunmal wo anders"... Ja, stimmt absolut. Ich bin bei all dem nur eine Randfigur... Sie hat ja ihre Familie und (vermutlich) ihren Partner, die ihr alle zu helfen versuchen. Wir haben nur ein paar kurze Mails ausgetauscht und kenne keinerlei tieferen Details. Auch wenn ich für sie ein abgeschlossenes Thema bin, so will sie sicherlich nicht, dass ich wegen ihr Kummer habe. Ich kann nur weiterhin hoffen, dass sie irgendwie wieder auf die Beine kommt. ... mehr bleibt mir nicht.

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Es ehrt dich, denkst du so fürsorglich, obwohl sie dich verlassen hat und dir dies weh tat.

Du hast alles richtig gemacht, denn mehr als ein offenes Ohr kannst du ihr nicht anbieten.

Nun musst du warten, ob sie auf dein Angebot eingeht, denn mehr kannst du nicht tun.

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Kommentar von RegenWein
07.08.2017, 10:36

Danke... auch wenn der Trennungsschmerzheftig war und auch lange dauerte, habe ich ihr ihre Entscheidung, in dem Sinnenie übel genommen. Ich konnte sie damals irgendwie verstehen, weswegen sieeinen anderen Partner wählte. Wir sind einfach zu verschieden waren (wir hattenvöllig unterschiedliche Leben gelebt).

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Ich würde keinen weiteren Gedanken verschwenden. Da sie sich ja ohnehin kein weiteres Mal meldet, wird sie kein Interesse haben, sich mit dir zu treffen und darüber reden zu wollen. Da du mit ihr nichts mehr zu tun hast, da sie ja selber Schluss gemacht hat (und das scheinbar mit jedem Partner so treibt), kann es dir egal sein, wie es mit ihr weiter geht. Das ist nicht mehr deine Aufgabe.

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Vielen Dank, ihr habt wohl alle Recht. Ichsollte mich da raus halten. Selbst wenn sie meine Hilfe möchte (was jaoffenkundig nicht der Fall ist), könnte ich ja so gut wie gar nichts tun. Mehrals ein paar, auf sie unbeholfen wirkende „Mutmachsprüche“, die sie vermutlichschon zigfach gehört hat, könnte ich ja nicht sagen. Ich war nur kurz mit ihrzusammen (5 Monate), und warum sollte ausgerechnet ich nun den Schlüssel haben,der ihr helfen könnte?! Es war wohl etwas naiv von mir, dies zu glauben. Dasletzte, was sie jetzt braucht, ist ein Ex, der ihr nun unentwegt seine Hilfeanbietet.

Mehr als mir Sorgen zu machen und zuhoffen, dass sie es schafft wieder glücklich zu werden, bleibt mir nicht… aberich sollte mich auch weiter auf mich konzentrieren. Es gibt eben Dinge, die maneinfach nicht ändern kann.

LG

RW

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Sorry aber die versucht gerade nur bei dir wieder angekrochen zu kommen. Auch wenn sie ein schweres Schicksal hat das solltest du nicht mitspielen. Sie ist ein erwachsene Frau und muss so schwer es auch ist mit ihren Problemen alleine zurechtkommen. Wenn sie schwere Psychische Probleme hat und im Krankenhaus war dann hat sich sicherlich auch schon einen Psychologen der ihr hilft.

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Lenk dich ab. Die Gedanken darüber sind pure Verschwendung. Konzentriere dich auf das Jetzt und grabe nichts aus der Vergangenheit wieder aus.

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Hör auf nachzudenken....

Sie hat sich von dir getrennt, also sie wollte aus deinem leben raus.

Du warst sogar so nett und hast ihr Hilfe angeboten....mehr kannst du nicht machen

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