Meine Schwester ritzt sich! Ich habe Angst um sie!

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6 Antworten

Wow,ich muss sagen das du echt eine hilfsbereite Person bist:) Ich würde es an deiner stelle nicht deinen Eltern erzählen oder so. Wenn sie sie darauf ansprechen würden oder mit ihr villeicht sogar streiten würden,würde sie sich villeicht noch mehr verletzen. Ruf bei einem psychater villeicht an oder was du auch machen könntest wenn du noch nicht 18 bist oder nicht bei der psychatrie anrufen möchtest,irgentwie mit ihrer besten Freundinn darüber reden. Oder dich villeicht mit ihre/r/m klassenlerher/in in Verbindung setzen und mit diese/r/m reden. Es muss ja auch nicht unbedingt die/der klassenlehrer/insein sondern einfach eine Lehrerin die nett ist und deine Schwester mag. Hoffentlich war dies eine kleine Hilfe

Vielen Dank, ich will einfach, dass es ihr gut geht, da sie meine Kleine ist.:) Meine Eltern wissen über die Thematik bescheid und machen sich natürlich auch ihre Gedanken, der eine mehr,der andere weniger. Meine Mutter gerät ständig aneinander mit ihr und mein Vater versucht ihr ebenfalls ins Gewissen zu reden. Natürlich habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, bei einem Psychater anzurufen und ja ich bin fast 20. Doch mein erster Gedanke war erstmal,bei einem Hilfswerk anzurufen und die Lage zu schildern. Der Mitarbeiter konnte mir auch schon etwas helfen und hat mich erstmal auf meinen Hausartzt verwiesen, damit auch ich zur Ruhe komme und mich mit einem Außenstehenden, zur Verschwiegenheit verpflichteten, unterhalten kann. Ich würde allerdings noch nicht mit ihrer besten Freundin redenwollen, da ich nicht weiß, ob sie meine Schwester nicht doch darauf anspricht. Das mit dem Klassenlehrer ist keine schlechte Idee und ich denke, dass ich dies auch zeitnah in Angriff nehmen werde. Vielen Dank für diesen Kommentar, er hat mir wirklich geholfen! :)

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Dei Gang zur Caritas war gut. Was sagen / machen deine Eltern? Wenn ich richtig gerechnet habe, dann ist deine Schwester unter 18. Das heißt, deine Eltern könnten auf eine Therapie (die dringend notwendig ist, wegen des Ritzens und ihres Essverhaltens!) drängen. Wenn sie erstmal 18 ist, dann geht das nicht mehr. Dann muss die Einsicht vor der Therapie kommen, mittendrin reicht dann nicht mehr. Wenn du (und damit deine Schwester) keine Unterstützung von euren Eltern bekommst, dann solltest du dich an das Jugendamt wenden, auch wenn das für dich ein schwerer Weg sein dürfte.

Ja, das denke ich auch. Meine Mutter eher weniger, da sie selber mit ihrem Leben klarkommen will/muss. Natürlich macht sie sich auch Sorgen, aber eine große Hilfe mit Sätzen, wie zum Beispiel " Lass das sein, wie kommst du auf so einen Mist" ist sie dann doch nicht. Mein Vater versucht auf sie einzugehen und schafft es, in letzter Zeit, immer öfters. Ja, sie ist im Januar 16 geworden. Ich denke auch, dass eine Therapie notwendig ist. Doch mit Zwingen wird man nicht weit kommen. Da haben Sie natürlich Recht, doch in mir bleibt die Hoffnung, dass man das erstmal so regeln kann. Wir bekommen Unterstützung, mündlich und auch finanziell ist bzw. wäre Alles kein Problem. Ich muss trotzdem sagen, dass ich das Jugendamt nicht informieren möchte, dies könnte ich mit meinem Gewissen niemals vereinbaren. Vielen Dank für diesen, doch sehr hilfreichen, Kommentar! :)

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@jessicadoering

Wenn dein Vater zu ihr durchdringt, dann könnt ihr ja vielleicht noch ein bisschen warten und schauen, ob sie einer Therapie zustimmt. Wenn nicht, sorry, das ist hart, dann sollten deine Eltern für sie zustimmen. Ohne Therapie - eine Freundin von mir ist an ihrer Essstörung gestorben, eine andere wurde von ihrer Mutter in eine Kinder- und Jugendpsychatrie geschickt. Zunächst hat sie ihre Mutter gehasst. Sie lebt heute noch, es geht ihr gut, sie hasst ihre Mutter (schon lange) nicht mehr.

Jugendamt: Wenn sich dein Vater wirklich kümmert und auch willens und in der Lage ist alle notwendigen Schritte zu gehen, wunderbar, das Jugendamt freut sich. Falls nicht: Das Jugendamt ist kein familienverschlingendes Monster. Die Aufgabe der Mitarbeiter ist es, alles zum Wohl der Kinder und Jugentlichen zu tun. Trotzdem, deine Berührungsängste mit dem JA kann ich verstehen, bei allem was man hört und gesagt wird (meistens ohne dass die Leute sich wirklich damit auskennen ...).

