Meine Tochter ist in manchen Fächern sehr gut und in allen anderen sehr schwach. Wie kann ich ihr helfen?

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5 Antworten

Liebe Becca,

zunächst einmal bin ich der Meinung, dass eine Verschlechterung nach einem Wechsel der Schulform ganz normal ist. Das Phänomen, das hier geschildert wird, scheint aber nicht daraus zu resultieren, da Ihre Tochter ja durchaus Stärken zeigt und in einigen Fächern gute Noten hat. Es ist oft so, dass Schüler/innen ein bestimmter Zweig besser liegt, also zum Beispiel naturwissenschaftliche oder geisteswissenschaftliche Fächer; so auch bei Ihrer Tochter. Ihre Noten in Mathe, Biologie und Physik sind ausgezeichnet und auch die Talente, die die Beratungslehrerin angesprochen hat, zeugen nicht von mangelndem Wissen, sondern von einseitigem Interesse/ Verständnis.

Haben Sie schon einmal mit Ihrer Tochter darüber gesprochen? Versteht Sie die Texte nicht, oder ist sie unmotiviert diese überhaupt zu bearbeiten (wenn sie zum Beispiel währenddessen Matheaufgaben löst)? Möchte sie auf dem Gymnasium bleiben, fühlt sie sich dort wohl? 

Falls Ihre Tochter sich verbessern möchte, ist eine Nachhilfe immer sehr hilfreich, um einen Start ins Lernen zu finden. Oft wird diese dann nach einiger Zeit nicht mehr benötigt. Außerdem könnte sie grundlegendes Textverständnis üben. Häufig gibt es zu den in der Schule zu bearbeitenden Büchern auch Workbooks und Lerhnhilfen, die zum Üben sehr praktisch sind. 

Aus eigener Erfahrung gesprochen, gibt es in der Schule bessere und schlechtere Jahre. Gerade in dem Alter, in dem ihre Tochter sich momentan befindet, rückt die Schule oft eher in den Hintergrund - was letzten Endes manchmal gar nicht so schlecht ist. Wichtig ist es jedoch trotzdem, die Defizite auszugleichen und - wenn sie das möchte - kontinuierlich an einer Verbesserung zu arbeiten, die dann bestimmt auch funktionieren wird!

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige Hilfestellungen eröffnen und wünsche Ihnen und Ihrer Tochter alles Gute :)

Mina

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Am besten nicht alles glauben was die lehrerin sagt den wen sie schon einen abschluß hat und dan angbelich kein texverständnis hat stimmt was nicht oder es kann ihr viel zu einfach sein oder auch zu schwer Frag sie einfach mal oder es kann auch durch diese Lehrein kommen bzw auch andere da man nie weiß wie die lehrer unterichten.

1 Wen sie im untericht gelangweilt ist weil sie unterfordert ist kann es manchmal auch an einer höheren begabung liegen das kann man auch testen lassen

2 Es kann auch an dem stoff liegen und dem schwerpunkt Den nicht nur zahlen sind wichtieg im geschichtuntericht.

3 Intresant daran ist das sie ausgerechnet in den naturwissenschaftliche Fächer gute noten hat aber man kann nich immer 1+2 verlangen den das wird immer mehr was unterichtet wird Selbst Eltern mit den Selben schulabschluß kommen oft nicht mehr mit,Weil sich immer wieder einiges geändert hat und neu für die eltern ist.

3.1 Würde sie wirklich kein Textverständnis haben könte sie garnicht so gute noten haben in den schwiereigsten fächer wo man mehr machen mus als zu lesen und sich was zu merken.

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Kommentar von lehrerin123
04.03.2016, 22:06

Das Textverständnis in Geistes- und Sozialwissenschaften ist ein grundlegend anderes (und komplexeres) als das in Naturwissenschaften. Diese Fächer erfordern auch durchaus mehr als "lesen und sich was zu merken", wenn sie auf gymnasialem Niveau unterrichtet werden. 

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Weil vielleicht der Unterricht von Realschule auf Gymnasium viel mehr ist? Du hast also mit ihrer Lehrerin geredet, aber nicht mit deiner Tochter selber? Warum nicht?

Wenn sie Stärken da hat, solltest du warten bis die Lehrerin sich etwas einfallen lassen wird. 

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Kommentar von Becca1980
04.03.2016, 21:20

Natürlich habe ich mit meiner Tochter geredet! Sie sagte, sie gebe sich alle Mühe und möchte unbedingt ihr Abitur absolvieren.. 

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Kommentar von Becca1980
04.03.2016, 21:41

Da sie die Realschule schon mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe abgeschlossen hat, kann sie nicht zurück auf die Realschule. Ich schaue mich jetzt nach einem Berufskolleg um, das zu ihren Interessen passt, sodass sie zumindest ihr Fachabitur absolvieren kann

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Ich denke, entscheidend ist vorrangig, wie sich die Lage für deine Tochter darstellt. Möchte sie auf der Schule bleiben und ein allgemeinbildendes Abitur erreichen? Oder kann sie sich auch einen anderen Weg vorstellen, möchte sie dies eventuell sogar lieber? Hat sie Freude am Lernen (und nicht nur das Ziel "Abitur")?

Die kognitiven Anforderungen der Schulform scheint sie zu erfüllen, wie einige Noten zeigen. In anderen Fächern (Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Wirtschaft/Politik u.ä.) können für sie auch methodische Herausforderungen bestehen, die sich durch den Wechsel der Schulform ergeben. Am Gymnasium werden in diesen Fächern ganz andere Anforderungen gestellt, es geht ums Darstellen, Einordnen, Beurteilen und Bewerten. Das sind komplexe Operationen, die an Realschulen so nicht gefordert werden. 

Hier wird sie sich umstellen müssen, das kann schon ein paar Monate dauern. Und es erfordert eben Mühe und Engagement (was sie im Unterricht durch ihr Verhalten ja bisher allerdings nicht zeigt). 

Daher bleibt - denke ich - nur das Gespräch mit ihr über ihre Vorstellungen und Wünsche.  

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vllt war der Wechsel von Realschule auf Gymnasium nicht so gut für sie. Sie sollte evtl. Realschule beenden und dann sich weiter Bilden 

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Kommentar von Becca1980
04.03.2016, 21:21

Sie hat die Realschule schon beendet.

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