Meine Oma ist seid 8 Jahren tot und ich bin immer noch total traurig und kann nicht glauben dass sie wirklich für immer weg ist?

5 Antworten

aber ich bin immer noch irgendwie böse und traurig. Warum ist mir das passiert???

Aus zwei Gründen: Weil dir etwas weggenommen wurde (also im Grunde ein egoistisches Motiv) und weil du denkst, die Situation deiner Oma hat sich dadurch verschlechtert. Es ist dir passiert, weil es jedem irgendwann passiert und der Tod einfach zum Leben dazugehört.

Mein Vater starb auch vor einigen Jahren, ich kenne deine Situation daher recht gut.

Ich hatte nur meine Oma und  meine Mama und wenn meine Mama stirbt (sie ist 59) dann bin ich ganz alleine auf dieser kalte Welt.

Du bist nie alleine. Es gibt immer noch andere Menschen um dich herum - Freunde, eventuell dann auch eine eigene Familie. Es hilft dir ja auch nicht, jetzt schon etwas zu bedauern, dass vielleicht erst in vielen jahren passieren wird.  Ich bin in einer ähnlichen Situation - meine Mutter ist 80 und da ist natürlich absehbar, dass sie auch die längste Zeit hier war. Also machen wir uns einfache eine schöne Zeit zusammen und wenn es soweit ist, dann ist es eben so.

Ich habe ein paar Erfahrungen machen dürften, die mir gezeigt haben, dass der Tod nichts schlimmes ist - eher im Gegenteil. Sicher, die Verstorbenen sind dann nicht mehr hier, aber sie sind auch nicht weg. Es ist eher so, als wäre man zusammen in einem Kinofilm und sie sind schon mal rausgegangen, während wir uns noch den Film weiter ansehen. Draußen im Foyer treffen wir uns später wieder.  Deine Oma ist genau genommen nicht "weg", sie hat nur unsere physische Realität verlassen, die sie genauso für eine bestimmte Zeit besucht hat, wie wir alle das tun. Im Grunde bist du eigentlich zur Zeit für sie "weg" -  das ist ja nur eine Frage des Blickwinkels. Der Unterschied ist nur, dass sie weiß wo du bist, du aber nicht, wo sie ist.

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Das mit den Kinofilm war wirklich lieb. Daran hätte nie gedacht!!! Danke<3

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Mein Vater ist am 7. August an einer Lungenentzündung gestorben. Und ich bin richtig traurig, wenn ich mir so überlege, dass ich ihn für den Rest des Lebens nicht mehr wiedersehen kann und was würde ich dafür geben ihn noch eine einzige Minute mal wieder zu sprechen - ich persönlich finde, man sollte diese Trauer als ein Teil der Persönlichkeit akzeptieren und gleichzeitig sich aber auch selbst dafür wertschätzen - weil man offenbar fühlt und menschlich ist und weiß dass man keine kalte Maschine ist. Zudem denke ich mir auch: Würde mein Vater z.B. wirklich wollen dass ich immer wegen ihm traurig und niedergeschlagen bin? Ich denke da immer an die schönen Zeiten zurück und ich finde als er noch lebte war man ja auch nicht ständig traurig und er hätte das nicht gewollt - wenn dir deine Oma sehr fehlt empfehle ich einen Brief zu schreiben - keinen traurigen unbedingt - einen humorvollen, selbstbewussten -  als wäre sie noch am Leben und diesen würde ich dann an das Grab zu ihr legen - so werde ich es mit meinem Vater ab jetzt machen und ihn immer benachrichtigen wie "kackendreist" sein Lieblingsverein mal wieder verloren hat oder gewonnen hat - einfach in der Sprache als wäre der Mensch noch am Leben. Ganz nach dem Toten-Hosen-Sänger Campino der in seinem Song "Nur Zu Besuch" betont.


Und so red ich mit dir wie immer,
so als ob es wie früher wär,
so als hätten wir jede Menge Zeit.



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Danke das hat mich sehr geholfen. Ich gehe mir das Lied anhören.

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@schmolali

Ein sehr schönes Lied - sehr emotional - aber auch nichts für schwache Nerven in dieser Situation.

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Hallo,

Trauer ist bei Menschen verschieden. Du kannst mit einem Menschen
reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge. Auch kannst Du mit einem Freund darüber reden.

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn
Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein
Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein
Profil gehen.

Alles Gute

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