Meine Schwester ist vollkommen überfordert!

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7 Antworten

Hallo,

deine Schwester hat viel durchgemacht. 2 x innerhalb kürzester Zeit , ist ihr der Boden unter den Füßen weggezogen worden, da muss man schon sehr stark sein, um das zu verkraften.

Dann auch noch das Kind, das nicht geplant war, aber zum Glück hat sie sich für das Kind entschieden, das ist schon mal ein großer Gewinn, sonst müsste sie noch sehr viel mehr leiden. Jetzt muss sie nur aufpassen, dass sie das Kind behalten kann.

Ich weiß nicht wie sie das schaffen will, Kind, Hauhalt, Schule, das ist alles zu viel. Da bleibt einiges auf der Strecke.

Überlege selbst in wie weit du ihr helfen kannst. Kannst du sie im Haushalt und beim Babysitten unterstützen? Schule muss sie leider selbst auf die Reihe bekommen und schauen, dass sie wieder ihre 1en bekommt.

hingehen und ein wenig putzen und täglich das Kind versorgen, wenn sie es wirklich nicht kann oder macht. Ansonsten wird es wenn es so ist wie du befürchtest für das Kind erst mal besser sein nicht bei deiner Schwester zu sein.

ich denke, dass sie das Kind versorgt. Das ist ihr ein und alles und ich würde ihr gerne helfen, aber sie lässt mich nicht mehr an sich ran, also sie lässt mich nicht mals rein, geht nicht ans Telefon, etc.

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@ememwi

Das Kind ist nicht gut versorgt, wenn die Mutter eine Depression haben sollte (in etwa so klingt das was du beschreibst). Auch wenn sie es über alles liebt, depressive Menschen vergessen einfach mal ihre Umwelt, können oft nichts fühlen und merken gar nicht was um sie herum passiert. Versuch irgendwie an deine Schwester ran zu kommen um zu sehen wie es wirklich steht. Wenn nötig muss das Kind in eine Pflegefamilie. Aber vielleicht kann man das Ruder auch noch rumreissen und deine Schwester lässt sich helfen.

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warum sollte man ihr das kind wegnehmen?

du vermutest doch nur, dass die bude aussieht wie ein saustall, wissen tust du es nicht.

wenn das kind aber nicht gefährdet ist, dann wird da nichts passieren.

mein vater war sowas wie ein messi, bei uns stand es auch immer ab wie bei hulle.

wir waren 9 kinder, ich die jüngste.

wir hatten aufgrund der fehlenden mutter täglich von 8-16 h ne frau im haus, die vom jugendamt geschickt wurde um meinen vater zu unterstützen, das lief bis ich 4 war.

danach kam ne andere, bis ich 6 war.

und ab meinem 7 ten lebensjahr war immer ne oma zum wäsche machen im haus.

wie gesagt, bei uns herrschte vom aufgeräumten her, ein saustall, aber niemals wollte das jugendamt uns wegen der sauberkeitszustände daraus holen.

uns ging es dennoch sehr gut, mein vater bemühte sich.

allerdings war er auch regelmäßig mal tagelang in polen, mal war ich mit.

da wir kinder aber auch nie in der schule oder anderswo rumerzählten, dass mein vater uns tagelang alleine lässt, gab es nie probleme....

wobei ich meist versuchte mit nach polen zu fahren, da schrieb mein vater mir ein attest....

naja....aber nur wegen etwas unordnung oder so, kommt kein amt und nimmt ein kind weg....

hab mich als kind so geschämt, dass ich ungerne kinder mit nach hause nahm.

und wenn doch, dann hab ich denen zuvor gesagt wie es absteht.

und wenn wir wussten, dass wer vom jugendamt gucken kommt, dann wurde erstmal 3 tage grossputz gemacht.

aber die mitarbeiterinnen die vom amt geschickt wurden, die waren eher auf unserer seite, als dass sie uns anschwärzen wollten.

mit der ersten familienpflegerin haben wir heute noch zu tun.

dabei fing sie vor fast 30 jahren bei uns die arbeit an, sie ist pate bei nem kind meiner schwester, welcher schon 22 jahre alt ist usw..

auch als sie nicht mehr bei uns arbeitete, holte sie uns ne nacht mal zu sich und unternahm was mit uns, das ist ne supernette frau gewesen....

mfg

Ich denke mal,daß das Kleinkind vorübergehend zu einer Pflegefamilie kommen wird. Deine Schwester wird das sogar als Erleichterung empfinden. Sie bräuchte unbedingt eine stationäre Therapie um ihre Probleme in Griff zu bekommen!!!!!!!!!!!!!!

ja und das wäre wohl das Ende für sie. Ihr Kind ist ihr ein und alles. Wenn es in eine Pflegefamilie müsste, dann wäre sie wirklich vollkommen am Ende!

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@ememwi

Es wird ihr doch nicht weggenommen! Sie hat jederzeit das Recht auf Besuche und Treffen. Hab keine Angst. Das Jugendamt "lässt sie nicht im Regen steh'n".

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wenn deine schwester das haus geerbt hat und alleine mit dem kind bewohnt, müßte doch genügend platz sein. könntest du nicht für eine gewisse zeit zu ihr ziehen, bis sie ihr leben wieder auf die reihe gebracht hat?

wohnst du so weit weg oder warum bist du nicht ihr vorbeigefahren, wenn sie nicht ans telefon geht? was ist mit eurem vater? er kann sich doch nicht so einfach aus der verantwortung stehlen. hat er kein schlechtes gewissen?

wenn das jugendamt bereits involviert ist, kann es sehr schnell bei einer kindeswohlgefährdung zur wegnahme des kindes kommen. gibt es in der familie oder verwandtschaft niemanden, der helfen könnte?

naja, wenn ich vorbei fahre macht sie nicht auf. und unseren Vater will sie nicht sehen. Und er meint:"wenn sie Hilfe braucht soll sie es sagen!"

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@ememwi

wenn es meine schwester wäre, würde ich vor dem haus campieren, bis sie öffnet oder ihr durch die türe sagen (oder einen zettel in den briefkasten werfen), daß ich die polizei einschalte oder den schlüsseldienst kommen lasse. ich würde niemals aufgeben.

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