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Zuerst einmal zu dir: du hast deinen Vater nicht an eine andere Frau verloren, er ist immer noch dein Vater und wird es auch bleiben. Die einzige die das zu Recht sagen kann wäre deine Mutter. Deiner Schwester kannst du nur helfen indem du sie zu jemanden bringst der ihr professionell hilft. Ich denke auch, dass ihr Freund ihr gar nicht gut tut, aber auch das kannst du nicht ändern. Was sagt eigentlich eure Mutter zu der Sache und was hat dir dein Vater geraten oder unternommen?

Ja, das habe ich mittlerweile auch eingesehen, doch es war mir vor 2 Jahren,einfach noch nicht klar. Ich hatte große Verlustängste, da ich in diesem Jahr auch schon meine über Alles geliebte Urgroßmutter verloren habe. Das hat mich gerade mal 3 Monate vorher zu Boden gerissen. Zudem kam, dass meine eigene Beziehung ständig am seidenen Faden gehangen hat. Ich war zu dem Zeitpunkt gerade in meiner Ausbildung, die ich dann doch letztes Jahr abgeschlossen habe. Alle, wirklich ausgenommen alle meine Verwandten, Bekannten und Freunde , haben unabhängig voneinander gemeint, dass ich die Mutterrolle übernommen habe, selbst für meine Mutter. Können Sie vielleicht im Entferntesten erahnen, wie ich mich gefühlt habe? Und nun zu meiner Mutter! Sie hat, seit meiner Geburt, auf dem Sofa gehangen und geschlafen. Sie hat keinerlei Bezug mehr zur "realen" Welt gehabt. Sie hat sich auf ihre abgeschlossene Ausbildung aus dem Jahre 1994 "ausgeruht". Es lief schon lange nichts mehr zwischen den Beiden, weder eine tiefgründige Konversation, noch eine sinnliche Umarmung. Mein Vater spielte schon mindestens 5 Jahre zuvor mit dem Gedanken zu gehen. Er hat es aber uns zuliebe nicht gemacht. Und da ich immer einen äußerst guten Kontakt zu meinem Vater gepflegt habe, tat es mir natürlich umso mehr weh, dass er gegangen ist. Natürlich würde ich meiner Schwester gerne zu einem professionellem Psychologen oder ähnlichem bringen, doch sie würde diese Hilfe nur lächelnd abwinken. (Habe ich schonmal versucht) Da haben Sie natürlich vollkommen Recht, ich kann und mag ihr den Kontakt auch nicht verbieten. Meine Mutter ist immer noch mit sich selber beschäftigt und brüllt sie eigentlich ständig nur an. Mein Vater hingegen hat mir geraten, eine Institution wie die Caritas zu kontaktieren. Unternommen hat er noch Nichts, aber auch einfach nur, da er noch keine vernünftige Basis,mit meiner Schwester, gefunden hat. Vielen Dank, für Ihren doch sehr hilfreichen Kommentar! :)

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Manchmal kann tatsächlich nur noch ein Außenstehender helfen. Versuch ihr gut zuzureden u. sie dazu bewegen, zu einem Therapeuten zu gehen. Den Kontakt zu ihrem Freund sollte sie abbrechen, der tut ihr nicht gut, außer er wäre bereit, ebenfalls Hilfe anzunehmen. viel Glück.

Natürlich, das denke ich auch. Das versuche ich, so gut ich es eben kann, bin mir aber sehr sicher, dass sie den Gang zum Therapeuten noch lächelnd abwinken würde. Der Meinung bin ich auch, doch abbrechen will sie ihn nicht und verbieten würde leider auch nichts helfen und die Sache, meiner Meinung nach, nur verschlimmern. Er ist leider noch jünger und sturköpfiger als meine Schwester. Beide sind gr0ße Dickschädel und sehen nicht ein, dass sie Hilfe benötigen. Vielen Dank für Ihre Hilfe! :)

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Red mit einem Lehrer/Psychologen/Eltern und lass dir von denen was empfehlen. Schweres Thema... die Menschen müssen selbst verstehen was für einen Schwachsinn sie da machen

Meine nächste Anlaufstelle wird auch ihr Klassenlehrer bzw. ihre ehemalige Klassenlehrerin sein. Ich denke, dass diese nochmal mehr Einfluss auf sie nehmen können. Einen Psychologen will ich noch nicht zu Rat ziehen, da ich es erstmal mit Lehrern und Hilfsorganisationen versuchen will. Da haben sie vollkommen Recht! Nur leider ist es, gerade als Kind oder Jugendlicher, schwer zu verstehen, was Schwachsinn oder der richtige Weg ist. Ich muss sagen, dass ich sehr viel geweint habe und auch immer noch weine, da es mir hilft. Natürlich passiert dies in Gesprächen mit nahestehenden Personen. Doch sie zeigt keinerlei Emotionen, wenn es um das Thema "Familie" geht. Vielen Dank für Ihren Rat, ich werde ihn auf jeden Fall beherzigen! :)

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Ich glaub(hoffe) ein Psychologe kann euch helfen Und noch gute Besserung

Wenn alle Stricke reißen, dann hoffe ich natürlich, dass ein Psychologe helfen kann/wird. Vielen Dank :)

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Bitte,hoffe es hat geholfen

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