Meinem Hund das an der Leine "ziehen" abgewöhnen, mache ich es richtig?

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13 Antworten

Hi,

Da muss man etwas aufpassen wenn man dieses Modell wählt. Zieht der Hund schon ist das stehenbleiben zu spät. Stehenbleiben musst du schon wenn er dich überholt. Setz dir selber das Ziel das der Hund ein Stück hinter dir läuft, das sollte bereits beim rausgehen beachtet werden, überholt er dich schon wenn du durch die Tür gehen willst so bleibe stehen, Locke ihn hinter dir und versuchs nochmal. Das wichtigste ist da wirklich stur zu bleiben und wenn man 30 Minuten braucht für die ersten drei Meter, wichtig ist das du das durchhhältst.

So wie du es bisher machst lernt der Hund nur das er zu dir kommen soll wenn du stehenbleibst aber er versteht nicht das das mit seinen ziehen zusammenhängt. Beim Labbi der ja gefallen möchte ist es besser ihn genau zu zeigen was man von ihn erwartet. Also zeigen das du ihn hinter dich laufend haben willst. Er soll dir also folgen und nicht voraus laufen. Das ist etwas einfacher zu verklickern.

Hi, wir haben im letzten Oktober eine 2-3 Jahre alte Hündin (Labrador Mix) in unsere Familie geholt - die gar nicht erzogen war. Unter anderem ist sie mit uns spazieren gegangen statt umgekehrt. Tipps haben wir einige im Internet und in Büchern gelesen. Von spontanem Richtungswechsel bis stehen bleiben auch alles dabei.

Wirklich geholfen hat das Training mit einer Hundetrainerin. Dort haben wir gelernt unseren Raum zu behaupten. Das heißt zu Hause ausgiebig Deckentraining und draußen eine Linie denken und sie immer wieder am übertreten hindern. Heißt wir stellen uns direkt vor sie oder stellen nur ein Bein vor sie, wenn sie an unseren Beinen vorbei möchte. Inzwischen reicht auch ein "hey". Leine dabei immer locker und nach und nach, immer länger lassen, wenn der Hund es begreift. Man kann auch ein paar Schritte auf den Hund zu gehen und ihn damit zurück drängen. Das hat sie dann sehr schnell begriffen. Raum nach vorne kannst Du geben, wenn der Hund es begriffen hat aber trotzdem auch immer wieder üben um den Hund daran zu erinnern - auf jeden Fall, wenn er wieder zieht. Leckerlies gibt es bei solchen Übungen keine aber Lob.

Wichtig ist allgemein auch die innere Haltung. Du musst ein Führer sein, damit dein Hund sich führen lässt. Also gerade stehen, Schultern zurück und auch mal streng sein. Kombiniert mit Anti-Jagd Training (eine weitere Baustelle von ihr, dort arbeiten wir mit Klicker und Leckerlies) wo es vor allem darum geht, dass man den Hund auf sich fixiert, klappt es inzwischen sehr gut.

Nur in Situationen mit Ablenkung (Hunde, Rehe) haben wir noch Arbeit vor uns. Das geht nicht so schnell. Liegt aber auch daran, dass sie früher sehr wahrscheinlich jagen musste um sich zu ernähren und schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat. Muss auf deinen Hund also nicht zutreffen.

Kommst Du gar nicht voran schau mal ob Du zur einer Hundeschule gehst. Mit hat es sehr geholfen bei den Übungen beobachtet und direkt korrigiert zu werden.

LG und viel Erfolg

Du kannst dich auch mit dem Hund umdrehen, zurücklaufen und dann wenn er Sitz macht, wieder weiterlaufen.

Oder du besuchst eine gute Hundeschule, wo er nochmal alle Anfangsbegriffe neu erlernt.

Notfalls nach einem Trainer schauen, der dir vor Ort das richtig erklärt.

Oder du wickelst die Hundeleine um deine Hüfte, damit er erst gar nicht die Möglichkeit hat, an der langen Leine zu ziehen.

Aber bitte niemals irgendwelche Anwendungen aus Videos ausprobieren ohne einen Trainer an der Hand, der die Körpersprache deines Hundes lesen kann und der dir dann diese beibringen kann.

