Meine Tante und Onkel beziehen die Kinder überall ein!

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16 Antworten

Das das Leben eine negative Seite hat und der Tod ein völlig natürliche Sache ist, ist eine Sache.

Aber indem man solche Themen so massiv aufzwingt, erreicht man das genaue Gegenteil. Die Kinder ziehen sich (wie beschrieben!) monatelang zurück, sind schwer verstört und verlieren das Vertrauen. Einen natürlichen Umgang erreicht man mit so einer Autorität garantiert nicht.

Bei Kindern ist es wichtig, das sie eine stabile und ausgeglichene Persönlichkeit entwickeln, die nicht in der völlig unnötigen, ständigen Angst vorm schwarzen Mann aufwachsen sollten. (=>siehe letzter Absatz).

Ich denke es ist längst an der Zeit für deine Tante und für deinen Onkel, sich zu entscheiden, was ihnen wichtiger ist. Den Kindern ein gute Kindheit bieten zu können oder wahrheitsgemäß sagen zu können, "Ich habe sie mit Angst, Albträumen, Seelischer Grausamkeit und falscher Autorität auf das Leben vorbereitet.

Goths88 14.02.2011, 22:55

ein Stern für eine ehrliche Antwort. Ich danke dir!

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also ich finde es absurd und pervers wenn ich ehrlich bin... was mir ein wenig peinlich ist, ---mir gehts heute noch so, wenn ich schlimme nachrichten höre oder lese, kann ich manchmal nicht einschlafen weil ich so viel an der sache rum´grübel...es kam auch schon vor, dass ich in tränen ausbreche, wenn ich etwas schlimmes höre... dann frage ich mich, wie das einem kleinen kind gehen soll, der schon mit solchen sachen konfrontiert wird... wenn der opa stirbt, oder es ihm nicht gut geht, kann man das ´den kindern schon irgendwie beibringen, aber nicht dass sie ins spital gehen und alles mitansehen,,, als mein grossvater gestorben ist, war ich 5 jahre alt... er hatte lungen und leber krebs, und noch ganz andere sachen, meine eltern haben mich nie mmitgenommen ihn zu besuchen... ich hab einfach gehört, dass es ihm nicht gut geht, aber was er genau hatte, hat man mir damals nicht gesagt,.. man erklärte mir einfach, dass er alt sei, und dass alte menschen einfach irgendwann sterben müssen... und schon das allein hat mich genug fertig gemacht :-S mit 18 find ich, kann man kindern schon mehr zutrauen, ud auch mehr ins detail gehen, was der person fehlt, meist wollens die ja auch wissen ;-) aber ein 3 jähriges kind :-S find ich absolut krank...

Als ich 5 war sind wir zu meiner Großmutter ins Krankenhaus, wo sie im Sterben lag. Da habe ich noch einen Aufstand für sie gemacht. Was da vor sich geht verstand ich, denn es wurde uns ohne Theater erklärt Als ich 7 war durfte ich - zumindest teilweise - miterleben, wie mein Opa an Lungenkrebs starb. Als ich 14 war weigerte sich meine Tante, sich um ihre gerade verstorbene Mutter zu kümmern und die Menschen vom Beerdigungsinstitut verlangten, dass meine Oma vor das Haus gebracht werde. Also schlug meine Mutter sie in ein Betttuch und wir beide machten uns an die Arbeit, sie das Treppenhaus herunter zu tragen. Erst da kamen die Kerle auf die Idee, dass sie faule Säcke sein könnten und fassten mit an.

Und so fort.

Es hat mir nicht geschadet. Wenn ich wohl auch den einen oder anderen Alptraum gehabt haben mag wegen der Umstände. Als Kind konnte ich das bedeutend besser verkraften als als erwachsener Mensch.

Es hat mich über das Leben belehrt und über die Menschen.

Mir stellt sich die Frage, ob die Kinder nicht die Alpträume haben, weil die Umwelt so ein Theater drum macht, was da geschieht. Was ist negativ am Tod? Er gehört zum Leben. Ohne ihn gibt es kein Leben, denn die Welt platzte sonst schon lange aus allen Nähten. Alpträume haben mir die anderen Menschen gemacht. Meine Tante zum Beispiel. Oder der Grund, warum ich am Bett meiner Großmutter Temperament leben musste. Die Umstände machen mir heute noch Alpträume. Denn so sind die Menschen gerne: Faul, verlogen, dreist, unverschämt, herzlos, egozentrisch

Weder meine Großmutter noch mein Opa sind leicht gestorben. Also habe ich berechtigten Grund, gut für mich zu sorgen, auf mich acht zu geben.

