Meine Privatinsolvenz ist am 4.3.17 beendet. Wie lange wird weiter gepfändet?

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2 Antworten

Hallo,

gar nicht, weil nie gepfändet worden ist.

Du hast mit dem Insolvenzantrag eine Abtretungserklärung unterschrieben. Diese Abtretungserklärung hat der Treuhänder dem Arbeitgeber vorgelegt und da steht deutlich drauf, dass Du den pfändbaren Anteil Deines Gehaltes genau 6 Jahre an den Insolvenzverwalter abtrittst.

Mit Deiner Unterschrift hast Du also die Abtretung automatisch auch nach 6 Jahren aufgehoben. Die meisten Arbeitgeber haben aber keine große Erfahrung mit Privatinsolvenzen und obwohl der Treuhänder den Arbeitgeber rechtzeitig darauf hinweisen müsste, dass die Abtretung am. 4.3.17 erlischt, vergessen es mache Treuhänder.

Wenn Du auf der sicheren Seite sein willst, dann such in Deinen Unterlagen die Kopie der Abtretungserklärung und lege sie dem Arbeitgeber vor, für den Fall, dass er seine Kopie nicht mehr findet.

Dort steht ganz klar, dass er am 4.3.17 mit der Abtretung des pfändbaren Anteils an den Treuhänder aufhören muss. Die 4 Tage im März bekommt der Treuhänder noch.

Viel Glück

Ja, gut Abtretung, aber trotzdem wurde für den ganzen März der ganze pfändbare Betrag von der Rente einbehalten.

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@Gaunerpaul

Das ist dann so, wie ich geschrieben habe, der Treuhänder hat den Arbeitgeber nicht informiert und der Arbeitgeber macht einfach weiter.

Ich würde dem Arbeitgeber, wie ich schon geschrieben habe, die Kopie der Abtretungserklärung vorlegen und ihn darauf hinweisen, dass die Abtretung erloschen ist.

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Steht doch im Eröffnungsverfahren drin
Ab dann genau 6, 5 oder 3 Jahre.

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