Meine Schwester bekommt ein Kind und ich soll eine Milchpumpe kaufen?

10 Antworten

Gibt es die nicht mehr auf Rezept? Habt Ihr Euch diesbezüglich schon schlau gemacht? Oftmals kann man die z.B. in der Apotheke auch ausleihen.

Dort, bei der Hebamme oder im Fachgeschäft würde ich mich beraten lassen. Ich hatte damals eine elektrische Pumpe - aber nur für zwischendurch, nicht zum regelmäßigen Abpumpen, daher kann ich diesbezüglich keine Marke empfehlen. Ich hatte mich damals an den Empfehlungen anderer Käufer orientiert. 

Aber in jedem Fall würde ich elektrisch empfehlen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer Handpumpe gefühlt jemals fertig wird... (aber ich mag mich täuschen! Manche können ja gar nichts damit anfangen, an so einem elektrischen Teil zu hängen und sich wie eine Milchkuh zu fühlen.)

Meiner Erinnerung nach waren die elektrischen Pumpen aber relativ laut... vielleicht beides? Die Handmilchpumpen sind ja nicht so teuer und für unterwegs sicher besser geeignet.

Soll die Milchpumpe denn dazu dienen, den Milchfluss noch mehr anzuregen? Also, wird sie sie die gesamte Stilldauer nutzen? Oder soll das nur für einen kurzen Übergang sein? Auch davon würde ich die Kauf- (oder Leih-)Entscheidung abhängig machen.

Alles Gute!

Sollte deine Schwester auf eine Pumpe angewiesen sein, dann bekommt sie von ihrem Arzt ein Rezept. Damit kann man in der Apotheke so ein Gerät ausleihen ohne das man etwas dafür bezahlen muss.

Das leihen ist auch so möglich und man zahlt monatlich eine Gebühr so das ihr die Pumpe nur so lange habt wie ihr sie auch braucht. Dort könnt ihr euch auch über das richtige Gerät beraten lassen.

Bitte informiert euch doch erst einmal darüber (vielleicht die Hebamme fragen oder nochmal bei der Frauenärztin fragen) bevor ihr euch die Pumpe für teures Geld kauft.

Zumal der Eisenmangel gut mit Saft oder Tabletten und einer ausreichenden Ernährung (Feldsalat hat viel Eisen) gut eingestellt werden kann und man auch mit einem Mangel genug Milch produzieren kann. Man kann zudem auch einigs für die Milchproduktion tun. Malzbier zum Beispiel regt gut an. Aber auch hier würde ich eine Hebamme oder einen Arzt befragen, der sicher Tipps für euch hat.


Bis nach der Entbindung warten. Im Krankenhaus (wenn sie dort entbindet) gibt es Milchpumpen. Da kann sie schauen, wie sie mit denen zurechtkommt. Die müssten auch noch Handpumpen haben - haben jedenfalls die meisten als Reserve.

Außerdem hat sie dann dort engen Kontakt mit der Hebamme, die sie auch beraten kann.

Meine Frau kam mit der Handpumpe zurecht. Aber es gab Momente, wo sie echt genervt war und völlig down und nicht auch noch mit der Pumpapparatur herumbasteln wollte.

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