Meine Oma ist gestorben, ich bin total verzweifelt.

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4 Antworten

Ich weiß wie mies und unpassend das jetzt klingt aber jeder muss mal sterben. Es gibt immer erwas, was noch zu sagen ist. Der Tod ist unberechenbar, er kommt wann er will. Niemand kann sich effektiv darauf vorbereiten. Entscheidend sind nicht die letzten Augenblicke, sondern das Glück, die Liebe, die Du dem Sterbenen in seinem Leben schenktest. Die Erinnerung an sie wird immer in Dir leben. Sie liebte Dich und egal wo sie jetzt ist, ich bin sicher sie tut es immernoch (das merkt man auf jeden Fall an Deiner Reaktion). Ich kanm mir nicht vorstellen, wie es ist wenn die geliebte Oma stirbt (schon allein weil meine Familie mich hasst und ich sie), aber Dein Glück sollze durch diesen Tod nicht enden. Sie würde Dein Lachen sehen wollen, das denke ich. Irgendwann wirst Du zu ihr kommen, doch sei erstmal für Deine Mutter, Deinen Opa... da, damit sie für Dich da sein können. Trauern ist gut. Eine Depression ist unangemessen. Innerhin kannst Du das als Ende einer gelungene Ära sehen, der Schlusspfiff eines perfekten Spiels. Grüße Deine Sinkflug

Danke für die netten Wort. Und ich hab keinen Opa mehr.

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Ich kann dich sehr gut verstehen. Wenn ein geliebter Mensch stirbt dann bricht eine Welt für einen zusammen! Man kann es nicht glauben, versucht es irgendwie zu begreifen. Du bist sehr traurig und das ist ganz normal. Es ist etwas sehr schlimmes was du gerade durchmachst. Dein Körper reagiert auch dementsprechend. Wenn du weinen musst dann weine soviel wie du willst! Nur so kannst du deine Trauer Stück für Stück verarbeiten. WEnn du mit jemanden reden willst, dann tuh das. Wenn du noch nicht dafür bereit bist, dann nicht. Du alleine bestimmst wie du dich besser fühlst in dieser schweren Lebenslage. Wenn du dich lieber verkriechen willst dann tuh das. Manche Menschen wollen das alleine verarbeiten, manche reden viel darüber. Vielleicht hilft es dir einen Brief an deine Oma zu schreiben. Auch wenn sie ihn jetzt nicht mehr lesen kann, erreichen sie die Worte sicher ! Und dadurch würde es dir vielleicht auch besser gehen! Ich wünsche dir alles gute!

glaub mir ich kann dich verstehen, ich hatte das selbe mit meinem Vater durch. Nur hatte sich das über Monate hingezogen ein langer Leidensweg. Ich würde dir raten such einen Psychologen auf und vereinbare Termine mit ihm oder gehe in eine Trauerbewältigungsgruppe, da kannst Du drüber reden.

Erst einmal mein herzliches Beileid.

Mache es so, dass Du ihr einen Abschiedsbrief schreibst, in dem Du alles rein schreibst, was Du ihr noch sagen wolltest. Diesen Abschiedsbrief gibst Du ihr dann bei der Beerdigung mit, legst ihn also mit in den Sarg bei. Das hilft ....

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