Wenn ein Hund zieht, fehlt die Führung. Der Hund entscheidet, wann, wohin und wie schnell er irgendwo hin möchte. Also musst du dem Hund deutlich machen, dass du entscheidest, was ihr als nächstes macht. Schon bevor ihr überhaupt das Haus verlasst musst du die Führung übernehmen.

Du leinst den Hund im Haus an und öffnest die Türe, machst dem Hund aber klar, dass du entscheidest, ob er raus rennen darf oder nicht. Wenn der Hund raus stürmen möchte, korrigierst du ihn z.B. in dem du dich vor ihn stellst und somit automatisch zurück schickst. Wenn du dann raus gehen möchtest, nimmst du den Hund mit-nicht er dich. Wenn er sofort anfängt die Gegend abzuscannen korrigierst du wieder- du musst ihm das Gefühl vermitteln, dass du alles im Griff hast. Danach kannst du weiter laufen und ihn immer wieder korrigieren, sobald er versucht vor dir zu gehen. Falls er nicht auf die Korrektur reagieren sollte, weil er z.B. zu weit vorne ist, kannst du die Richtung ändern, sodass er wieder automatisch hinter dir ist.

Während der Hund an der Leine läuft, sollte man sich nicht zu sehr auf ihn konzentrieren und einfach seinen Weg gehen, als wäre er nicht dabei. Also geradeaus schauen oder sich vllt. einen Punkt in der Ferne suchen, auf welchen Man zulaufen möchte. Dadurch ist Man selbst viel entspannter. Die Leine immer locker lassen.

Loben brauchst Du da nichts. Es soll Selbstverständlichkeit sein , dass er nicht zieht .

Wenn er nicht ziehen soll, is Deine Übung schon eine gute Übung.

Du kannst aber mit einer Längeren Leine von 5 Meter , den Hund viel locker laufen lassen , an Feldwegen oder Waldwegen . Und ruf ihn dann oft leise zu Dir..

Kommt er dann, dann streichle ihn als Liebevolle und freudige Begrüßung .

Bring ihn dazu , dass er gerne neben Dir zurück kommt. Geht er wieder weiter weg, ruf ihn wieder locker an Deine Seite.

Eine Angespannte Leine ist bei vielen normal anfangs, aber allein die Angespannte Leine ist Käse.

Wenn ich normale Leine genutzt habe, und es war Abspannung drauf, dann rief ich den Hund zu mir: Hey , hier ! die Leine nicht auf Spannung lassen .

Der Ausfallschritt , den man dabei anwenden kann nervt den Hund mit der Zeit, so bekam ich meinen kleineren Hund dazu sich meiner Schrittgeschwindigkeit anzupassen. Bei meinem Großwüchisgen Bulli , hab ich das anders gemacht , der hat Kraft und sich beim vorherigen Besitzer mit Großhunden aus Angst angelegt.

Dem habe ich bei gebracht: Geh zurück. Er zieht gar nicht mehr. Wenn er hört geh zurück , weiß er , er soll langsamer und an meine Seite.

lieben Gruß

Scheint wohl typisch für Labrador Mischlinge zu sein. Meiner ist mittlerweile 9 und er zieht immernoch. Eigentlich lernt er total schnell, kann zig "Kunststücke", hört aufs Wort...aber sobald er an der Leine ist kennt er mich nicht mehr.

Hab es mit allem möglichen versucht. Und hatte letztendlich gehofft, dass mit dem Alter die Ruhe kommt... Weit gefehlt!

Ich hab ihm jetzt so ein Geschirr gekauft, dass er zum Gassi gehen tragen soll. Da kann er sich auch nicht rauswinden und ich hab ihn gut im Griff. Er zieht zwar noch gern, aber er lässt sich viel leichter halten, was das für mich sehr entspannt. Manchmal läuft er jetzt auch ganz entspannt (zwar vorne weg, aber ohne dass sich die Leine spannt). Vielleicht probierst du sowas Mal aus

Niemand hat gesagt, dass du ihm etwas geben sollst.

