Meine Uhr wurde vom Verkäufer kaputt gemacht...

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2 Antworten

bin mir da nicht so ganz sicher. die garantie bezieht sich ja darauf, dass man ab kaufdatum eine funktionsgarantie bekommt, meist für 24 monate. wenn man dir die uhr austauscht, dann geschieht das in dem rahmen der dir zugesicherten 24 monate funktionsgarantie. Immerhin gilt ja immer der kassenbeleg/rechnung als wichtiger Beleg, und der wird ja beim austausch nicht neu datiert.

Ja genau deshalb stolpere ich ja...

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Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Der Verkäufer dagegen wird in den seltensten Fällen eine Garantie geben. Wenn Du für die neue Uhr einen Garantiebeleg hast, dann hast Du auch eine Herstellergarantie. Es ist Sache des Herstellers, die Dauer der Garantie festzulegen.

Etwas völlig anderes als eine Garantie ist die gesetzliche Gewährleistungspflicht des Verkäufers. Die ist Bestandteil des Kaufvertrags. Den Abschluß des Kaufvertrags weist Du mit dem Kassenzettel nach. Sollte sich innerhalb von 2 Jahren ab Kaufdatum zeigen, daß die Uhr bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs einen Mangel hatte, ist der Verkäufer in der Haftung. In den ersten 6 Monaten nach dem Kauf liegt die Beweislast beim Verkäufer, d.h. es wird davon ausgegangen, daß ein angezeigter Mangel bereits beim Verkauf bestand - es sei denn, der Verkäufer BEWEIST das Gegenteil. Nach Ablauf der ersten 6 Monate nach dem Kauf kehrt sich die Beweislast um, dann müßtest DU beweisen, daß ein Mangel an der Uhr bereits zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden hat.

Ja das ist recht interessant, hilft mir aber noch nicht. Vielleicht habe ich mich zu ungenau ausgedrückt... Die Uhr habe ich ein halbes Jahr getragen und nun zum Armbandwechsel im Geschäft gelassen. Dabei hat der Verkäufer die Uhr kaputt gemacht und mir einen Ersatz bereitgestellt. Bekomme ich mir der neuen Uhr auch eine neue Garantie?

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