Meinem Hund das an der Leine "ziehen" abgewöhnen, mache ich es richtig?

14 Antworten

Hi, wir haben im letzten Oktober eine 2-3 Jahre alte Hündin (Labrador Mix) in unsere Familie geholt - die gar nicht erzogen war. Unter anderem ist sie mit uns spazieren gegangen statt umgekehrt. Tipps haben wir einige im Internet und in Büchern gelesen. Von spontanem Richtungswechsel bis stehen bleiben auch alles dabei.

Wirklich geholfen hat das Training mit einer Hundetrainerin. Dort haben wir gelernt unseren Raum zu behaupten. Das heißt zu Hause ausgiebig Deckentraining und draußen eine Linie denken und sie immer wieder am übertreten hindern. Heißt wir stellen uns direkt vor sie oder stellen nur ein Bein vor sie, wenn sie an unseren Beinen vorbei möchte. Inzwischen reicht auch ein "hey". Leine dabei immer locker und nach und nach, immer länger lassen, wenn der Hund es begreift. Man kann auch ein paar Schritte auf den Hund zu gehen und ihn damit zurück drängen. Das hat sie dann sehr schnell begriffen. Raum nach vorne kannst Du geben, wenn der Hund es begriffen hat aber trotzdem auch immer wieder üben um den Hund daran zu erinnern - auf jeden Fall, wenn er wieder zieht. Leckerlies gibt es bei solchen Übungen keine aber Lob.

Wichtig ist allgemein auch die innere Haltung. Du musst ein Führer sein, damit dein Hund sich führen lässt. Also gerade stehen, Schultern zurück und auch mal streng sein. Kombiniert mit Anti-Jagd Training (eine weitere Baustelle von ihr, dort arbeiten wir mit Klicker und Leckerlies) wo es vor allem darum geht, dass man den Hund auf sich fixiert, klappt es inzwischen sehr gut.

Nur in Situationen mit Ablenkung (Hunde, Rehe) haben wir noch Arbeit vor uns. Das geht nicht so schnell. Liegt aber auch daran, dass sie früher sehr wahrscheinlich jagen musste um sich zu ernähren und schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat. Muss auf deinen Hund also nicht zutreffen.

Kommst Du gar nicht voran schau mal ob Du zur einer Hundeschule gehst. Mit hat es sehr geholfen bei den Übungen beobachtet und direkt korrigiert zu werden.

LG und viel Erfolg

Wenn ein Hund zieht, fehlt die Führung. Der Hund entscheidet, wann, wohin und wie schnell er irgendwo hin möchte. Also musst du dem Hund deutlich machen, dass du entscheidest, was ihr als nächstes macht. Schon bevor ihr überhaupt das Haus verlasst musst du die Führung übernehmen.

Du leinst den Hund im Haus an und öffnest die Türe, machst dem Hund aber klar, dass du entscheidest, ob er raus rennen darf oder nicht. Wenn der Hund raus stürmen möchte, korrigierst du ihn z.B. in dem du dich vor ihn stellst und somit automatisch zurück schickst. Wenn du dann raus gehen möchtest, nimmst du den Hund mit-nicht er dich. Wenn er sofort anfängt die Gegend abzuscannen korrigierst du wieder- du musst ihm das Gefühl vermitteln, dass du alles im Griff hast. Danach kannst du weiter laufen und ihn immer wieder korrigieren, sobald er versucht vor dir zu gehen. Falls er nicht auf die Korrektur reagieren sollte, weil er z.B. zu weit vorne ist, kannst du die Richtung ändern, sodass er wieder automatisch hinter dir ist.

Während der Hund an der Leine läuft, sollte man sich nicht zu sehr auf ihn konzentrieren und einfach seinen Weg gehen, als wäre er nicht dabei. Also geradeaus schauen oder sich vllt. einen Punkt in der Ferne suchen, auf welchen Man zulaufen möchte. Dadurch ist Man selbst viel entspannter. Die Leine immer locker lassen.

Loben brauchst Du da nichts. Es soll Selbstverständlichkeit sein , dass er nicht zieht .

Wenn er nicht ziehen soll, is Deine Übung schon eine gute Übung.

Du kannst aber mit einer Längeren Leine von 5 Meter , den Hund viel locker laufen lassen , an Feldwegen oder Waldwegen . Und ruf ihn dann oft leise zu Dir..

Kommt er dann, dann streichle ihn als Liebevolle und freudige Begrüßung .

Bring ihn dazu , dass er gerne neben Dir zurück kommt. Geht er wieder weiter weg, ruf ihn wieder locker an Deine Seite.

Eine Angespannte Leine ist bei vielen normal anfangs, aber allein die Angespannte Leine ist Käse.

Wenn ich normale Leine genutzt habe, und es war Abspannung drauf, dann rief ich den Hund zu mir: Hey , hier ! die Leine nicht auf Spannung lassen .

Der Ausfallschritt , den man dabei anwenden kann nervt den Hund mit der Zeit, so bekam ich meinen kleineren Hund dazu sich meiner Schrittgeschwindigkeit anzupassen. Bei meinem Großwüchisgen Bulli , hab ich das anders gemacht , der hat Kraft und sich beim vorherigen Besitzer mit Großhunden aus Angst angelegt.

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lieben Gruß

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