Die Richtung wechseln sobald der Hund die Leine spannt finde ich die bessere Methode.

Hunde die am Geschirr gehen ziehen nach meiner Erfahrung deutlich mehr an der Leine.

Eine feine Führung am Geschirr ist gar nicht möglich.

Lerne deinem Hund bei Fuss zu laufen und lenke ihn mit dem Kommando Fuss.

Hast Du gut beschrieben. Meiner Erfahrung nach kann man bei sehr ablenkbaren Hunden durchaus erfolgreicher sein zeitweise mit Leckerlis zu arbeiten- das ist nicht verkehrt und selbst Polizeihunde, Assistenz- oder Therapiebegleithunde Ausbildung werden zeitweise Leckerlis eingesetzt.

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@airmac

Richtig, Zeitweise mag das Leckerli geben sinnvoll sein.

Grundsätzlich bin ich mehr für Spiel, Lob und Freude wenn etwas klappt.

Ständig Magensaft anregen finde ich nicht gut und was, wenn der Hund keinen Hunger hat oder krank ist? Dann gibt es keine Belohnung.

Gerade einen Labrador mit der Tendenz verfressen zu sein, würde ich nicht gerne mit Fressen belohnen.

Belohnung ist eben nicht ganz so einfach, kommt sie im falschen Moment wird falsch verknüpft. Wie man hier bei der Frage deutlich erkennen kann.

Beim Leckerli füttern ist nicht so klar wer wen erzieht. Da sind Hunde durchaus auch clever.

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Okay, dann reden wir aneinander vorbei. Wenn wir Leckerlis einsetzen, dann gibt's das natürlich nicht bei jedem Absitzen- aber es könnte eins geben. Leckerli geben ist gerade bei Labradoren und Retrievern besonders effektiv- sie bekommen dadurch aber nicht mehr Futter als sonst, sondern das Futter kommt z.t eben aus der Hand. Auch beim verbalen oder körperlichen Lob ist das Problem des exakten Timings- es ist dasselbe in grün.

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@airmac

Wir sehen das Thema einfach anders. Gerade bei Retrievern ist die Leckerlie Geschichte nicht sinnvoll. Als Ausnahme ja, in der Regel nein.

Stimme und Freude sind immer präzieser als Futter und ist immer da.

Ein Hund der sich über Beziehung lenken lässt ist in meinen Augen immer besser als ein Hund der an Leckerlies hängt.

Muss eben jeder selber wissen was er tun will.

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Oh weh ich versuch mal dir zu erzählen, wie ich meinem das derzeit beibringe.

Es fängt beim zur Tür rausgehen an, indem ich rausgehe und wenn er stürmt, gehe ich wieder rein und raus, bis er verstanden hat das er nicht überholen soll, wenn ich das beachte ist er draußen dann kaum bis gar nicht am ziehen.

Also zuerst hat er das Komanndo ZURÜCK gelernt, das ich ihn nicht dauernd blocken muss. Wenn er darauf nicht hört oder hören will drehe ich mich um und vor ihn und zeige ihm mit der Hand das er zurück soll und gehe weiter, währenddessen sage ich auch immerwieder Fuß und lobe ihn, und sobal er vorgeht wieder ZURÜCK.

Wenn er dann mal brav leicht hinter mir ging, nur 4Meter, dann sage ich FREI und er darf vor gehen und schnüffeln und machen was er will, das ist seine Belohnung für das brave Fuß gehen ohne ziehen.

Dann hole ich ihn wieder zurück und halte ihm im Fuß bis ich ihn wieder freigebe. All das was du gelesen hast, hat seine Leinenführigkeit schon extremst verbessert, nur man muss drann bleiben und das bei JEDEM Spaziergang konsequent einhalten.

Dann klappt das auch.

PS. Hunde kommunizieren zum größten Teil mit Körpersprache, diese nutze ich grundsätzlich beim Spazieren gehen, aber ich kann dir ohne Video kaum beschreiben wie ich das genau mache.

