Meine Schwester hat einen Hund weggekickt, war das richtig?

16 Antworten

Das ist ja wohl völlig überzogen.  Und normalerweise wenn jemand wirklich Angst hat, tritt er nicht sofort gezielt zu sondern schreit und versucht selber erstmal zu flüchten. So eine Reaktion hätte ich nur wenn ich Todesangst hätte und das kann bei einem kleinen bellenden Hund wohl nicht wahr sein.

Was macht die denn wenn ein großer Hund kommt ?  Hat sie immer ein Messer dabei das sie dem dann gezielt reinrammt ?

Aber so sind die Menschen heutzutage - erstmal draufhauen - Gehirn einschalten geht ja nicht wenn man keins hat.

Deine Schwester sollte sich mal dringend psychologische Betreuung suchen. Wenn man soviel Angst hat darf man eigentlich nicht mehr auf die Straße sondern gehört in die geschlossene Abteilung.

Sollte jemals irgendjemand einen meiner Hunde so treten, würde der seines Lebens nicht mehr froh werden - dafür würde ich sorgen.

Falsch, gesetzlich gesehen hat ein Herrchen/Frauchen sein Tier bei sich zu halten, geht von einem Hund Gefahr aus darf man ihn sogar töten. Und nicht jeder Mensch flüchtet bei Gefahr, das nennt sich "fight or flight"-Reaktion und das kann man nicht kontrollieren. Manche Menschen kämpfen instinktiv, andere flüchten, und zwar automatisch, das ist keine bewusste Entscheidung.

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Messer, Psychologe, Todesangst, geschlossene Abteilung......was geht denn da gerade ab ???????

Behalte Deine Hunde bei Dir und alles ist gut. Das hätte der Besitzer des Hundes auch zum können.

Ein Mädchen deshalb in eine geschlossene Abteilung einweisen zu lassen zu wollen ist total krank und echt durchgeknallt. 

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@Madita69

Die Reaktion auf einen KLEINEN Hund ist krank. Und ja - es sind Tiere, sie können mal entwischen oder man ist auch als Hundehalter mal eine Sekunde unaufmerksam. Das kann passieren. Und dann läuft dieses gefährliche Untier auch noch auf jemanden zu - ist ja nicht auszudenken. Das Hündchen könnte jemanden ermorden und auffressen

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@William1307

Genau das ist das Problem. Du findest die Angst des Mädchens unwichtig und wertest die Situation ab. Für das Mädchen war die Angst in diesem Moment aber zu heftig. Da überlegt der Mensch nicht vernunftorientiert, sondern "instinktiv"!!!!

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@William1307

Übrigens verstehe ich nicht wie ein Hund entwischen kann, wenn es Leinenpflicht gibt. Und wieso unaufmerksam? Auch dann hast Du Schuld, wenn Dein Hund Blödsinn macht. 

Ich verstehe auch nicht wieso das beim KLEINEN Hund alles nicht so schlimm ist, nur die Großen dürfen das nicht ??? Haben die KLEINEN Sonderrechte?

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@William1307

@William...

Vor Urzeiten (wohl über 30 J her) wollte mir auch mal ein "kleiner Hund" (Dackel) ans Hosenbein. Damals noch "Schlaghose". Hatte zunächst nur den Stoff erwischt, wollte aber mehr.

Der "flog" tatsächlich einige m über den Hof - und der Angriff war vorbei.

Und ich würde heute in ähnlicher Situation sicherlich auch nicht warten, ob der Hund schon bei der Haut - oder erst beim Knochen aufhört zu beißen.

Heute würde ich aber -anders als damals- auch den Besitzer (soweit greifbar) zur Brust nehmen.

Sorry - auch ein kleiner Hund kann übel zubeißen - das muss man nicht unbedingt abwarten (Bißverletzungen sind übel!).

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Dein Beitrag ist schon im ersten Ansatz falsch. Nicht jeder der Todesangst hat will sofort flüchten. In solchen Situationen gibt es drei Urkräfte für die sich blitzschnell entschieden wird, Angriff, tot stellen oder Flucht. Wer bist du? Oder besser wer glaubst du zu sein für jeden sagen zu können wie er sich angeblich zu verhalten hätte... Mal ganz davon abgesehen wie überzogen, situationsfremd und einfühlungsarm der Rest deines Beitrages ist.

