Meine Schwester hat einen Hund weggekickt, war das richtig?

16 Antworten

Hauptsächlich trägt der Halter des Hundes die Schuld für diesen Vorfall und nicht der Hund. Er muss dafür sorgen, dass das Tier nicht unangeleint zu fremden Personen hinrennt und ihnen Angst macht. 

Trotzdem wurde der Hund hier bestraft, was ich nicht richtig finde. Aber da deine Schwester den Hund nicht einschätzen konnte und der Halter nicht in der Nähe war, durchaus verständlich. Sie hätte ihn allerdings auch 'sanfter' auf Abstand halten können und erst mal abwarten, wie der Hund darauf reagiert. Ich hatte die Situation schon sehr oft und meiner Erfahrung nach reagieren die meisten Hunde (wenn man sie nicht für voll nimmt) so: Abbremsen, Schnüffeln, Weitergehen. 

Daher war ihre Reaktion in meinen Augen etwas heftig. Normalerweise kann auch ein Leihe einschätzen, ob ein Hund ernsthaft aggressiv ist. Hunde die belllen beißen nicht, schon mal gehört oder? :) 

Gruß

Es ist leider eben nicht richtig, dass Laien Hunde immer "lesen" können.

Ein Hund der mit dem Schwanz wedelt ist auch nicht immer freundlich. Oder???

Selbst Hundebesitzer verstehen die Kommunikation ihres Hundes oft falsch. Sonst gäbe es nicht so viele Missverständnisse bei der Erziehung.


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@Madita69

Da gebe ich dir auch vollkommen recht, es ging hier aber nur darum, ob ein Hund ernsthaft aggressiv ist. Etwas, was meiner Meinung nach ziemlich einfach zu erkennen ist.

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@derHundefreund

Die Körpersprache des Hundes, versteht man nicht mal eben einfach so, sondern muss vom Menschen erlernt werden. Auch rassespezifische Unterschiede sind dabei zu berücksichtigen. Es als gegeben voraus zu setzen, dass jeder Mensch einen aggressiven Hund erkennt ist einfach falsch. Im Gegenteil: Bevor ein Hund "ernsthaft aggressiv" wird, geben die meisten Hunde schon sehr viele Warnzeichen, nur diese werden vom Menschen ignoriert, eben weil sie den Hund nicht richtig lesen können. Abgesehen davon, hat ein aggressiver Hund gar nicht frei herumzulaufen. Und der Spruch "Das hat er ja noch nie gemacht." hilft dann auch nicht.

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Ich gehe mal davon aus, dass Deine Schwester nicht einschätzen konnte, ob der Hund freundlich oder aggressiv war. Mit dem Wegkicken hat sie sich versucht zu schützen.

Ich habe selbst einen Hund und würde nicht wollen, dass mein Hund von jemandem gekickt oder getreten wird. Daher bin ich immer darauf bedacht, dass der Hund nicht unkontrolliert auf fremde Menschen oder fremde Hunde zu rennt oder sie anspringt. Das erreicht man mit guter Erziehung und/oder Leine.

In Deinem Fall habe ich für das Verhalten Deiner Schwester Verständnis. Der Hundehalter hat Mist gemacht, weil er den Hund weder im Blick noch unter Kontrolle hatte.

Deine Schwester tritt ja nicht einfach aus Spass ein Tier. Das wäre dann schlecht und geht gar nicht.

Daher bin ich immer darauf bedacht, dass der Hund nicht unkontrolliert auf fremde Menschen oder fremde Hunde zu rennt oder sie anspringt.

Das erreicht man mit guter Erziehung und/oder Leine

Sehr lobenswerte Einstellung.

Leider aber offenbar nicht die Regel...

Daher kann ich dein Fazit:

In Deinem Fall habe ich für das Verhalten Deiner Schwester Verständnis

auch gut nachvollziehen.

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@beamer05

Mir ist das ein echtes Anliegen, wie man an meinen Beiträgen merkt. 😉

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Genau meine Meinung.

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Das ist schwer zu beurteilen, aber ich hätte den Hund erst getreten wenn er mich wirklich angegriffen hätte. Ohne dass der Hund etwas gemacht hat, außer auf sie zu zu rennen, ist das schon ziemlich uncool.

Der arme hat sicher jetzt Angst vor fremden und muss erstmal wieder vertrauen zu anderen Menschen aufbauen.

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