Übrigens, du kannst dich gern durch Leckerlie interessant machen, aber empfehlen würde ich es nicht, da der Hund dich dann nur wegen der Leckerlie beachtet. In der Natur des Hundes gibt es kein Bestechen mit Leckerlie :)

Also ich würde, in dem Moment wenn Zug auf der Leine ist durch einen plötzlichen, schnell und kräftigen Leinenruck ihn zurück ziehen und wenn eer dann wieder bei dir ist, bzw. die Leine leicht durchhängt ihn loben. Oder Du mußt plötzliche Richtunmgswechsel einbauen, so daß er aufpassen muß wo du wann hingehst.So wird die Aufmerksamkeit auf dich gesteigert und er kommt nicht so leicht auf die idee soweit vorzulaufen

Mag sein, daß das mit dem Stehenbleiben bei anderen Hunden funktioniert. Bei meiner Hündin geht es nicht. Wenn man stehen bleibt, dann zieht sie zu einer Seite. Hauptsache ziehen. Sie scheint kein wirkliches Ziel zu haben. Außer nach vorne, wenn man selbst vorwärts geht. An ihr haben sich schon namhafte Profis versucht. Hat keiner geschafft. Ohne Leine geht sie super bei Fuß. Aber mit Leine null.

Was waren denn das für Profis? Dein Hund kann nicht zur Seite, wenn du ihn kurz an der Leine mit Halsband führst, er muss stehen. Bei Ausweichen muß sofort ein kleiner Ruck an Halsband erfolgen über die Leine. Wenn es funktioniert, sofort Lob, evtl.manchmal mit Leckerli. Dazu dann Tempo- und Richtungswechsel und ein paar Übungseinheiten am Ball bleiben. Zwischendurch immer wieder toben und frei laufen lassen.

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@airmac

Ich möchte keine Namen nennen. Glaub mir, das waren keine selbsternannten Hundetrainer, sondern da steckte jahrzehntelange Erfahrung, beispielsweise vom BGS, dahinter. Sehr seriös und kein Hokuspokus. Und schon gar nicht waren fragwürdige Methoden im Spiel, wie man es ja mitunter bei Jagdhundeausbildern hat.

Meine Hündin habe ich immer an an einer sehr kurzen Führleine, natürlich mit Halsband. Von Geschirren halte ich nichts, und es wurde mir auch von Ausbildern dringend abgeraten, diese in meinem Fall zu benutzen. Meine Hündin kann sehr wohl zur Seite, wenn ich stehenbleibe. Sie kann zwar nicht dorthin, wo sie vielleicht hinwill, aber sie zieht eben dorthin.

Das Problem besteht möglicherweise darin, daß sie einen extrem ausgeprägten Beutetrieb hat (KlM-Wachtel-Mix). So etwas habe ich noch nicht gesehen. Sie zieht sogar zu Stellen, an denen sie irgendwann mal eine Katze oder einen Hasen gesehen hat. Da muß in dem Moment gar keine "Beute" sein. In ihr fremden Gegenden ist es natürlich nicht so extrem, außer, sie sieht tatsächlich etwas jagdbares.

Sie kann sich hinsetzen, wenn ich stehenbleibe. Gelernt hat sie es. Aber sie tut es nicht immer. Ich muß es ihr meistens sagen. Auch wird sie, sobald sie sitzt, weder ruhiger, noch bekomme ich einen Augenkontakt mit ihr hin. Ständig schaut sie umher um etwas zu erblicken, was sie jagen könnte. Ein wenig ADHS-mäßig wirkt es schon.

Richtungswechsel habe ich bis zum get no gemacht. Sie zieht dann, vorausgesetzt, sie wollte nicht konkret irgendwohin eben in die andere Richtung, also in die, in die ich gewechselt bin. Es scheint um das Ziehen an sich zu gehen. Egal, wohin.

Es kann ihr eigentlich keinen Spaß machen. Sie hört sich dabei an wie Darth Vader. Da sie nicht gut hört, lasse ich sie in der Nähe von Straßen nicht von der Leine. Auf Feldwegen tue ich es natürlich. Sie geht dann artig bei Fuß. Wenn ich sie laufen lasse, dann geht sie nicht weit weg (außer, es steht ein Hase auf) und schaut dauernd zu mir zurück, ob ich auch folge. Jagt sie einen Hasen (den sie natürlich nicht bekommt), dan ist sie spätestens in drei Minuten wieder bei mir oder in meiner Nähe und wird sehr gelobt.