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Hauptsächlich trägt der Halter des Hundes die Schuld für diesen Vorfall und nicht der Hund. Er muss dafür sorgen, dass das Tier nicht unangeleint zu fremden Personen hinrennt und ihnen Angst macht. 

Trotzdem wurde der Hund hier bestraft, was ich nicht richtig finde. Aber da deine Schwester den Hund nicht einschätzen konnte und der Halter nicht in der Nähe war, durchaus verständlich. Sie hätte ihn allerdings auch 'sanfter' auf Abstand halten können und erst mal abwarten, wie der Hund darauf reagiert. Ich hatte die Situation schon sehr oft und meiner Erfahrung nach reagieren die meisten Hunde (wenn man sie nicht für voll nimmt) so: Abbremsen, Schnüffeln, Weitergehen. 

Daher war ihre Reaktion in meinen Augen etwas heftig. Normalerweise kann auch ein Leihe einschätzen, ob ein Hund ernsthaft aggressiv ist. Hunde die belllen beißen nicht, schon mal gehört oder? :) 

Gruß

Es ist leider eben nicht richtig, dass Laien Hunde immer "lesen" können.

Ein Hund der mit dem Schwanz wedelt ist auch nicht immer freundlich. Oder???

Selbst Hundebesitzer verstehen die Kommunikation ihres Hundes oft falsch. Sonst gäbe es nicht so viele Missverständnisse bei der Erziehung.


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@Madita69

Da gebe ich dir auch vollkommen recht, es ging hier aber nur darum, ob ein Hund ernsthaft aggressiv ist. Etwas, was meiner Meinung nach ziemlich einfach zu erkennen ist.

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@derHundefreund

Die Körpersprache des Hundes, versteht man nicht mal eben einfach so, sondern muss vom Menschen erlernt werden. Auch rassespezifische Unterschiede sind dabei zu berücksichtigen. Es als gegeben voraus zu setzen, dass jeder Mensch einen aggressiven Hund erkennt ist einfach falsch. Im Gegenteil: Bevor ein Hund "ernsthaft aggressiv" wird, geben die meisten Hunde schon sehr viele Warnzeichen, nur diese werden vom Menschen ignoriert, eben weil sie den Hund nicht richtig lesen können. Abgesehen davon, hat ein aggressiver Hund gar nicht frei herumzulaufen. Und der Spruch "Das hat er ja noch nie gemacht." hilft dann auch nicht.

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Mhm. Also erstmal sollte ein Hund streng genommen angeleint sein, oder nicht auf fremde Leute zu stürzen.

Der Tritt ist bestenfalls grenzwertig. Wenn er aber aus einer Panik heraus geschah und vielleicht aus einer generellen Angst vor Hunden, dann kann man das m.E. noch vertreten.

Das mindeste wäre aber gewesen, zu dem Besitzer zu gehen, die Situation zu erklären und sich zu entschuldigen, bzw. darauf aufmerksam machen, dass der Hund angeleint sein sollte. Es muss dann auch ggf. die Kostenübernahme geregelt werden, falls der Hund Verletzungen davon getragen hat, die eine Tierärztliche Behandlung erfordern.

Einfach drauf los treten und danach wegrennen ist sicher nicht okay.

"Es muss dann auch ggf. die Kostenübernahme geregelt werden, falls der Hund Verletzungen davon getragen hat, die eine Tierärztliche Behandlung erfordern."

Das ist wahrscheinlich lieb gedacht, aber in dem fall besteht kein anspruch auf kostenerstattung oder zuschuss, weil er nicht angeleint war. Aus der panik heraus würde die "täterin" recht bekommen. 

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Ich sehe das genauso. Es ist grenzwertig und niemand sollte ein Tier aus Spass treten. Aber für mich ist die Situation und die Angst des Mädchens absolut nachvollziehbar.

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und was hätte der hund gemacht? gebissen und weggerannt. was soll man da den Besitzern erzählen? ich würde die höchstens blöd anmachen und denen sagen das die ihren kleinen mistköter an der Leine haben müssen.

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