Meine Schuld oder nicht? (bei hundebiss)

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8 Antworten

Aus Deiner Schilderung geht nicht hervor, wie Du das mit dem Griff ans Halsband genau gemacht hast bzw. machen wolltest. Wenn Du auf den Hund zugegangen bist und die Hand ausgestreckt hast, Dich dabei auch über ihn gebeugt hast oder das tun wolltest, ist es möglich, daß der Hund sich plötzlich bedroht fühlte. Hunde untereinander weisen solche Gesten energisch zurück, wenn der "Angreifer" nicht der Rudelchef ist und es nichts zu maßregeln gibt. Nachdem Du das u. U. nicht gewußt hast, bist Du auch nicht "schuld"; aber letztlich hätte in dem Fall Dein Verhalten zur Reaktion des Hundes geführt. Von Schuld kann man da eigentlich gar nicht sprechen, es war im Prinzip vielleicht ein Mißverständnis.

Ob es so war oder anders kann ich nicht beurteilen, ich war ja nicht dabei. Da der Hund nicht gebissen, sondern nur geknapst hat, war das auch keine ernste Reaktion, sondern eine kleine Ansage "laß mich, ich hab ja nix gemacht". Der Hund weiß ja nicht, daß Du kein Fell hast, das die Zähne etwas dämpft. Also nimm das nicht so ernst und lern was draus, mach es das nächste Mal anders. Bau Dich neben dem Hund auf und wiederhole Deine Anweisung, zweifellos wird er ausweichen und rausgehen, wenn er einigermaßen gut sozialisiert ist. Gruß, q.

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ich glaube nicht das das deine schuld war ich hab zwar keine erklärung dafür aber aus meiner sicht hast du nichts falsch gemacht villeicht hat dem hund was nicht gepasst oder so oder es war was eingeklemmt was wahrscheinlich unwahrscheinlich ist , und es ihm weh tat
ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen :)

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Es ist nicht deine Schuld da du den Hund ja noch nicht mal angefasst hast . Aber es ist ein Tier und du weißt eigentlich nie wie er auf eine bestimmte Bewegung reagiert . Nächstes mal solltest du vorsichtiger sein auch wenn du den Hund gut kennst :)

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quopiam 27.10.2012, 18:12

Die Unberechenbarkeit eines Hundes ist ein Gerücht. Wenn man Hunde und ihr Verhalten kennt, reagieren sie vorhersehbar. Das Problem ist, daß der Mensch die Kommunikation des Hundes nicht kennt oder nicht versteht und daß er der Persönlichkeit des individuellen Hundes, den er vor sich hat, Dinge unterstellt, die nicht in ihm angelegt sind - positiv wie negativ. Hunde leben seit zigtausend Jahren als Partner des Menschen. Das ist ihr Daseinszweck für den sie sich evolutionär "entschieden" haben. Wenn beide Seiten die Grundlagen dieser Beziehung beherrschen - was Du bei einem normal sozialisierten Hund voraussetzen kannst, beim Menschen nicht - geht in dieser Beziehung auch nichts schief. Gruß, q.

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es ist wenn -die schuld des hundebesitzers... denn der kennt seinen hund ...

zwischen einen "komm raus" und einem zerren am halsband gibt es noch verschiedene moeglichkeiten einen hund in bewegung zu bringen.. ein interessantes spielzeug oder ein leckerlie waere da wohl hilfreich gewesen...

es hat nix mit kastration zu tun -aber damit, dass der hund dich als rudelfuehrer nicht anerkennt... ausserdem fand er die situation durch dich wohl bedrohlich

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Hallo!

Also ich habe selbst einen Hund und meine Meinung zu dem Vorfall ist wie folgt:

Wenn du vom Besitzer die "Erlaubnis" bzw. den "Auftrag" bekommen hast den Hund vor die Tür zu bringen, hast du keinerlei Schuld! Normalerweise sollte kein Hund so reagieren, wenn man ihn am Halsband anpackt, vorallem nicht wenn du ihn von klein auf kennst!

Solltest du das aber auf eigene Faust so gemacht haben, ohne es mit dem Besitzer zu besprechen, hättest du ihn meiner Meinung nach nicht am Halsband "rausbefördern" sollen; auch wenn kein Hund so reagieren sollte wenn man am Halsband zieht! Und ich gehe nicht davon aus das du dem Hund damit wehgetan hast.

Liebe Grüße! :-) und für deine Hand gute Besserung! :-)

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War deine schuld,man schiebt keinen Hund raus..wie würdest du reagieren,wenn dich jemand am kragen packt stand,an deiner hand..ZB

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Loudlaugh 27.10.2012, 17:59

Es ist immer noch ein Hund und wenn er nicht hört muss man es auf andere Weise machen .

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karinnox 27.10.2012, 18:35
@Loudlaugh

warum soll er auf wem "aussenstehenden" hören? würde meine hunde auch nicht,... die sollen auf mich hören und das ist ok,...

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enedani 29.10.2012, 17:22

wie würdest du denn reagieren? :)

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ÜBER einen hund beugen empfinden die meisten als bedrohung,.. ins halsband greifen noch dazu wieder von oben, wird auch sehr oft als "biss" angesehen,...

das er in dieser situation nicht auf dich hört ist normal,... sein "rudelführer" war nicht dabei um die durchsetzung des "komandos" zu unterstützen und zu bestätigen.

beim nächsten mal einfach hingehen --seitlich,.. hund leicht abdrängen ( mit den füssen,..du gehst einfach weiter....) in richtung tür und ruhig sagen,..geh raus,--oder--geh,..."wenn" er so komandos kennt!

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Du hast nichts falsch gemacht. Der Hundebesitzer ist nicht der Rudelführer. Das ist das Problem.

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