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Mach dich interessanter, z.b. mit Leckerlis, die er bekommt, wenn er gut an der Leine läuft.

Anstatt stehen zu bleiben, spontan umdrehen und immer wieder Mal die Richtung wechseln.

Wenn du anhältst, sollte er sofort Sitz machen.

Macht er das nicht, gib ihm einen Ruck an der Leine.

Nutze kein Geschirr, da bekommt er keine Rückmeldung bzw. Du kannst ihn weniger führen.

Immer wieder Tempowechsel. Mal ganz schnell, mal langsam, dazwischen Stop mit Sitz. Belohnung, wenn es klappt.

Mit Schleppleine arbeiten. Wenn du stehst, muss er auch stehen bleiben, sonst trittst du sofort auf die Leine.

Nimm eine klassische Hundeleine, keine Aufrollleine.

Schleppleine am Halsband und rauftreten wenn er zieht. Klasse Ratschlag, da freut sich aber die Halswirbelsäule. Und lernen tut der Hund dadurch auch nichts.

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@spikecoco

Machen wir uns doch nichts vor, ob stehen bleiben oder an der Leine ziehen macht den Unterschied im Kopf des Hundeführers, mehr nicht. Vor allem trainiert das die Muskulatur um noch besser dagegen zu halten.

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Sorry, Schleppleine natürlich nicht mit Halsband, das hat das Smartphone weggemogelt. Alle anderen Ratschläge meine ich genau so...und dann geht das auch verhältnismäßig fix- Hund wird aufmerksamer, man hat die Führung, und er bekommt sofort immer eine positive bzw. korrigierende Rückmeldung.

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Wieso oder? Beides zusammen ist am effektivsten, und wenn der Hund absitzt, bekommt er ein Leckerli. Es ist absolut nichts schweres dran, einem Hund (so) die Leinenführigkeit beizubringen, wobei es individuelle Unterschiede gibt. Wenn man monatelang den Hund ziehen lässt, trainiert man die Muskulatur, vom eigenen Arm und der Muskulatur des Halses.

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Die anderen Forumser haben da schon gute Antworten gegeben, aber ob die wirken? Meine Erfahrung nach nunmehr 7 Hunden (ich bin Senior) ist dass die immer an der Leine ziehen, egal was man macht oder sich einfallen lässt.

Ich vermute dass das daran liegt dass Hunde einfach frei laufen wollen oder müssen und das mit dem Leinenzwang nicht begreifen.

Ich habe mal gelesen dass man "Ziehen" nur unterbinden kann wenn man es mit Schmerzen verbindet, also durch ein Elektrohalsband oder sowas. Das wirkt bei Tieren weil die sich das merken können und nach kurzer Zeit ist das dann "erkannt". Aber das wollte ich meinen Hunden nicht zumuten und so habe ich mich mit dem "Ziehen" abgefunden nachdem alles andere ohne Erfolg war.

Im Gebirge bin ich mal schlimm abgerutscht weil er so gezogen hat.

Also, wir haben schon lange Jahre Hunde und es haben alle gelernt, der eine ruckzuck, der andere etwas langsamer. Und da war so mancher Sturkopf dabei ;-) Und Schmerzen erfährt/ erfuhr dabei kein einziger Hund. Wir müssen am anderen Ende der Leine aufmerksam sein und die Aufmerksamkeit vom Hund haben, nur dann behält man die Führung. Ist nur mit Text schwer zu beschreiben, aber eigentlich ist es relativ einfach- man muss nur konsequent bleiben und immer wieder daran arbeiten, sonst fängt der Hund irgendwann vielleicht doch wieder an zu ziehen.

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Labradore sind extrem bewegungsfreudige Hunde. Biete ihm mehr Freiraum zum austoben an durch Ball werfen oder joggen. Wenn der Hund ausgelastet ist, wird die ganze Erziehung leichter.

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