Meine Tochter ist 16 und ist meistens bei ihrem Freund, es ist schwer loszulassen und sie nicht mehr jeden Tag zu sehen. Wie soll, oder kann ich damit umgehen?

6 Antworten

„Solange deine Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie größer werden, schenk' ihnen Flügel.“ von Khalil Gibran

Lebe dein Leben und genieße deine wiedergewonnene Zeit! Komme all deinen Interessen, Bedürfnissen, Wünschen und Hoffnungen nach. Vielleicht wolltest du schon immer quer durch Deutschland reisen, dich für einen Yoga-Kurs einschreiben, ein 5000-Teile-Puzzle meistern, fremde Länder entdecken, einen Verein gründen, ein Handpuppen-Theater organisieren, eine Fremdsprache erlernen, mit deinem Partner einen Tanzkurs buchen, dich Fort- oder Weiterbilden, deine eigenen Kleider schneidern, für einen Marathonlauf trainieren, ein Ehrenamt übernehmen, Kurzgeschichten schreiben, eine Striptease-Schulung besuchen, Stricken lernen, eine Umschulung machen, den Garten neu bepflanzen, alle sechs Staffeln von "Sex and the City" ansehen oder oder oder...

Alles Gute für dich!

Du solltest deinem Kind versuchen klar zu machen, dass du es immer unterstützen wirst und ihr immer helfen wirst im Leben zu wachsen. Sie lebt für sich, also ihr eigenes Leben und nicht für jmd anderen, auch nicht für dich. Ich finde es aber super, dass du bereit bist loszulassen. Das wichtigste für ein Kind ist bedingungslose Liebe. Wenn du meinst, dass sie etwas falsch macht oder einen falschen Weg einschlägt, erkläre ihr immer WARUM du das so empfindest und wenn sie plausible Gegenargumente hat solltest du das akzeptieren, wie gesagt: Ihr Leben. Sie wird aus Fehlern lernen, Misserolg ist ein Bestandteil von Erfolg. Vergesse nie: Gebe und dir wird gegeben! Das ist ein Naturgesetz. Wenn du ihr Liebe, Respekt, usw gibst wirst du es irgendwann zurück bekommen und es gibt kein schöneres Gefühl als Dankbarkeit und Liebe. :)
LG Alex <3

Meine Tochter hängt auch immer beim Freund rum. Sie ist meine älteste, und wir haben 8 Jahre lang alleine gelebt, daher war es für mich auch nicht so einfach zu verstehen: da gibt es jetzt jemand anderes, der wichtiger ist. Aber ich habe ihr gesagt, er soll auch mal zu uns kommen. Inzwischen ist das für mich einfach normal geworden

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