Kerstin1979 14.02.2011, 15:57

Ich finde es schön wie Du deine Erfahrungen schilderst und wie Du damit umgegangen bist, hut ab! Aber, es ist für mich nicht in Ordnung das Kinder dazu gezwungen werden den geliebten Opa beim Übergeben zusehen zu müssen, wie der Arzt im eine Spritze nach der anderen verabreicht weil er solche Schmerzen hatte und es ist für mich auch nicht in Ordnung den Kindern Haarklein zu erzählen wie der Opa leidet( jetzt blutet es im Magen, jetzt ist das Herz betroffen,...) Natürlich gehört der Tod zum Leben, aber sollten nicht Kinder vor dem beschützt werden, wenn man darüber spricht ist es doch ok, oder wenn der Opa gerade einen guten Tag hat das man dann die Kinder zu ihm lässt, alles ok für mich. Das schlimme war ja jetzt zum Schluß das mein Onkel sich selber übergeben musste vom Anblick, aber die Kinder mitreinzog!!! Und die Kinder haben keine Albträume weil wir oder andere Ihnen was einreden, sondern weil sie den Anblick des leidenden geliebten Opa nicht verarbeiten können, tun wir Erwachsene schon hart damit!

Klar werden Kinder belogen, jeden Tag. Aber manche Lügen sind auch sinnvoll, wenn mich meine Tochter frägt ob die Impfung weh tut, sage ich Ihr auch nicht: Ja klar, da kommt eine riesige Nadel und brennt dann höllisch, sondern ich sage ihr das es leicht pickst und gleich vorbei ist.

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dawala 14.02.2011, 16:19
@Kerstin1979

Nun, was Du das schilderst geschieht in der Regel nicht in Anwesenheit von Angehörigen. Nur auf persönlichen Wunsch. Heute. Als Krankenschwester kenne ich das so nicht anders. Wenn also Angehörige dabei sind ist das auf deren persönlichen Wunsch hin wenn es um Behandlungen durch Arzt oder Pflegepersonal geht.

Und es geht nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis von zu pflegender Person und Arzt bzw. Pflegepersonal. Jedenfalls habe ich das so im Ambulanten Pflegedienst erlebt. Da mussten sogar Verheiratete Fachmenschen aus dem Bereich darum kämpfen, bei der Behandlung anwesend sein zu dürfen. Wohlgemerkt um dem Wunsch der zu pflegenden Person nachzukommen.

So wie Du es schilderst ist das einer dieser Fälle, wo viele Gesetze außer acht gelassen wurden aus verschiedensten Gesetzesbüchern. Wie immer öfter in diesem Land. Auf dass jeder Versuch, um Menschenrechte für Abhängige zu kämpfen, in einem Gestrüpp von Zuständigkeiten untergeht.

Also 1. Jugendamt, 2. Arzthaftrecht, hier bezüglich Brechen der Schweigepflicht, dabei - muss bewiesen werden und das wird schwer - Inkaufnahme schwerer Körperverletzung Abhängiger, da Minderjähriger

fällt mir ein auf die Schnelle.

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gausam! Ich würde versucehn mit den Eltern zu sprechen. Wenn du sagst, die Kinder können es nciht verarbeiten (was ja auch verständlich ist), dann sollten die Eltern das eigentlich merken. Wenn sie überhaupt nicht mit sich reden lassen, würd ich wirklcih überlegen, zum Jugendamt zu gehen. Auch wenn das eine wirklich harte Maßnahme ist, aber die Kinder gehen sonst psychisch kaputt und vielleicht denken die Eltern darüber nach, wenn sie es mal von anderer Stelle hören.

Das verschlägt mir echt die Sprache und ich muß mich echt zusammenreissen, nicht zu schreien. Wie können Eltern so grausam und veranwortungslos handeln? Kinder sollten die Schönheit und guten Seiten des Lebens kennenlernen und nicht mit solch abartigen, grausamen Dingen belastet werde. Das kann ziemliche psychische Störungen verursachen. Sie werden noch früh genug mit den schlechten Dingen des Lebens konfrontiert.

Versuch irgendwie die Kinder da raus zu holen. Mit Hilfe Deiner restlichen Familie oder gegebenenfals mit dem Jugendamt zusammenarbeiten. Da sollte wirklich was passieren.

Es ist ja richtig, dass die Kinder das Leben kennen lernen müssen, aber für diese Dinge sind sie noch entschieden zu jung, das würde ich manchem Erwachsenen nicht einmal zumuten. Das da die Ärzte nichts zu gesagt haben wundert mich.

Ich kenne mich vielleicht nicht unbedingt damit aus, möchte aber nicht ausschließen, dass so etwas ein Kind psychisch belasten kann. Bei allen Dingen dürfen sie auf keinen Fall dabei sein!

Gruß

Kinder sollten vor solchen Erlebnissen geschützt werden, da sie das noch gar nicht verarbeiten können. Wobei ein 18jähriges Kind da schon mit einbezogen werden kann, es aber selber wollen sollte.
Dass Kinder vor Verbrechen geschützt werden müssen, ist leider normal und sie lernen es am besten, wenn man ihnen so manches vor Augen hält. Erzählungen klingen für Kinder oft erfunden und werden schnell vergessen.
Das mit dem Opa find ich nicht so gut. Hast Du schonmal hinterfragt, was der Sinn des ganzen sein soll, es kann ja nicht sein, dass sowas als Vorbereitung aufs spätere Leben erklärt wird.

