Meine Schwiegermutter besteht auf Pflege zu Hause, wenn sie es braucht. Hilfe

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5 Antworten

du brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben, ihr habt genug Geld für das Haus bezahlt und das hat sie wahrscheinlich gerne genommen und eingesteckt oder es ihren anderen Kindern gegeben. Wenn sie jetzt eine Pflege braucht oder will dann soll sie sich eine Pflegerin leisten. Das klingt wahrscheinlich sehr hart, aber -- so ist es -- !!! Alles Gute und viel Kraft.

Schwieriger Fall und da kommst Du nicht ganz ohne Nerven raus. Wie ich verstehe hat Dein Mann auch die Nase voll.

Ich vermute mal, daß es ein 2-Parteien-Haus ist, da Du schreibst ....Schwiegereltern in ihrer Wohnung . Es hört sich hart an, aber mach der Dame klar, daß wenn sie wirklich Hilfe braucht, Du etwas einspringen wirst, wie z.B. etwas Reinigung, einkaufen, evtl. Arztbesuch, aber mehr nicht. Schließlich hast Du eine Familie mit Kindern zu versorgen und gehst arbeiten damit das Gebäude instand gehalten werden kann und ihr der Alterswohnsitz nicht auf den Kopf fällt. Sollte sie starke gesundheitliche Probleme bekommen kann man sich z.B. auch ans DRK, Caritas oder andere ambulate Pflegedienste wenden. Bei lebenslangem Wohnrecht (höchstwahrscheinlich incl. Miet-Nebenkosten) und Pflege hätte sie Euch das Haus so überschreiben müssen. Ist auch ein einfaches Rechenbeispiel: So habt Ihr 1/3 des Kaufpreises bezahlt, habt dafür aber - keine Ahnung wie lange - einen kostenlosen Untermieter. Hättet Ihr komplett gezahlt, dann könnte jeden Monat eine Mieteinnahme genommen werden und das ganze wäre auch noch steuerlich absetzbar. So nicht.

Da sie sich noch sehr fit anhört würde ich sie schnellstens 'in die Schranken' weisen, Kontakt auf ein Minimum reduzieren und meine Haustür geschlossen halten.

Hallo Trussitrussa, ja es ist ein 2-Familienhaus. Wir wohnen unten, Sie oben. Die Schwiegermutter würde gerne nach unten ziehen, aber die Wohnung stand 2 Jahre leer bevor wir vor 28 Jahren eingezogen sind. Aber sie wollte nicht nach unten ziehen, dann wäre es ja laut von oben, wenn wir Kinder hätten. Jetzt würde Sie am liebsten wechseln weil sie Schwierigkeiten hat die Treppe hoch zu kommen. Aber das Wohnrecht besteht auf die obere Wohnung und wir wechseln nicht. In der jetzigen Situation würde ich jedem abraten so etwas zu machen und würde sagen lieber etwas eigenes unabhängiges kaufen. Damals war ich jung, naiv und habe niemandem geglaubt, der abgeraten hat. Wir haben nicht nur 1/3 bezahlt sondern 240.000 DM und der Marktpreis war 320.000 DM, gleich 3/4. Sie zahlen Strom, Wasser und Öl anteilsmässig. Wenn ich nach Hause komme hört mein Schwiegervater leider das Auto und irgendwie ist er dann immer auf der Treppe um in den Hof oder Garten zu gehen, wenn ich in die Wohnung gehe. Dann bin ich schon auf 180. Ich gehe um 6.30 aus dem Haus und komme so um 17 uhr zurück.

Danke

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Wie ich das sehe hat deine Schwiegermutter kein Recht darauf von dir gepflegt zu werden. Der Vertrag ist ja so nicht zustande gekommen und der wäre nach meiner Ansicht auch sittenwidrig und somit ungültig.

Wenn du deine Schwiegermutter schon pflegst, verlange eine angemessene Bezahlung dafür. Mal sehen wie lange das die Schwiegermutter und die Geschwister dann finanzieren wollen.

Es gibt ein kleines Wort mit 4 Buchstaben, es heisst NEIN ruhig und gelassen ausgesprochen und wie eine Platte mit Sprung wiederholt ohne auf Gegenargumente einzugehen bringt dich weiter. Rechtfertige dich auf keinen Fall für dein Nein, es ist nicht deine Mutter.

Viel Glück!

Ja das glaube ich dir gerne, sowas hört man ja leider oft. du bist also nicht alleine damit. verschenken kannst du sie nicht. das wohnrecht auf lebenszeit hat sie. entweder ihr zieht aus, wenn es nicht mehr anderst geht oder ihr versucht es zu ertragen. von dir zu verlangen sie zu pflegen kann sie allerdings nicht. das ist deine entscheidung. und jeder mensch weiss auch, dass man das niemandem zumuten kann, der sich nicht freiwillig dafür entscheidet. pflege ist nichts was jeder machen kann. man muss nicht nur fachlich, sondern auch menschlich dafür gemacht sein.

Du mußt dich nicht entschuldigen - es geht vielen so wie dir!

Bei der Diakonie oder Caritas gibt's einen "gerontopsychologischen Dienst" - die sind genau für solche Probleme da und stehen dir auch mit Rat und Tat zur Seite.

Solange ihr für die Pflege keinen Vertrag vereinbart habt, kann sie euch aich nicht dazu verdonnern.

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