Meine Traurigkeit holt mich einfach immer wieder ein?

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4 Antworten

Ich denke, dass in der heutigen Zeit viel zu schnell viel zu viele Antworten von uns erwartet werden. Antworten, die unsere Zukunft betreffen. Da passiert es leicht, dass man die Orientierung verliert und nicht mehr weiß, wohin man eigentlich will. Was du auf keinen Fall machen darfst, ist dir irgendwelche engen Korridore zu bauen. Sonst übersiehst du vielleicht den Weg, der besser zu dir gepasst hätte. Versuche jetzt erstmal, die Motivation für dein Studium zurückzugewinnen. Was sind die tollen Seiten daran? Was macht dir Spaß? Was für ein Spektrum an Möglichkeiten hast du nach deinem Abschluss? Die Wirtschaft zerstört die Welt nicht. Menschen zerstören die Welt. Und du könntest es in diesem Bereich anders machen. Besser sein. Aber wenn du dich gar nicht mehr für diese Richtung begeistern kannst, dann lass es. Das Studium hat ab dem Punkt keinen Sinn mehr, wenn du keinen Sinn mehr darin siehst. Wenn alle mit dieser Ausbildung möglichen Berufe sowieso nicht für dich in Frage kommen.

Wenn es dir irgendwie mit der Unterstützung deiner Familie möglich ist, dann mach eine kurze Pause und überlege dir, was du eigentlich willst im Leben. Wenn du Psychologie wirklich so spannend findest, warum nicht? Es gibt nach einem Studium so viele Bereiche, in die man einsteigen kann. Auch im Marketing braucht es Psychologen, da hättest du mit deinem Wissen über BWL schon mal einen Vorteil. Und auch wenn du Therapeut werden möchtest, steht dir nichts im Weg. Dass du selbst Erfahrungen mit einer psychischen Krankheit gemacht hast, könnte dir helfen, die Menschen besser zu verstehen und ihnen somit besser zu helfen. Nur über diese Entscheidung musst du gründlich nachdenken. Als Psychotherapeut muss man sehr belastbar sein. Oder vielleicht studierst du am Ende was ganz anderes, was du dir jetzt noch nicht einmal vorstellen kannst? Meist findet man seinen Weg im Leben, solange man die Augen offen hält.

Das mit den Männern würde ich erst einmal im Hinterkopf behalten. Ich finde, das kann man sowieso nicht beschleunigen, egal, wie sehr man es möchte. Der Richtige wird zur rechten Zeit von selbst auftauchen, ohne das man ihn suchen muss.

Und um zu einer positiveren Einstellung gegenüber jedem neuen Tag zu kommen, gibt es einen kleinen Trick. Und zwar soll man sich ein kleines Notizbuch zulegen und darin jeden Abend notieren, was an diesem Tag alles gut war. All die Kleinigkeiten. Das hilft einem, seinen Blick mehr auf das Positive zu lenken.

Hoffentlich bringt dich das ein wenig weiter. Ich wünsche dir Alles gute für die Zukunft und dass du deinen Weg findest. 

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Ich weiß nur nicht was ich gegen diese Tiefe innerliche Traurigkeit
machen kann..r ich möchte einfach nicht mehr in diese Löcher fallen..
Was kann man denn dagegen tun??

Anscheinend nichts... wenn sie dich immer wieder einholt, dann bist du machtlos und du kannst sie nur voll und ganz akzeptieren, anstatt dagegen anzukämpfen... Fühle einfach die Trauer, lass dich auf sie ein, bitte sie zu Gast an deinen Tisch (gemäß Rumi), akzeptiere sie als eine Energie, die da sein darf, wenn sie auftaucht... lass sie solange da sein wie sie mag (und sei es für immer), dann wird sie irgendwann vielleicht früher gehen als du es bisher gewohnt bist... aber sei immer für sie bereit und schließe sie nicht aus...

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Ich selber hab bzw. hatte Depression. Ich habe auch diese gut und schlecht Phasen gehabt. Ich nannte es up's und down's 😉
Also um aus diesen depressionen raus zu kommen kann man vieles probieren, weniges hilft weil jeder mensch unterschiedlich ist, mir hat es geholfen wenn ich jedes mal bei einer Up-Phase (gut) mir vorgenommen habe etwas was ich bei meiner trauer mache nicht mehr zu machen. Und ich sage ihnen dieses System hat mir persönlich geholfen , auch bei meiner sozialen phobie. Sie selber müssen entscheiden inwiefern sie ihr leben schätzen und sehen. Es kann allerdings auch sein das bei ihnen etwas anderes Hilft. Die trennung ihrer Eltern ist eine pure down Phase das heißt DIESE trauer wird enden, nun sind wir aber wieder bei dem normalen "Depressiven getrauer "
Leider muss man lernen sich selbst du schätzen, dies ist mir so schwer gefallen aber als ich wieder raus gegangen bin und mich getroffen habe begann die gute zeit.

ABER ich sage nicht es ist einfach, auch ich habe oft rückfälle wo es mir sehr schlecht geht und ich den ganzen tag heule aber das endet. Man muss oft auch an die Positiven seiten des lebens denken, hat mich aufgeheitert : )
Viel glück, ich hoffe das ich helfen konnte sie können ja einen Kommentar da lassen
Lg lu

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Du bist seit einem dreiviertel Jahr in Therapie und hast schon Erfolge mit Deiner Magersucht. Habe ein wenig Geduld, das ist noch keine lange Therapiezeit. Wenn Du mit Deinem Therapeuten zufrieden bist, wird auch das andere noch besser werden. Bei Deiner Geschichte brauchst Du ein wenig Geduld ...

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