Meine Vermieterin will für 10 Jahre Stromnachzahlung, weil meine Waschmaschine in der falschen Steckdose Strom verbrauchte. Diese wurde mir damals zu gewiesen.?

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8 Antworten

Die Sache ist für Dich ganz einfach. 7 Jahre sind verjährt und für die letzten 3 Jahre kann die Gute auch nichts verlangen. Estens ist sie nicht die Geschädigte, zweitens kann sie mit keiner Schätzung oder selbst aufgestellten Rechnung irgendwie belegen, wieviel Strom Du an der falschen Steckdose gezogen hast und drittens fehlt ihr vermutlich auch noch der Nachweis über die Strompreise, die in den vergangenen 3 Jahren für sie galten.

Sollte sie jetzt Geld fordern, kannst Du das einfach ignorieren. Kommt ein Mahnbescheid, legst Du Widerspruch ein. Verklagt sie Dich dann, lass das in aller Ruhe auf Dich zukommen.

Wird das ganze vor ein Gericht getragen, wird man dort wohl einen Vergleich vorschlagen. Dabei verliert dann jeder, denn die Summe, um die es geht, ist vermutlich insgesamt deutlich geringer, als das was Rechtsanwälte und Gericht verschlingen. Das sind dann auch die einzigen, die sich daran erfreuen werden.

Sollte die Gute wirklich zu lästig werden, biete ihr für die letzten drei Jahre einfach einen Betrag an (z. B. 100 €) und dann soll sie Dich in Ruhe lassen. Geht sie nicht darauf ein, soll sie klagen. Die Chance, dass sie verliert, ist sehr groß, erst recht, wenn Du schon was angeboten hast, womit sie nicht zufrieden war.

Wenn überhaupt, dann kann sie maximal ab 2014 etwas fordern, denn das ist die allgemeine Verjährungsfrist.

Aber auch für die letzten drei Jahre wird sie meiner Meinung nach nichts fordern können, wenn ihr bzw. dem Hauswirt ein Fehler unterlaufen ist.

... und der Vermieter verstarb auch vor 10 Jahren?

Schaue rein vorsoerglich in die mietvertraglichen Vereinbarungen, denn dort ist belegbar, was so vereinbart wurde. Viel Glück.

Die Erbin möchte also einen Waschgang/Monat bezahlt bekommen haben. Ist das nicht ein Schnäppchen?

Da ist sie doch selber Schuld, wenn sie dir die Steckdose damals zugeteilt hat. Natürlich ist das ein wenig ärgerlich, wenn sie deinen Waschmaschinenstromverbrauch immer bezahlt hat, aber mal ganz ehrlich wie viel Euro sind das denn bitte im Monat, so viel kann das ja nicht gewesen sein. Allerding summiert sich das nach 10 Jahren natürlich schon, ich sehe es als dreisten Versuch deiner Vermieterin an, mal eben schnell an eine etwas größere Summe Geld zu kommen.

Außerdem frage ich mich, wie will sie denn die genaue Summe festsetzen? Glaube kaum das es einen genauen Stromzähler an deiner Waschmaschine gibt.  Ich glaube kaum dass sie das tatsächlich, vor Gericht, so durchkriegen würde.. zumal sie ja auch selber dran Schuld ist.

Der Hauswirt hat mir bei Einzug die Steckdose zu gewiesen. Der ist verstorben und seine Frau will jetzt Geld für die letzten 10 Jahre. Sie geht von einer Waschmaschine pro Woche mit 40 Cent Stromverbrauch aus. Ich bezahle für ein KW Strom 27 Cent und jede Woche wasche ich nicht. Mir geht es darum, darf sie Geld verlangen und das für 10 Jahre rückwirkend? Ich wohne seit 10 Jahren im Haus. Im letzten Jahr wurde der Fehler festgestellt. Kurz vor Weihnachten ist der Hauswirt verstorben. Seine Witwe fordert das Geld.

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@schleudermaxe

Nein, kein Taschenrechner. Was die FS braucht ist lediglich ihren PC und einen Drucker mit Papier oder nur Stift und ein Blatt Papier, aber keinesfalls Geld.

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Die Steckdosen im Waschkeller gehören einzeln zu den Wohnungen und werden über die Wohnungszähler als normaler Stromverbrauch mit abgerechnet. Nur war mein Stecker in der Steckdose des Hauswirtes. Der hat seine Waschmaschine in seiner Wohnung. Also war der Steckplatz frei.Er wurde mir aber vom Hauswirt als mein Steckplatz angeboten, als ich ein zog. Jetzt nach 10 Jahren!! stellt sich heraus, dass ich falsch eingesteckt habe und der Hauswirt damit meinen Waschmaschinenstrom bezahlt hat. Ich konnte aber nicht wissen, dass es nicht mein Stecker ist. Ich habe ihn im guten Glauben benutzt, da er  mir vom Hauswirt zugewiesen wurde. Fehler lag beim Hauswirt und ich soll jetzt seiner Witwe (Erbin) ca.300 Euro für 10 Jahre waschen nach zahlen.

abgesehen davon, dass die ersten 7 jahre verjährt sein dürften und du wohl auch nie einzelabrechnungen darüber erhalten hast, ist diese ´nachforderung´ absurd, wenn die witwe nicht nachweisen kann, dass die zuweisung nicht durch ihren mann stattgefunden hat, sondern du dich der steckdose eigenmächtig bedient hast.

ein ´versehen´ eines vermieters darf nicht einem mieter angelastet werden, die rechtsprechung geht dahin. zum zweiten kann nur nachgefordert werden, wofür es vorher einzelabrechnungen gab, z.b. in der position ´allgemeinstrom´. wie wird das festgestellt? gibt es pro maschinenanschluss einen extra-zähler? unterscheidet sich bei dir diese position in der höhe von der deiner nachbarn? wenn nicht, lässt das vermuten, dass der allgemeinstrom einfach auf alle parteien umgelegt wurde und du das ganze schon bezahlt hast. an dieser stelle wäre von deiner seite etwas recherche bei deinen nachbarn nötig. wenn du aber andere kosten hast und das ganze über den stromanschluss deines vermieters lief, ist eine forderung in dieser höhe auch nicht angezeigt, s. oben.

so oder so: weise dieses verlangen zurück; bei einem wohlformulierten widerspruch kann dir der mieterbund helfen.

Welche Nachzahlung?

Den Strom hast doch du bezahlt, bzw. deinen Verbrauch?

Ja, ich bezahle meinen Strom. Aber die Waschmaschine steht in der Waschküche, wo es Steckdosen für jeden Haushalt gibt.

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@oldtexaner

Das läuft dann  über Allgemein Strom, oder wie muß ich das verstehen?

Dann muß es aufgeteilt  u. bei der Nebenkosten Abrechnung berücksichtigt werden!

für 10 Jahre kann sie es auf keinen Fall zurück fordern, das ist Abzocke!

wie viel will sie denn dafür insgesamt?

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Erzähle ihr mal was von Verjährungsfristen.

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