Meine Partnerin hat starke Schmerzen im Fuß ohne umgeknickt zu sein oder sich gestoßen zu haben. Trotzdem werden die Schmerzen langfristig immer schlimmer?

4 Antworten

Hallo! Schaue ich in die Antworten - gegensätzliche Infos und eher verwirrend. Ist auch nicht so einfach. Der Mensch hat den komplexesten Fuß in der Natur. Unser Fußgewölbe wird von allen Seiten von einem äußeren dehnbaren Netz aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 12 gummiartigen Sehnen und 18 Muskeln unterstützt. 

Sie wird wieder zu einem Arzt müssen, oft hat beim Thema Fuß erst der x te die Lösung. Gerade unter den Orthopäden gibt es viele mit einer intensiven sportlichen Vergangenheit - oft genau richtig. Und es bleibt immer auch noch die Möglichkeit einer Untersuchung in einer Sportklinik. Beispiel 

Wenn Du in NRW lebst ein Tipp : Ortho-Klinik Dortmund

Kann ich empfehlen, ähnliches gibt es in anderen Städten. Wichtig : Hoch spezialisierte Ärzte, beste Ausrüstung

Alles Gute

Dies scheint mal wieder der Beweis zu sein dass Einlagen nichts bringen und es noch schlimmer machen.

Nach Möglichkeit vorsichtig mit Barfußlaufen zuhause anfangen. Für draußen Minimalschuhe also welche ohne Absätze (Sprengung) und mit genügend Zehenfreiheit tragen. Die Einlagen langsam ausschleichen.

Natürlich noch mal zu einem anderen Arzt gehen ggf. MRT machen lassen und Fußgymnastik verschreiben lassen.

Gute Besserung für Deine Partnerin!

Tobi

Und was wird das vorsichtige Barfußlaufen für einen Trainingseffekt haben? 

Mit dieser Methode kann man allenfalls einen gesunden Fuß erhalten, nicht aber Fehlstellungen korrigieren oder Muskulatur trainieren. 

FZ

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@Fragezeichen235

Ich sagte ja bereits wer behauptet man könne Fußfehlstellungen nicht wegtrainieren hat sich selbst bereits aufgegeben. Selbstverständlich kann man durch Barfußlaufen Fehlstellungen korrigieren und ich kenne genügend Leute die haben es geschafft.

Du wirst doch sicherlich kaum von jemand verlangen können der Schmerzen hat sofort eine Hochgebirgswanderung barfuß zu machen. Das kann nur dann funktionieren wenn man langsam damit anfängt.

Und das finde ich ja das schlimme was einige Orthopäden da so vom Stapel lassen zu behaupten da könne man nichts mehr machen und da helfen nur noch Einlagen: Ja mit Einlagen oder oder Orthopädischen Schuhen kann man gut Geld verdienen, mit Barfußlaufen eben nicht es sei denn man redet den Leuten ein dass man zum Barfußlaufen bestimmte Schuhe benötigt die man eigentlich nicht braucht.

Anfang dieses Jahres gab es mal einen Bericht über einen barfüßigen Umweltaktivisten aus den USA. Der hatte Plattfüße. Die Medien hatten zwar berichtet er hätte sich die Füße durch sein Barfußlaufen durchgetreten. Stimmte aber nicht die Plattfüße hatte er schon vorher. Er lief aus zwei Gründen barfuß: einerseits um auf achtlos weggeworfenes Zeug aufmerksam zu machen die Barfüßer verletzen könnten und andererseits weil er mit Schuhen nicht mehr klar kam. Leider wurde er an seinem hundertsten Tag seiner Barfußtour auf dem Highway von einem Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt (die haben dort keine Leitplanken wie bei uns weil sie wohl nur max. 90km/h fahren dürfen)

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Ohne Fuß und Gangbild gesehen zu haben, lässt sich nichts sagen. 

Manchmal treten solche SChmerzen durch Fehlbelastung auf. Es entsteht im Laufe der Zeit eine FEhlstellung. Da das langsam passiert, fällt es den betroffenen Personen erst auf, wenn Schmerzen dazu kommen. Der Fuß ist „durchgelaufen“. Durch die FEhlbelastung kommt es zu Arthrose und Schmerzen der Sehnenansätze. 

Sucht mal einen Fußspezialisten auf. 

FZ

Das Problem beim Tragen von Einlagen ist dass die Fehlstellung damit nicht korrigiert wird sondern die Füße in die Fehlbelastung gezwungen werden. Dabei Fehlbelastung so zu verstehen dass durch zusätzliche Ruhigstellung der Fußmuskulatur selbige nicht arbeiten kann und es zur Überlastung anderer Strukturen kommt.

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@BarfussTobi

Einlagen zwingen niemals in eine pathologische Position. Wäre das so, hätten Orthopäde und Orthopädietechniker gleichermaßen versagt. Das halte ich für ausgeschlossen.

Eine Fehlstellung kann man nur bis zu einem gewissen Alter und in geringem Maß durch Muskeltraining korrigieren. Training meint auch tatsächlich Training, nicht 1 mal in der Woche 20 Min. Fußgymnastik oder tägl. 2 Stunden nur ohne Schuhe herumlaufen. 

Da deine Freundin wahrscheinlich kein Teenager mehr ist, ist diese Möglichkeit nicht mehr gegeben. Aus dem Grund sind Einlagen das legitime Mittel um den Fuß in einer Position zu halten, in der er physiologisch belastet wird. Eine beginnende Arthrose oder durch Entzündungen/ Schmerzen der Sehnen generierte Schmerzen können Einlagen trotzdem nicht wegzaubern. 

