Meine Schwester hat Rheuma und nimmt MTX. Wäre das ein Problem bei einer Schwangerschaft?

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Das es bei einer Schwangerschaft unter MTX zu Mißbildungen kommen kann wird ihr jeder Arzt sagen. Die Studien hier in Deutschland darüber sind jedoch nicht sehr Aussagekräftig,da nur 10 Fälle bekannt sind. In Amerika wurden da intensivere Studien betrieben und die haben heraus gefunden das die größte Gefahr einer Mißbildung bei Patientinnen besteht,die zusätzlich noch mit anderen Krebsmedikamente behandelt werden.

Ich wurde im letzten Jahr unter MTX schwanger,unbeabsichtigt.Als die Schwangerschaft festgestellt wurde war ich schon in der neunten Woche. Die Rheumatologin riet mir zu einem sofortigen Abbruch,auch mein HAusarzt war der selben Meinung. Ich entschied mich dagegen und suchte Rat in der Humangenetik.Diese Ärztin riet mir zur Prenataldiagnostik(Amniocentese,Doppler Untersuchungen). Nach der Fruchtwasseruntersuchung hatte ich die Diagnose,mein Kind sei gesund. Ich wollte erst alle Untersuchungen machen lassen,bevor ich so eine schwerwiegende Entscheidung treffe,denn ich habe 15 Jahre vergeblich versucht ein Kind zu bekommen,da gibt man nicht so schnell auf. Im Februar diesen Jahres habe ich eine gesunde Tochter zur Welt gebracht.

Wie schön dass das gut gegangen ist...

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Von allen Mitteln, die sie für rheumatoide Arthritis (oder JIA) nehmen könnte, ist Methotrexat für eine Schwangerschaft mit das ungeeignetste. Bei Behandlung mit Methotrexat können gehäuft frühe Fehlgeburten aufgetreten, ausserdem gibt es in der Literatur einen berichteten Fall von einem Kind mit mehreren Fehlbildungen von einer Mutter, die mit niedrigdosiertem Methotrexat behandelt wurde.

Wenn Deine Schwester wirklich Kinderwunsch hat, dann sollte sie mit ihrem Rheumatologen darüber offen sprechen. Eine Umstellung z.B. auf Azathioprin ist in aller Regel problemlos möglich.

MTX (Methotrexat) darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden!

Auszug aus der roten Liste:

Methotrexat hat nach Verabreichung im 1. Trimenon beim Menschen teratogene Wirkungen (kraniofaziale, kardiovaskuläre u. Extremitäten-Fehlbildungen) gezeigt. Frauen dürfen während der Behandlung nicht schwanger werden (Schwangerschaftstest). Tritt während der Behandlung eine Schwangerschaft ein od. ist die Behandlung einer schwangeren Patientin unbedingt erforderlich, sollte eine medizinische Beratung über das mit der Behandlung verbundene Risiko von schädigenden Wirkungen für das Kind erfolgen. Da Methotrexat erbgutschädigend wirken kann, wird Männern, die mit Methotrexat behandelt werden, empfohlen, während der Behandlung u. 6 Monate danach kein Kind zu zeugen. Wegen der Möglichkeit schwerwiegender Störungen der Spermatogenese sollte vor Therapiebeginn eine Spermakonservierung in Betracht gezogen werden.

Kann MTX meine Augen beschädigen oder meine Sichtweite der Augen verringern?

Ich habe Rheuma schon seit 1 Jahr, ich habe die ersten vier Monate Tabletten bekommen gegen das Rheuma und die restlichen 8 Monate hatte bzw habe ich MTX bekommen( wegen Nebenwirkungen musste ich zu MTX wechseln). Ich nehme MTX immer noch regelmäßig. Kortison konnte ich schon seit 8 Monaten absetzen

Nun meine frage (1): Kann MTX meine Augen beschädigen oder meine Sichtweite der Augen verringern?

  1. Frage : Kann MTX mein Wachstum beinschränken

  2. Wann kann ich endlich dieses Medikament weglassen ( ich nehme 15 mg) Bitte schreibt mir eine Begründung wieso ich es nicht absetzten sollte bzw darf!

MFG, Kevin

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Hallo,

ich leide an juveniler idiopathischer Arthritis (Rheuma) und bekomme seit 8 Monaten das Medikament Methotrexat (bekannter als MTX).

Nun ja, MTX mag ja für den einen oder anderen eine feine Sache sein, aber mir hat es bis jetzt gar nicht wirklich gar nicht geholfen. Woran ich das erkenne? Es kommen Tag für Tag neue Beschwerden dazu mein Kiefer deformiert sich immer mehr, sogar meine Radiologin meinte, dass sich alles verschlechtert hat.

Aber das ist nicht alles. Das MTX quält mich richtig! Es ist ja bekannt, dass MTX zu Übelkeit führt aber bei mir ist es extrem. Ich habe schon eine Art Aversion entwickelt, ich kann nicht mal mehr an MTX denken, ohne das mir übel wird - unübertrieben! Hinzukommt, dass ich durch das MTX immer total müde bin und ich mit wirklich elend fühle.

Jetzt habe ich am nächsten Freitag einen Termin beim Rheumatologen, ein ziemlich bekannter und angesehener Kinderrheumatologe (Namen nenne ich jetzt mal nicht, wer es gerne Wissen will, kann mir eine PN schicken). Wie kann ich ihm endlich klar machen, dass ich dieses Medikament nicht mehr will? Ich habe ihm schon das letzte mal gesagt, dass ich kein MTX mehr will er meinte nur, dass ich es von selbst absetzen könne aber ein anderes Medikament kriege ich von ihm nicht. Meine Mutter kommt immer mit zum Rheumatologen auch sie konnte ihn das letzte mal nicht überzeugen.

Bitte gebt mir Tipps, wie ich ihn überreden kann. Ich schaff das nicht mehr mit dem MTX und den Rheumatologen kann ich nicht schon wieder wechseln (die Rheumatologin davor, hat mich immer mit Schmerzmitteln vollgepumpt, deswegen habe ich gewechselt).

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