Kerstin1979 13.02.2011, 11:03

lt. meiner Tante soll es den Kindern zeigen das der Tod zum leben gehört. Klar gehört das dazu, aber das kann man auch anders vermitteln!

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terrortippse 13.02.2011, 11:07
@Kerstin1979

richtig, dass kann auch anders vermittelt werden. Ich mein es reicht ja zu einer Beerdigung zu gehen und selbst das verkraften nicht alle.

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Du hast Recht,es wird den Kindern zuviel... vieleicht mit eine lehrerin, Hausarzt oder Jugendamt reden und Nachfragen was man machen könnte.

schlimme Geschichten, ich denke dass es das beste wäre für die Kinder/Jugentlichen wenn Sie denn wollen unteranderem auch die Eltern eine Verhaltensterapie zumachen vieleicht wäre das eine Lösung für die Zukunft 1. o. 2 Terapien

es erinnert mich an die umgekehrte geschichte von gautama buddha, dessen eltern darauf bedacht waren, dass er nie etwas schlimmes wie tot oder krankheit erlebt. als er erwachsen war, und er dann beides erleben musste, war der schock so groß, dass er sein leben komplett umkrempelte. ich denke, beide extreme sind nicht gut. dass sie sich vom geschwisterchen verabschiedeten (solange freiwillig) finde ich ok, denn der verlust ist auf jeden fall traumatisierend. der abschied könnte das evtl. sogar lindern. dass sie aber in so jungen jahren die volle grausamkeit aufgezwungen kriegen, kann nicht in ordnung sein. das hat etwas sektiererisches für mich. nicht jedes kind verkraftet das. die eltern müssen selbst traumatisiert sein, dass sie denken, ihre kinder bräuchten diesen "schutz" der abhärtung. redet mal mit ihnen darüber. ich denke, da gehören aber auch gespräche mit experten dazu. sie werden es von euch kaum akzeptieren.

Ich danke euch schon mal für eure Antworten. Ich werde mich mit meiner Familie zusammensetzen und weiter Schritte besprechen und dann auch einleiten.

Ich habe selber eine 3 Jahre alte Tochter und wenn ich mir denke das ich sie jetzt mitnehmen würde zum Opa das würde mir das Herz zerreisen.

Danke nochmals!

Schlimm und welchen Rat suchst du?

Kerstin1979 13.02.2011, 11:01

Ich möchte wissen ob ihr das auch so seht wie ich? Und was man machen kann damit man denen mal wirklich klar macht das ihr Verhalten den Kindern nicht gut tut!

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Immofachwirt 13.02.2011, 11:02
@Kerstin1979

Dein Vater sollte mit seinem Bruder/Schwester mal sprechen und vielleicht das Jugendamt einschalten, wenn diese zu uneinsichtig sind.

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ich würd denen mal meine meinung geigen...

Kerstin1979 13.02.2011, 11:00

Hab ich schon, da lachen die nur und meinen das müsse so sein, die Kinder sind echt psychisch total am Ende. Leider ist meine Mama und ich soweit weg das wir nicht immer da sein können.

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Die Kinder sind eindeutig zu jung für das alles anzusehen.

Das echt schlimm..

Deine tante & Onkel haben en totaler Knall. (Sorry. aber das stimmt)

Geh am besten mal zu Jugendamt und rede mit denen Was man da machen könnte

Viel glück

Bin grad n bisschen sprachlos.... das grenzt ja an psychische Folter.

Gleipnir 13.02.2011, 11:02

Das erinnert mich gerade an diese Lehrerin, die mit ihrer Klasse als Schocktherapie in ein Krematorium gegangen ist..

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Die kleine Schwester

„Maaami, Maaami ... ich habe Vanessa gesehen, drüben hinter der Schaukel, ganz alleine spielt sie mit unserem Fips!“ Aufgeregt steht Kevin in der Terrassentür.

„Komm schnell! Da drüben ... bevor sie wieder weggeht!“ Die Tränen kullern über sein Gesicht. „Sie ist es, sie ist es wirklich – komm!“

Auch dieses mal geht Kevins Mutter mit ihm zum Spielplatz. Sie gehen am Sandkasten vorbei, hinüber zur Schaukel, setzen sich auf die Bank. Kevin vergräbt sein Gesicht im Schoß seiner Mutter. Er weint. Als seine Schwester noch lebte, wollte er immer so groß und stark sein. Er wollte sie beschützen.

„Komm Kevin, wir gehen nach hause!“ Fips begrüßt beide am Gartentor, springt an Kevin hoch und bellt.

„Ich gehe noch in den Garten und hole ein paar Tomaten!“

Kevin nimmt Fips am Halsband und zieht ihn ins Haus. Als Kevins Mutter zurück ins Haus kommt, liegt Fips tot in seinem Hundekorb.

Kevin strahlt.

„Jetzt ist Vanessa nicht mehr alleine!“

Seitdem hat er seine Schwester nie mehr erwähnt.

Kerstin1979 12.07.2011, 11:36

Aha, und was hat das jetzt mit dem Problem zu tun, außerdem kommt die Antwort mehr als spät!

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