Moderne Einlagen sind nicht mehr aus dem Ganzen gefeilt, sondern flexibel und lassen Muskelarbeit zu. Außerdem soll man sie auch nicht 16 Stunden am Tag tragen. 

Ohne die Ursache zu kennen, kann dir (oder ihr) aber niemand raten. Deshalb der Hinweis, zum Fußspezialisten zu gehen.

Ihm könnt ich auch euren Verdacht (die fehlerhaften Einlagen) vortragen und um Kontrolle bitten.

FZ

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@Fragezeichen235

Das Problem mit dem Versagen der Orthopädie und der Orthopädietechniker hat verschiedene Ursachen:

Als Hauptursache sehe ich dass davon ausgegangen wird dass der Mensch immer Schuhe tragen muss und treten Probleme auf wird versucht dies mit irgendwelchen Einlagen in Schuhen zu korrigieren. Ich kenne das von den Hinweisen dass die Einlagen immer getragen werden sollen. Auch bei orthopädischem Schuhwerk ist ein "Beipackzettel" dass dieses immer getragen werden soll.

Nun ist der Mensch aber nicht für Schuhe sondern fürs Barfußlaufen ausgelegt und zwar auf hartem unebenen Untergrund und nicht für weiche Schuhe auf ebenen Untergrund. Und dann kommt noch ein weiteres Problem bei den Schuhen dazu: Sie haben meistens einen Absatz und dadurch steht der Fuß in einer unnatürlichen Position.

Ich möchte hier nicht alle Orthopäden über einen Kamm scheren. Aber leider sagen die wenigsten von ihnen dass man mehr barfußlaufen sollte. Und hierrmit ist nicht gemeint dass man nach der Arbeit einfach die Schuhe auszieht, sich auf die Couch legt, den Fernseher einschaltet und die einzige Bewegung der Gang zum Kühlschrank ist um sich ein neues Bier zu holen. Echtes Fußmuskeltraining ist das Barfußlaufen über Sand, Kies, Schotter, Kopfsteinpflaster aber auch mal weiche Waldwege oder ebener Asphalt. Hierbei ist die Abwechslung wichtig.

Natürlich müssen diejenigen die trotz Einlagen unter Schmerzen leiden ihre Füße erstmal ganz langsam daran gewöhnen denn es muss sich Fußmuskulatur aufbauen. Auch muss man sich an die derzeitigen Temperaturen die draußen herrschen gewöhnen denn sonst kann es ganz schnell zu Zerrungen kommen aber es spricht nichts dagegen erstmal täglich barfuß für einige Minuten auf einer tau- oder regennassen, später bereiften oder schneebedeckten Wiese zu gehen.

Wer sagt man könne Fußfehlstellungen auch im Erwachsenenalter nicht wegtrainieren hat sich selber bereits aufgegeben.

Ich möchte hierr mal folgenden Fußspezialisten empfehlen: Carsten Stark. Ich habe sein Buch "Füße gut, alles gut" https://smile.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_3_13?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=carsten+stark+f%C3%BC%C3%9Fe+gut+alles+gut&sprefix=Carsten+Stark%2Caps%2C288&crid=295EDSLMDKQ6S

Dieses Buch ist für alle gut die Probleme mit den Füßen haben aber auch für diejenigen die erst gar keine Probleme bekommen möchten.

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@BarfussTobi

Welcher Arbeitnehmer hat die Zeit, sich nach Feierabend ins Auto zu setzen, bis zum nächsten Wald- und Wiesenweg zu fahren und dann ein paar Stunden barfuß zu laufen?

Was weißt du über Training? 

Welcher Arbeitsplatz besteht aus Sand, Kies und taubedeckten Wiesen? 

Die Behauptung, dass Fehlstellungen im Erwachsenenalter noch wegtrainiert werden können, ist falsch. Genau deshalb gibt es Einlagen und orthopädische Schuhe. Der normale Durchschnittsmensch ist nämlich nicht in der Lage, täglich 7 Stunden seine Fußmuskeln zu trainieren. Und mit „trainieren“ ist hier nicht simples Barfußlaufen gemeint, sondern Training.

Barfußlaufen ist eine super Sache für Menschen, die ihre Füße gesund erhalten wollen. In unseren Breitengraden muss man sich dann aber schon entscheiden für entweder barfußlaufende, ständig kranke Kinder oder für gutes Schuhwerk. 

Um Erkrankungen und Fehlstellungen (die irgendwann fixiert, also unumkehrbar sind) zu korrigieren ist Barfußlaufen nicht geeignet. Dafür sprechen die Trainingsphysiologie genau so wie die Erkenntnisse aus der Orthopädie. 

Ich möchte den Fußpatienten sehen, der munter einige Stunden barfuß auf seinem Fersensporn herumläuft oder mit einer Achillodynie ohne Absatz und Polsterung schmerzfrei 8 Stunden arbeitet. (Der Betroffene könnte das so lange tun, bis die Sehne reißt und die Behandlung operativ erfolgen muss.) Oder die Erwachsenen, die sich mit einem Tibialis- Posterior- Syndrom mit Barfußlaufen selbst heilen...

Nicht jedes orthopädische Problem lässt sich mit Muskeltraining (alternativ auch gern mit Gewichtsreduktion) therapieren, auch wenn Ärzte und eine ganze Fitness- Industrie immer wieder versuchen, uns das zu vermitteln.

FZ

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@Fragezeichen235

In unseren Breitengraden muss man sich dann aber schon entscheiden für
entweder barfußlaufende, ständig kranke Kinder oder für gutes Schuhwerk

Ich würde mich für gesunde weil barfußlaufende Kinder entscheiden anstatt für fußkranke durch das ach so gute Schuhwerk.

Hier merkt man die Gewinnsucht der Schuh- und Orthopädieindustrie

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Andrew

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